Spiel ohne Grenzen, Sportschießen NRWAm Sonntag, den 21. August um 16.45 Uhr tritt das VIP-Team Hochneukirch  zum Wettbewerb Zielsicherste Stadt an. Der 1. Stellvertrende Bürgermeister, Helmut Kreuz,  wird dabei unterstützt von der amtierenden Schützenkönigin Hochneukirchs, Wilma Ellinger, dem 1. Vorsitzenden des Heimatvereins Hochneukirch, Benedikt Obst und dem Schießmeister des Heimatvereins, Martin Schröder.

Weiterhin das Maß der Dinge in diesem Wettbewerb ist das Team Coesfeld, das nach 18 Etappen mit 183,9 Ringen vor den Teams aus Warendorf (182,8 Ringe)  und Xanten (182,5 Ringe) in Führung liegt. Wir sind schon gespannt, wie zielsicher das Team Hochneukirch sein wird?

Wettkampfbericht

Könnte der Wettbewerb für das Team Hochneukirch besser starten, als mit 45,7 Ringen durch den 1. Stellvertrenden Bürgermeister der Gemeinde Jüchen, Helmut Kreuz? Kaum! Denn selbst der Bürgermeister der führenden Stadt, Coesfeld, Heinz Öhmann, konnte mit 45,0 Ringen diese Leistung von Herr Kreuz nicht erreichen. Von 15 Bürgermeistern, die bisher bei diesem Wettbewerb an den Start gingen, erzielte nur Friedhelm Bongartz aus Gerolstein mit 46,1 Ringen ein noch besseres Resultat.

Auch für die amtierende Schützenkönigin Hochneukirchs, Wilma Ellinger, sieht es zunächst optimal aus. Sie startet mit zwei Schüssen in die 10. Doch der 3. Schuss reisst nach rechts aus.  Nur 3,3 Ringe. Das kann schnell passieren, denn die 4 prominenten Jüchener haben nur 20 Sekunden Zeit für ihre 5 Schüsse und hatten natürlich nur wenige Minuten Zeit, sich an das Biathlongewehr zu gewöhnen. Zudem spielt sicher auch eine gewisse Nervösität eine Rolle, denn einige Zuschauer stehen hier erwartungsfroh an der Biathlonarena und drücken dem Team Hochneukirch die Daumen in diesem Städte-Wettbewerb. 36,2 Ringe sind schließlich das Resultat nach 5 Schüssen für Wilma Ellinger. Da fehlen einfach die ca. 6 Ringe des verzogenen Schusses.

Benedikt Obst, der Präsident des Heimatvereines Hochneukirch startet als dritter Schütze so, als wolle er diese fehlenden Ringe gleich wieder aufholen. Auch bei ihm, der 2012 bereits Schützenkönig des Ortes wurde, geht es mit 2 Schüssen in die 10 los. Seine 3 weiteren Schüsse kann er ebenfalls alle ins Schwarze bringen, doch nicht mehr ganz so präzise, wie die ersten beiden. Mit 44,6 Ringen erzielt er ein prima Ergebnis, kann die starken 45,7 des 1. Stellvertrenden Bürgermeisters aber nicht ganz erreichen.

Ein Platz unter den ersten 3  nach 20 Etappen ist für Hochneukirch nicht mehr möglich, selbst wenn Schießmeister Martin Schröder, der letzte Schütze des Teams, wie ein Olympiasieger schießen würde.  Doch wenn er die Leistung seines Präsidenten, Benedikt Obst, erreichen kann, dann reicht es für Hochneukirch zu einem Top 10-Platz.

Martin Schröder schießt ins Schwarze, aber die Streuung der Schüsse ist doch größer, als wir das zuvor von ihm gesehen hatten. 41,3 Ringe sind sein Ergebnis. Martin hatte noch wenige Minuten zuvor die BiathlonStaffel des Heimatvereins mit starken Leistungen zum Sieg geführt. Gut möglich, dass nun einfach ein Tick Frische fehlte. Mit dem Gesamtergebnis von 167,8 Ringen belegt Hochneukirch nach 20 Etappen den 12. Rang und lässt damit u.a. die Stadt Bergheim und Köln-Rodenkirchen hinter sich.

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