Es dämmerte schon, als Marina Pick, gemeinsam mit Lukas Schröder, der am Nachmittag schon starke 1:50 Minuten mit 4 Treffern erzielte, ihren Anlauf auf den Etappensieg nimmt. Die 20-jährige Heilpflegerin, die in Schmallenberg Suchtkranke betreut, war bis zum 17. Lebensjahr eine der besten Deutschen Biathletinnen, pausierte dann während der Berufsausbildung mit dem Leistungssport und möchte nun den Wiedereinstieg wagen. Schon in ihrem ersten Duell am Nachmittag schaffte sie ein fehlerloses Schießen, doch ihre Zeit von 2:02 Minuten reichte "nur" zu Platz 3. In dieses finale Duell geht sie mit der Vorgabe, die "Verschaufpause nach dem Crosstrainerlauf und vor dem ersten Schuss auf ein Minimum zu verkürzen. Das bedeutet ein hohes Risiko, besonders beim ersten Schuss. Doch sie trifft. Und nun ging alles ganz schnell. Im rasanten Rhythmus legt sie die Treffer 2,3,4 und 5 nach. Doch was sagt die Uhr? Sie sprintet die wenigen Meter ins Ziel. Und es hat tatsächlich exakt gereicht. Mit 1:59,59 Minuten schiebt sich Marina noch um einen Hauch vor den so lange führenden Neckarsulmer Uwe Schad und holt sich die beiden Gänsehaut-Tickets für den Biathlon auf Schalke am 28.12. in der Veltinsarena. Dort wird Marina als  - bisher einzige - EtappensiegerIN den männlichen Konkurrenten im Finale um den Tourgesamtsieg das Gewinnen sicher sehr schwer machen.
Es dämmerte schon, als Marina Pick, gemeinsam mit Lukas Schröder, der am Nachmittag schon starke 1:50 Minuten mit 4 Treffern erzielte, ihren Anlauf auf den Etappensieg nimmt. Die 20-jährige Sport- und Bewegungstherapeutin, die in Schmallenberg Suchtkranke betreut, war bis zum 17. Lebensjahr eine der besten Deutschen Biathletinnen, pausierte dann während der Berufsausbildung mit dem Leistungssport und möchte nun den Wiedereinstieg wagen. Schon in ihrem ersten Duell am Nachmittag schaffte sie ein fehlerloses Schießen, doch ihre Zeit von 2:02 Minuten reichte „nur“ zu Platz 3. In dieses finale Duell geht sie mit der Vorgabe, die „Verschaufpause nach dem Crosstrainerlauf und vor dem ersten Schuss auf ein Minimum zu verkürzen. Das bedeutet ein hohes Risiko, besonders beim ersten Schuss. Doch sie trifft. Und nun geht alles ganz schnell. Im rasanten Rhythmus legt sie die Treffer 2,3,4 und 5 nach. Doch was sagt die Uhr? Sie sprintet die wenigen Meter ins Ziel. Und es hat tatsächlich exakt gereicht. Mit 1:59,59 Minuten schiebt sich Marina noch um einen Hauch vor den so lange führenden Neckarsulmer Uwe Schad und holt sich die beiden Gänsehaut-Tickets für den Biathlon auf Schalke am 28.12. in der Veltinsarena. Dort wird Marina als – bisher einzige – EtappensiegerIN den männlichen Konkurrenten im Finale um den Tourgesamtsieg das Gewinnen sicher sehr schwer machen.