Biathlon on the Beach

Um die Einwohner und Besucher nach den Sommerferien ganz sanft vom Urlaub zurück in den Alltag zu begleiten, bietet die frühere, ostwestfälische Hansestadt Brakel für die verbleibenden Sommerwochen mit dem Stadtstrand entspannen und verweilen in Urlaubsatmosphäre an. Dafür werden fast 200 Quadratmeter des Historischen Marktplatzes mit über 100 Tonnen Sand präpariert, der sich als Kinderparadies  entpuppt, während die Älteren an den einladenden Tischen der  Außen-Gastronomie etwas von der Leichtigkeit des Urlaubs neu aufleben lassen.

Doch an diesem letzten Augustsonntag geht der Stadtstrand eine ganz besondere Verbindung ein, denn das Brakeler Stadtmarketing präsentiert, durchaus augenzwinkernd, den hierzulande beliebtesten TV-Wintersport Biathlon in seiner „karibischen Variante“. So ist der 1. Brakeler Citybiathlon der erste Strandbiathlon nach über 150 Tour-Etappen. Und als ob da noch Eis wäre, das zum Schmelzen gebracht werden müsste, erwarten uns am heutigen Tag Temperaturen von über 30 ° C. Besser als heute hier in Brakel lässt sich unser Tour-Slogan „Wir bringen Biathlon als Mitmach-Event in den Sommer und in die Städte“ kaum verbildlichen, zumal 80 Wettkämpfer in 20 Teams heisse Wettkämpfe hoch 2 versprechen.

Das Brakeler Netzwerk funktioniert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Brakel Feste zu feiern versteht beweist der Annentag, die größte Innenstadtkirmes zwischen Weser und Egge, die jährlich am ersten Augustwochenende bis zu 350,000 Menschen anlockt. Doch das Team des Stadtmarketings um Citybiathlon-Organisator Alexander Kleinschmidt, Pressesprecherin Carla Drewes und dem Abteilungsleiter Peter Frischemeier, der auch selbst im Team „Betriebssportgemeinschaft der Stadt Brakel“ als Biathlet dabei ist, überlässt auch in der Eventvorbereitung nichts dem Zufall. Gleich zwei Rathausteams sind am Start, der Kontakt zu den Bürgerschützen und Sportschützen wird ebenso genutzt, wie jener zu den großen Brakeler Sportvereinen, Non Stop Ultra, SpVg Brakel, DJK Adler Brakel. Da das Stadtmarketing bei der Wirtschaftsförderung angesiedelt ist, nutzt das Team seine Kontakte zu den Unternehmen und verbreitet das Biathlonfieber etwa bei der Franz Schneider Brakel GmbH, der Brakeler Thermoglas GmbH oder dem IT Systemhaus Fachin & Friedrich. Und da auch die Politik vertreten ist mit der Brakeler CDU, einige Freundesgruppen und Familien durch die gute Pressearbeit erreicht wurden sowie ein Kids-Biathlon stattfindet, hat der 1. Citybiathlon über die funktionierenden Netzwerke  im Vorfeld einen erfreulichen Stellenwert erhalten. Da passt es ins Bild, dass mit Ulla Grewe die Stellvertretende Bürgermeisterin die Eröffnung begleitet und Bürgermeister Hermann Temme am Sonntagabend persönlich die Ehrung aller Wettkämpfer vornimmt. Dazwischen liegen rund 6 Stunden spannenden Sports mit viel Spaß, bester Laune, einem Publikum, das Brakel künftig den Beinamen „Klein-Ruhpolding“ einbringt, weil es in hunderten Situationen die Sportler mit Applaus und Anfeuerung bedenkt und in den besonderen Momenten den Marktplatz zur brodelnden Biathlonarena werden lässt.

Teamchallenge mit Lauf- und Strafrunden

Die Entscheidung zu einer Teamchallenge statt eines Einzelwettkampfes fördert alle jene Faktoren, die unvergessliche Momente schaffen: Teamgeist in seinen verschiedenen Facetten sorgt für Begeisterung, schafft tiefe Verbindungen und bringt höchst spontane Emotionen hervor. Im Team entstehen mehr Krisensituationen, weil selten alle Teammitglieder die gleich gute Tagesform mitbringen, doch es entstehen auch mehr spontane Krisenlösungen, weil eine(r) den Fehler des anderen ausbügeln kann, Gerade in der Sportart Biathlon gleichen Staffel-Wettbewerbe einer emotionalen Berg- und Talfahrt und reißen gerade deswegen das Publikum mit. Die kurze Laufrunde von 200 m schafft die häufige Begegnung zwischen Läufern und Zuschauern und fördert die Stimmung. Die im Verhältnis recht lange Strafrunde von etwa 50 m wertet die Bedeutung des Schießens auf und führt zu zahlreichen Positionswechseln aufgrund der Schießergebnisse. Das schafft zahlreiche spannende Momente. Bis zu 5 Teams laufen in den 4 Rennen gegeneinander. Bei dieser Anzahl an Teams bilden sich bereits attraktive Positionskämpfe, doch bleibt die Übersichtlichkeit für die Zuschauer noch bestehen. Das Siegerteam eines jeden Rennens zieht ins Finale ein. Dieser Modus ist plakativ und leicht nachvollziehbar. Auch das schnellste Zweitplatzierte Team erreicht das Finale. Diese Regelung bringt in allen vier Rennen auch Spannung in den Kampf hinter dem Siegerteam,

Die Momente des Tages

Die Stellvertretende Bürgermeisterin, Ulla Grewe und der Allgemeine Vertreter des Bürgermeisters, Wirtschaftsförderer Peter Frischemeier eröffnen nach dem Training der Wettkämpfer gegen 12 Uhr den 1. Brakeler Citybiathlon auf dem Stadtstrand.

Die Jüngsten machen Freude

Die Kinderlaufgruppe des TuS 13 Hembsen sind gleich mit 2 Teams am Start und haben bei dieser Premiere noch keine Gegner aus anderen Vereinen. Die dürften dann aber im kommenden Jahr folgen, denn der Kids-Biathlon macht selbst in dieser kleinen Version Freude. Überragende Schützin ist die 12-jährige Jana Kaufmann, die mit ihren 10 Schüssen Liegendschießen gleich 4 ins Ziel bringt. Im kleinen Interview verrät sie, dass sie nie zuvor ein Gewehr in der Hand hatte. Hier könnte ein echtes Talent für den Sommerbiathlon gefunden worden sein, der von manchen Schützenvereinen in Ostwestfalen aktiv betrieben wird. Im Teamwettkampf gewinnen, vielleicht etwas überraschend, die Jüngeren (Jg. 2009: mit Moritz Lücking, Lina Titz, Leonie Kaufmann und Levin Fechner) gegen die Älteren (Jg. 2007 mit Alexander Dister, Jana Kaufmann, Emilio Lehmann und Leonie Sentler). Levin Fechner schafft als Schnellster der 8 Kids in 7:11 Minuten eine Zeit, die auch im nachfolgenden Wettkampf der Erwachsenen für einen Platz in der oberen Hälfte der Rangliste gereicht hätte. Die Kids schießen jedoch zweimal Liegend, wäährend die Erwachsenen Liegend- und Stehendschießen absolvieren. Unter großem Applaus ehrt Brakels stellvertretende Bürgermeisterin, Ulla Grewe die 8 mutigen Biathleten/innen aus dem großen Team von TuS Hembsen-Sportlehrer Josef Hillebrand.

Königinnen im Anflug

Gleich das erste Rennen der Erwachsenen zeigt, dass Siegen nicht alles ist an diesem Tag. Zum Glück für dieses Event sind auch Teams am Start, bei denen sichtbar der Spaß und die Freude am Miteinander im Vordergrund stehen. Wie bei den Riesel Royals, 4 (Ex-)Königinnen des Schützenvereins Riesel, einem Brakeler Ortsteil. Königin im Schützenverein wird Frau, ohne die eigene Treffsicherheit beweisen zu dürfen. Das holen Heike (1_2) und Marei Menne (2_2), Anja Lücke (3_2) und die amtierende Königin Diana Seck (4_2) heute nach und sind mit ihren Kronen die Königinnen der Zuschauer. Dass sie miteinander bei 11 Treffern mit 29 gelaufenen Extrarunden auch Königinnen der Strafrunden werden kann ihrer guten Laune erfreilicherweise nichts anhaben. Unter viel Applaus erhalten die Publikumslieblinge die 4 Biathlon-Tour-Hoodies als Preis für das kreativste Team des Tages.

Teamname als Motto des Tages

Im 1. Rennen präsentiert sich das Team „Ohne Furcht“ in einer bemerkenswerten Zusammensetzung. Die Brakeler Allgemein- und Paliativ-Medizinerin, Barbara Passmann, tritt gemeinsam mit ihrer Tochter, Antonia und den beiden aus Afghanistan nach Deutschland geflüchteten Jugendlichen, Najib Askgari und Jawad Haidry an. Der Teamname „Ohne Furcht“ erhält vor diesem Hintergrund eine besondere Bedeutung. Wie groß ist der Kontrast zwischen Heimatverlust und unmittelbarer Lebensgefahr auf der einen und Spiel & Spaß beim Biathlon auf dem Brakeler Stadtstrand auf der anderen Seite. Spiel & Spaß sind keine Selbstverständlichkeit in dieser Welt. Das Bewusstsein darüber tut gut und weckt um so mehr die Freude über das befreite Lachen von Najib und Jawad. Das Team „Ohne Furcht“ hat aber auch allen Grund zum Strahlen, denn als Sieger des 1. Rennens geht es bis ins Finale, in dem schließlich Platz 5 unter 18 Teams ein toller Erfolg ist, Herzlichen Glückwunsch..

Die Strafrunden-Vermeider

Die Sportschützen Brakel machen ihrem Namen alle Ehre und gehören bereits in den 3 Vorrunden-Rennen mit ihren 28 Treffern bei 40 Schüssen zu den treffsichersten Teams. Der Westfalenliga-Schütze und 1. Vorsitzende des Vereins, Josef Bröker 4_6), ist der einzige aller 81 Wettkämpfer, der in einem Rennen 10 Treffer mit 10 Schüssen erzielt. Chapeau! Für die Sportschützen geht es mit der Zeit von 28:23 Minuten bis ins Finale, wo das Team dann überragende 34 Treffer erzielt und in 27:51 Minuten die eigene Vorlaufleistung nochmals verbessert. Diese tolle Leistung bringt den Sportschützen den 4. Platz, weil 3 läuferisch überragende Teams ihren Schnelligkeitsvorteil nutzten.

Die inoffizielle Rathaus-Meisterschaft

Die Betriebssportgemeinschaft der Stadt Brakel (in weissen Trikots) tritt mit den beiden Fachbereichsleitern Alexander Frewer (Fachbereich Bauen & Planen) und Peter Frischemeier (Wirtschaftsförderung) sowie dem Zuständigen für Tiefbau und Straßen, Franz-Josef Sentler und Henrik Rottländer an und holt im 1. Rennen einen hervorragenden 2. Platz in 32:13 Minuten. Doch zur Rathausmeisterschaft reicht es nicht ganz, weil die 4 „Tiefstapler“ des Fachbereichs „Zentrale Dienste“ mit dem viel zu pessimistischen Teamnamen „Fehlschuss“ in 31:30 Minuten noch etwas schneller sind. 25 Treffer stehen nur 15 Fehlschüssen gegenüber und plädieren im Hinblick auf das nächste Jahr für einen Namenswechsel. Sie müssen sich ja nicht gleich „Volltreffer“  oder „Brakels Rathaus-Armee“ nennen, aber es wird ihnen schon etwas passendes einfallen. Kai Hake, Ralf Stuwe, Ulrike Nolte und Erwin Leopold dürfen sich ein Jahr lang Rathaus-Biathlon-Champions  nennen.

Das heisse Rennen der Schnee-Fans

Mit der schnellsten Zeit aller 18 Vorlaufstaffeln macht sich das Team „Warum liegt hier kein Schnee“ zum heissen Finalfavoriten, Heiss dürfte es für die sportlichen Vier auch im Rennen gewesen sein. Zum einen wegen des spannenden Kampfes mit dem Team „Brakeler neue Jungs“, die am Ende lediglich 20 Sekunden zurück als schnellstes zweitplaziertes Team die Finalqualifikation ebenfalls schafften, zum anderen wegen der selbstauferlegten, nicht verhandelbaren Team-Kleiderordnung. „Mütze ist Pflicht“ und als Zuschauer schwitzte man schon bei dem Anblick mit. Aber das Quartett präsentiert sich läuferisch sichtbar geübt und erreicht trotz Hitzehandicap lächelnd das Finale. Henrike Finkam wird in 7:06 Minuten zweitbeste Wettkämpferin des Tages und Schlussläufer Jendrik Schröder fehlen im Finale nur gerade 3 Sekunden, um schnellster Biathlet des Tages zu werden. Doch auch Platz 2 unter 81 Wettkämpfern ist aller Ehren wert. Im Finale verbessert sich das sympathische Team von 26:57 Minuten auf 26:23 Minuten und erreicht einen Platz auf dem Stockerl. Es wird Platz 3, weil zwei andere Teams ebenfalls über sich hinauswachsen. Sie haben viel Spaß gemacht die vier „Warum liegt denn hier kein Schnee“-Athleten.

Das Finish des Tages

Das Finish des Tages ist zugleich die Aufholjagd des Tages. Klaus Menne, der 1. Vorsitzende von Non Stop Ultra (im gelben Dress) startet als Schlussläufer seines Teams mit mehr als 90 Sekunden Rückstand auf den Schlussläufer des Teams „Wir sind dabei“, Florian Pieper. Da Florian und Klaus ausserhalb des Biathlon-Rennens Teamkollegen sind, haben sie bestimmt nach dem Rennen miteinander angestossen, doch im Rennen um den letzten Finalplatz bleibt Klaus Menne unerbittlich. Der anbitionierte Marathonläufer, der 2018 beim Estland-Marathon nur 3:05 Stunden für die 42,223 Kilometer benötigte, forciert zunehmend sein Tempo als erkennt, dass der glücklose Schütze Florian noch in Reichweite kommen könnte. Und tatsächlich ist das Rennen exakt lang genug um die beiden Protagonisten auf den abschließenden 200 m ins Duell um das Finalticket zu führen. Kurz bevor die Marathonis den Marktplatz erreichen setzt Klaus in diesem packenden Endspurt zum Überholen an. Die Lautstärke der mitfiebernden Zuschauer am Stadtstrand erreicht Tageshöchstwerte, aber die Dramaturgie dieses Rennens war auch tatsächlich kaum zu überbieten.

Im Finale sieht es lange Zeit so aus, als könnte das Non Stop Ultra-Team dieses Kunststück wiederholen. Tatsächlich steigern sich Dagnar Winzig, die beste Wettkämpferin des Tages wird, Michael Vauth, der junge Inlineskate-Hockey-Stürmer Mattis Menne und Klaus Menne  von 27:49 Minuten im beschriebenen Vorlauf auf 26:08 Minuten und holen Platz 2 beim 1. Brakeler Citybiathlon. 12 Sekunden fehlen zum Titelgewinn, doch ihren Leistungen fehlte es an nichts. Herzlichen Glückwunsch.

Brakels Mann für Ruhpolding

Als 3. Starter seines Teams „Troubleshooters“ zeigt der Stürmer des Fußball-Kreisligisten 1. FC Nieheim auch beim Biathlon Treffsicherheit und bringt 8 Schüsse ins Ziel. Damit führt Patrick das Team seines Arbeitgebers, Fachin & Friedrich GmbH  in diesem 4. Rennen von Platz 4 auf 3. Zur Finalqualifikation reicht es für das Team des IT-Systemhauses nicht ganz. Am Ende steht ein 9. Platz unter den 18 Teams, doch mit Patrick, der als Fachinformatiker im Unternehmen u.a. für Systemintegration verantwortlich ist, stellen die Troubleshooter den besten Biathleten des Tages. So hat sich die harte Sommervorbereitung mit seinem 1.FC Nieheim für Patrick Schmeier also auch bei seiner Biathlonpremiere ausgezahlt. Ausdauer, Lauftempo und Treffsicherheit zeichnen den sympathischen 20-Jährigen nicht nur beim Fußball aus, sondern machen ihn zum Etappensieger beim 1. Brakeler Citybiathlon. Damit wird Patrick am 8.2.2020 Brakel beim Finale der Biathlon-Tour in der Ruhpoldinger Chiemgau-Arena vertreten und dort auf Skiern und am Kleinkaliber-Gewehr gegen die Etappensieger der anderen 38 Städte um den Toursieg kämpfen. Patrick gewinnt diesen Preis inkl. Übernachtung für 2 Personen im Athletenhotel und Siegerparty in der Zirmbergalm sowie dem Vorbereitungstraining mit Olympiasieger Fritz Fischer. Das Tourteam freut sich schon auf das Wiedersehen mit Patrick in den Bayerischen Alpen.

Brakeler neue Jungs sind die umjubelten Champions

Brakels Mr. Running, Adalbert Grüner, hatte die Idee und die Kraft zur Umsetzung, ein Laufteam aus den neuen Mitbewohnern der Stadt zu entwickeln, die aus den Krisenregionen der Welt  flohen und in Brakel ihr neues zu Hause fanden. Als die guten Läufer schnell erste Erfolge erzielten, passte der Teamname „Orient Express“ perfekt. Im Team „Brakeler neue Jungs“ stellen sich mit Debesay Gebreyonas und Fikadu Okbamichael aus Eritrea die wohl beiden besten Läufer der Gruppe auf dem Stadtstrand beim Biathlon vor und werden von Masooud Zamani und Goytom Berhe unterstützt.  Im Vorlauf in den gelben Trikots benötigen die Vier noch etwas Glück, um in der Zeit von 27:17 als zeitschnellstes Zweitplatziertes Team ins Finale zu gelangen. Doch dort zeigen sie, dass sie nicht nur schnell sondern auch rasch lernfähig sind. Ihren 11 Treffern im Vorlauf lassen sie nun im Finale 20 folgen und sparen damit einige Zeit durch weniger Strafrunden. Am Ende sind es die entscheidenden Sekunden, als Schlussläufer Fikadu Okbamichael nach nicht einmal 26 Minuten die letzten Meter auf dem Brakeler Marktplatz unter die Füße nimmt und begleitet vom herzlichen Jubel des Publikums den vielleicht ersten afrikanischen Biathlon-Triumph perfekt macht. Es macht viel Spaß den vier jungen Läufern zuzuschauen, bei der Leichtigkeit, mit der sie sich Laufend bewegen und bei der Freude, die sie dabei ausstrahlen. Viel wird in dieser Zeit über Integration geredet, hier auf dem Brakeler Marktplatz findet sie in diesen Momenten so selbstverständlich statt und bedarf so gar keiner Worte oder Anstrengung.

Das schöne Schlussbild

Mit der Ehrung aller Wettkämpfer durch Ulla Grewe und Hermann Temme endet dieser emotionale Tag und wir möchten abschließend noch einmal herzlich Dankeschön sagen bei allen 81 Wettkämpfern für ihre Motivation, den tollen Einsatz und die Zeit, die sie an „ihrem Sonntag“ für den 1. Citybiathlon gegeben habe. An das Publikum, das über rund 6 Stunden nicht nur für tolle Stimmung sorgte, sondern mit viel Empathie manchen Gänsehautmoment erzeugten. Mein persönlicher Dank gilt den Helfern der Stadt Brakel und meines Tour-Teams für die 1000 Handgriffe und Überlegungen, die an einem solchen Tag für den reibungslosen Ablauf erforderlich sind. Herzlichen Dank an Ulla Grewe und Hermann Temme, den 1. Bürgern der Stadt, die mit ihrer Anwesenheit, ihren Worten und den Ehrungen dem 1. Brakeler Citybiathlon Ehre erwiesen. Ein großes Dankeschön an die kompetenten und tatkräftigen Helfer des Brakeler Bauhofs, die am Morgen die Ersten und am Abend die Letzten waren, die Arbeit mit diesem Event hatten. Und schließlich gilt mein besonderer Dank dem Team des Stadtmarketings und der Wirtschaftsförderung Brakel mit Alexander Kleinschmidt, Peter Frischemeier und Carla Drewes, die mit ihrem Engagement diese Premiere zum Erfolg führten und mit dem Citybiathlon auf dem Stadtstrand in Zukunft noch einiges vorhaben. Das Biathlon-Tourteam freut sich jedenfalls schon jetzt auf die Rückkehr nach Brakel am Sonntag, den 23.08.2020!

Bilder: Jörg Wienoch  Text: Martin Bremer  Technik: Siegward Pein und Matthias Blaschke