Sachsen-Anhalt-Premiere für die Tour in einer Weltklasse-Location.

Nur etwa eine Viertelstunde Fahrzeit liegt zwischen unserem zurückliegenden Etappenort Braunlage und dem Bergdorf Schierke, das die Biathlon-Tour in seinem ganzen Stolz empfängt, der gerade ein Jahr jungen Schierker Feuerstein Arena. Diese kurze Fahrt südlich des Brockens führt uns nicht nur über die Landesgrenze von Niedersachsen nach Sachsen-Anhalt, sondern sie symbolisiert zugleich die Deutsche Geschichte des vergangenen Jahrhunderts. Vor 1989 versperrte hier die Mauer jede Verbindung und trennte in Ost und West. 30 Jahre später sind beide früheren Randorte im Aufwind und ihre touristische Anziehungskraft ist hier wie dort deutlich erkennbar. Die heutige Location der Biathlon-Touretappe, die Schierker Feuerstein Arena, symbolisiert diesen Aufschwung in begeisternder Art und Weise

Das architektonische Meisterwerk, unmittelbar an der Kalten Bode gelegen, fasziniert gleich auf den ersten Blick durch sein behutsames Zusammenspiel von alt und neu. Die Integration der originalen Felssteine als Tribüne oder der erhaltene Kampfrichterturm, der alle Höhen und Tiefen dieses zweitältesten Deutschen Natureisstadions seit 1911 mitterlebt hat. Genial zudem, dass die Dachkonstruktion sozusagen geflügelt ist und so aus dem inneren der Arena den Blick auf die Oberharzer Bergwelt freigibt. Ein Ort der Kraft ist hier entstanden, der aber sicher auch ein finanzieller Kraftakt war und ohne Schierkes Eingemeindung 2009 zu Wernigerode nicht möglich gewesen wäre. Und die Stadt Wernigerode ist auch Gastgeber der heutigen Biathlon-Etappe, die von der Marketingleiterin der Schierker Feuerstein Arena, Josephine Hedderich, organisiert wurde.

20 Teams, wie man sie sich nur wünschen kann.

Man spürt förmlich, wie sich die junge Arena nach Spektakel sehnt, danach, Schauplatz lebendiger Begeisterung zu werden. Klar kann die Biathlonetappe diese gut 4000 Zuschauer fassende Arena im 700 Einwohner kleinen Schierke nicht ansatzweise füllen, doch den ganzen Tag über haben wir ihr Lächeln gespürt und der Tag schafft so viele Momente, in denen aus dem Lächeln echtes Strahlen wird. Dass dies gelingt, dafür sorgen 20 vierköpfige Teams, die so Vieles von dem mitbringen, was man sich als Ausrichter nur wünschen kann: Dazu gehört gute Laune ebenso, wie die gesunde Mischung aus Motivation und Fairness. Das passt bei allen Teams bestens, doch das besondere an dieser Etappe ist, dass die Teams diesem Event herzlich verbunden sind und einen kompletten Biathlontag in Schierke verbringen. Es gab bisher kein Event auf der Biathlon-Tour, bei dem, wie heute, sämtliche Teams bei der Siegerehrung ganz am Ende des Tages nach dem Finale noch vor Ort waren. Solche Anteilnahme ist es, die schöne Momente hervorbringt, wie minutenlanges, ununterbrochenes rhythmisches Klatschen als Aufmunterung für die 11-jährige Hasselfelder Skimaus Paula Ranft, die, den Tränen mehr als nahe, die letzten Meter des Finales als alleinige Wettkämpferin, aber eben nicht alleine, verbringen musste.

Michael Rösch: Ein Olympiasieger, der die Menschen gewinnt.

Es war genau die richtige Entscheidung von Josephine Hedderich, als im Vorfeld klar wurde, dass Fritz Fischer als Stargast ausfallen würde, voll auf Michael Rösch zu setzen. Der Staffel-Olympiasieger von 2006 in Turin gewinnt mit seiner einladenden Offenheit im Nu die Sympathie der Wettkämpfer und Zuschauer. Der erfolgreiche Sachse, der bis in dieses Frühjahr hinein noch aktiv im Biathlon-Weltcup mitmischte und in Ruhpolding seine fast 20-jährige Profikarriere beendete ist hier in der Schierker Feuerstein Arena so richtig präsent, gibt Tipps zum Schießen oder zur optimalen Nutzung des Skilanglauf-Ergometers, Thoraxtrainer, auf dem er selbst in seiner aktiven Zeit hunderte Kilometer im Training abspulte. Im Interview betont er die tausenden „abgerammelten“ Trainingskilometer, die nicht vergessen werden dürfen, wenn man große Erfolge feiert, bekennt, mehr als einmal an der Koma-Grenze seine Rennen beendet zu haben und gibt Einblick in die schlaflose Nacht vor seinem Olympiasieg mit der Deutschen Staffel. Als launiger Co-Moderator lenkt er den Blick auf interessante Details. So entsteht ein besonderes Momentum, wenn der Olympiasieger nach 6 von 7 Eventstunden sagt:“Alles bis hier hin war Schall und Rauch. JETZT zählt’s.“ Es sind die Worte unmittelbar vor dem Start zum Finale. Doch auch der „Schall und Rauch“ zuvor hatte es „in sich“, u.a. der Prominenten-Wettkampf, bei dem Michael natürlich auch selbst an den Start ging.

Prominenten-Rennen als launiger Auftakt

Wernigerodes Oberbürgermeister, Peter Gaffert, eröffnet die Veranstaltung um 13 Uhr offiziell und freut sich, dass nach den politischen Kämpfen um die Arena und ihre Kosten nun die sportlichen im Vordergrund stehen. Als begeistertem Skilangläufer und Vorsitzenden des Fördervereins Skisport und Naturschutz im Deutschen Skiverband hat der erste Mann der Stadt natürlich eine besondere Nähe zum Nordischen Event, Biathlon, und zu Michael Rösch und so startet das Event mit dem Eintrag des Olympiasiegers in das Ehrenbuch der Stadt Wernigerode

Im Gegenzug traut sich der OB ins Rennen mit dem Biathlon-Champion und vor diesem Mut darf man den Hut ziehen, denn sportlichen Herausforderungen weichen die meisten Politiker mit Vorliebe aus. Hier in Schierke ist neben dem Oberbürgermeister auch der Dezernent für Ordnung, Recht und Stadtbetriebe, Christian Fischer (im weiss-roten Trikot), am Start Der frühere Ruderer aus Magdeburg und langjährige Büroleiter des Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Wolfgang Böhmer, bringt jene Gelassenheit ein, mit der Politiker dann auch auf unbekanntem Terrain „punkten“ können. Gespannt sind wir auch auf Vico Mulsow (im schwarzen Dress), den Markenbotschafter der Schierker Feuerstein Arena. Von Schierke zog er aus in die Modewelt und eroberte dort die großen Laufstege. Als Model, Künstler, Manager und Produktionsmitarbeiter von Promi Big Brother ist der heute in Berlin lebende gelernte Restaurant-Fachmann gut vernetzt und möchte seine Kontakte für die Schierker Feuerstein Arena nutzen. Um das Rennen auch für den Olympiasieger zur Herausforderung zu machen ist mit Thomas Kühlmann auch ein aktiver Leistungssportler am Start. Der B-Kaderathlet der Deutschen Berglauf-Nationalmannschaft und mit dieser WM-Dritter 2016 ist seit Jahren der beste Bergläufer im Harz und soll dem Biathlon-Champion auf den 3 Laufabschnitten über 400 / 400 und 200 m „auf den Zahn fühlen“. Zwischen den Laufabschnitten steht die Domäne Michael Röschs an, zunächst 5 Schüsse liegend und im zweiten Durchgang 5 Schüsse Stehendschießen. Fehlschüsse werden nach dem Schießen mit jeweils 50 m auf den bereitstehenden Skilanglauf-Cardiogeräten, Thoraxtrainer, „abgebüßt“.

Thomas Kühlmann versucht vom Startschuss weg den Olympiasieger mit hohem Lauftempo aus der Reserve zu locken. Das gelingt ihm gut, Michael Rösch muss frühzeitig ganz schön mobilisieren. Beim Liegendschießen verwandelt Michael Rösch den kleinen Rückstand in eine kleine Führung, weil er einfach den schnelleren Rhythmus schießt als Thomas Kühlmann. Doch für die Spannung ist es perfekt, das der Bergläufer tatsächlich fehlerlos schießt und dem Biathlon-Champion zwei weitere unbequeme Runden beschert. Hinter dem Führungsduo beeindruckt OB Peter Gaffert mit 5 Treffern im Liegendschießen und sichert zunächst Platz 3 vor Vico Mulsow und Christian Fischer, die beide 3 Treffer erzielen und für ihre 2 Fehlschüsse 100 Extrameter auf dem Thoraxtrainer bewältigen müssen. An der Spitze ist Thomas wieder an Michael vorbeigezogen, doch der lässt sich bis zum Stehendschießen nicht abhängen. Und hier werden die Unterschiede eindrucksvoll deutlich. Michael wartet vor dem 1. Schuss etwas länger als Thomas, doch dann kommen seine 5 Schüsse innerhalb von 6-7 Sekunden. Es sieht bei ihm so einfach aus. Alle Schüsse treffen. Wie schwer es tatsächlich ist, lässt sich nicht nur an Thomas Kühlmann’s 4 Fehlschüssen erahnen, sondern genauso ergeht es auch hinter ihm Peter Gaffert und Christian Fischer. Vico Mulsow muss sogar fünfmal in die Strafrunde. So macht es sich Michael, der als einziger der 85 Starter des Tages mit allen 10 Schüssen fehlerfrei schießt, vor dem Zieleinlauf bequem und lässt Thomas Kühlmann in 4:17 Minuten den Vortritt. Alle Achtung vor dem OB, Peter Gaffert wird Zweiter in 5:47 Minuten. Auch in der Tagesrangliste aller Wettkämpfer ist er mit dieser Zeit in der vorderen Hälfte platziert. Vico Mulsow in 6:02 Minuten und Christian Fischer in 6:24 Minuten haben den Biathlon-Führerschein locker bestanden und erst jetzt läuft Michael Rösch über die Ziellinie, der ohne diese Geste unter 4 Minuten geblieben wäre, was an diesem Tag keinem anderen Wettkämpfer gelingt. Dieses Rennen hat allen richtig Laune gemacht auf das, was kommt

1. von vier Rennen der Schierker Biathlonstaffel-Challenge

Die 20 vierköpfigen Teams sind in 4 Rennen mit je 5 Staffeln aufgeteilt. Jeweils die Siegerteams erreichen das Finale. Den 5. Finalplatz erhält das schnellste zweitplatzierte Team. Von den 80 Wettkämpfern sind 79 ohne Wettkampferfahrung in der Sportart Biathlon, lediglich die Nachwuchsathletin, Amy Dunkel, vom WSV Elbingerode wird seit einigen Wochen im Harzer Biathlon-Stützpunkt in Clausthal-Zellerfeld trainiert. Über sie wird weiter unten noch zu berichten sein. Alle anderen Starter trauen sich mutig in eine unbekannte Herausforderung. Manche hatten in der eben beendeten Übungszeit von 11-13 Uhr erstmals ein Biathlongewehr in der Hand. Bestens, genau so soll es sein bei der Jederfrau-/mann Biathlon-Tour. Der Modus für jeden Wettkämpfer entspricht exakt jenem des vorherigen Prominenten-Rennens: 400 m Laufen / 5 Schüsse liegend aus 10 m Entfernung auf 45 mm-Ziele / pro Fehlschuss 50 m auf den Skilanglauf-Ergometern / 400 m Laufen / 5 Schüsse stehend auf die 45 mm-Ziele / Strafrunden / 200 m Laufen, dann Übergabe an die Teamkollegen. Los geht’s.

Platz 5 im 1. Rennen: Die Suentaler Möchtegernprofis


in 27:50 min
mit Marion Wellge, Nancy Dickehut, Doreen Kade, Andreas Pfeffer. Mit ihrem Verein „Für Tilda“ ist das Quartett Teil einer Gruppe, die für krebskranke Kinder im Harz laufen. Toll, dass sie auch bei der Biathlon-Tour dabei sind. Zusammen erzielen die 4 mit ihren 40 Schüssen 12 Treffer. Nancy Dickehut ist mit 4 Treffern die beste Schützin des Teams. Beim Schießen können sie noch einiges rausholen mit etwas Übung, dann geht es das nächste Mal weiter nach vorne, als Platz 19 in diesem Jahr

Platz 4 im 1. Rennen: Laufgruppe Muskelkater


in 25:19 min
mit Kerstin Scharun, Anne Fraustein, Erik Rübesamen, Markus Scharun. Wow, Schlussläufer und Ultra-Langstreckler, Markus Scharun (untere Bildreihe in grün), wäre fast noch an die beiden vor ihm laufenden Teams herangekommen. Mit 4:09 Minuten wird er drittbester aller Staffelwettkämpfer des Tages. Mit 8 Treffern ist er auch der beste Schütze seines Teams, doch auch die je 6 Treffer von Anne Fraustein und Kerstin Scharun sind aller Ehren wert. Gemeinsam erzielen die Muskelkater 23 Treffer mit ihren 40 Versuchen. In der Gesamtwertung erreicht das Team den 11. Platz unter den 20 Teams

Platz 3 im 1. Rennen: Die WSV Skihexen


in 24:56 min
Mit Aline Rudolph, Franziska Werl, Christin Deicke, Sophie Reulecke. Die beste Skihexe, Franziska Werl (obere Bildreihe, mitte) gehört mit 9 Treffern zu den vier Zielsichersten des Tages und ist zugleich – zusammen mit Felix Fleischer – die Einzige mit einem fehlerfreien Stehendschießen. So erreicht sie mit 4:20 Minuten das achtbeste Ergebnis des Tages und wird hinter Biathletin Amy Dunkel zweitbeste Wettkämpferin. Chapeau! Aline Rudolph und Christin Deicke tragen jeweils 5 zu den insgesamt 22 Treffern bei. In der Gesamtwertung erreichen die WSV-Skihexen als Zehnte die Top 10

Platz 2 im 1. Rennen: Die Baby-Elefanten


in 24:47 min
mit Colin Rosack, Kim Künstler, Max Rosner, Justin Falke. Die Landesliga-Fußballer C-Junioren der SG Gerwisch / Möser / Schermen (bei Magdeburg) verbringen in diesen Tagen ihre Saisonabschlussfahrt in Schierke. In 5 Teams messen sich alle 20 Spieler des Kaders von Trainer Thomas Schröder in der unbekannten Herausforderung. Die Baby-Elefanten schaffen auf Anhieb einen Top 10-Platz. Als neuntbestes Team und zweitbestes der 5 Vereinsteams erzielen die Vier 12 Treffer und erweisen sich als starke Läufer. Das beste Ergebnis des Quartetts erreicht in 5:38 Minuten Kim Künstler, bester Schütze der Baby-Elefanten ist Colin Rasack mit 5 Treffern. Wenn sie das 10m-Schießen ähnlich sicher beherschen, wie ihr gewohntes Elfmeterschießen, dann hätte es für die Baby-Elefanten sicher zur Finalteilnahme gereicht.

Platz 1 im 1. Rennen und Finalist: Skimäuse des SV Hasselfelde


in 23:07 min
Mit Liv Hildebrand, Larissa Höhn, Jette Fessel, Paula Ranft. Die erfolgreichen 10- und 11-jährigen Skilangläuferinnen aus der Trainingsgruppe von Josephine Hedderich sind das beste Beispiel dafür, dass ein Spaß-Wettbewerb wie die Biathlon-Tour den Mut haben sollte, Ausnahmen von ihren Regeln zuzulassen. Ja, das Quartett ist jünger als unser empfohlenes Mindestalter von 12 Jahren. Ja, die vier Leichtgewichte können das gut 4 kg schwere Biathlongewehr nicht freihändig einsetzen und schießen beide Durchgänge liegend. Ja, sie haben dadurch einen Vorteil gegenüber den anderen Teams. Man kann die Ausnahme also kritisieren. Auf der anderen Seite: Hier sind 4 begeisterte und höchst motivierte Langlauf-Talente am Werk. Es wäre töricht, sie an dieser Stelle zu bremsen anstatt ihnen diese Wettkampferfahrung zu ermöglichen, die in diesem Fall zweifellos Nachwuchsförderung darstellt. Es sollte auch der Mut erwähnt werden, mit dem die Jüngsten den Vergleich gegen die „Erwachsenen-Teams“ suchen. Und schließlich macht es wohl allen in der Schierker Feuerstein Arena Freude, den hochmotivierten Kids dabei zuzuschauen, wie sie sich mit ihren sportlichen Qualitäten den Sieg in diesem Rennen und die Finalteilnahme sichern. Paula Ranft ist in 4:54 Minuten die Schnellste der Vier, aber auch die Zeiten von Liv Hildebrand (5:12 min) und Larissa Höhn (5:24 min) gehören zu den 40 besten der 102 Resultaten des Tages. Wir werden das Quartett im Finale wiedersehen.

Das 2. Rennen

Im 2. Rennen treffen die rot gekleideten „fabelhaften 4 – Helden in Badeshorts“ auf die 4 „Laufwunder“ der C-Jugend-Fußballer (in gelb), die sich mit dem Teamnamen „Kondis“ an ihre wenig geliebte Trainingsvariante anlehnen. Die gastgeber des Tages sind als Team Schierker Feuerstein Arena in hellgrün am Start. Team 1 des Nordischen Skivereins Wernigerode (in blau/weiss) und die Juniorinnen des Wintersportvereins Elbingerode (in rosa) vervollständigen das Feld.

Das Gastgeber-Team „Schierker Feuerstein Arena


in 28:46 min
mit Liv Zagrodnik, Vico Mulsow, Josephine Hedderich, Winnie Zagrodnik. Toll, dass die Gastgeber an diesem Tag mit einem eigenen Team dabei sind. Josephine Hedderich und Vico Mulsow sind bis kurz vor ihrem Start mit Organisationsaufgaben beschäftigt. Für den Markenbotschafter der Schierker Feuerstein Arena ist es, nach dem Prominenten-Rennen schon der 2. Start. Bei Winnie Zagrodnik, der Leiterin des Oberbürgermeister-Büros, entschuldigen wir uns für das fehlende Wettkampfbild. Unser Fotograf musste kurzfristig die Funktion eines der Biathlongewehre wiederherstellen. So haben wir die beste Schützin des Teams mit 6 Treffern nicht im Bild. Zusammen erzielt das Quartett 14 Treffer. Aber es war an diesem Tag auch wichtiger, dass sie die Volltreffer in der Organisation erzielten. Dabei erreichten sie die Top-Platzierung.

Platz 4 im 2. Rennen: NSV Wernigerode 1


in 26:44 min
mit Amelie Stadel, Solveig Siede, Lena Stallmann, Eric Stadel. Schnellste im Team ist Solveig Siede (obere Bildreihe, rechts). Sie erreicht 5:49 Minuten und erzielt 6 Treffer. Zusammen erzielt das Team des Nordischen Skivereins 14 Treffer. Da können sie noch dran feilen und mit Felix Fleischer haben einen ausgezeichneten Schützen im Verein, der Trainingstipps geben kann. Dann auf ein Neues, denn läuferisch ist auf jeden Fall mehr drin, als der 16. Platz in der Gesamtwertung.

Platz 3 im 2. Rennen: Die Kondis


in 25:27 min
mit Leonard Jung, Christian Melle, Kevin Pannwitz, Aki Farkas. Den Schnellsten und besten Schützen des Teams, Aki Farkas, mit 5:23 Minuten und 5 Treffern, haben wir leider nur mit Medaille im Bild (rechts unten, links). Mit der Einsatzbereitschaft seiner 4 „Laufökonomen“ kann Trainer Thomas Schröder aber zufrieden sein. Der eine oder andere Treffer mehr, als die erzielten 13 hätte dem Team mehr ermöglicht, als Platz 14 in der Gesamtwertung

2. Platz im 2. Rennen: Die fabelhaften 4 – Helden in Badeshorts


in 24:30 min
mit Reinhard Willeke, Thomas Goedeke, René Stelzer-Scholz, Alexander Poch. Obwohl er mit Abstand der Schnellste seines Teams ist, muss Alexander Poch (5:20 Minuten) die Führung doch noch abgeben, was allerdings gegen die schnelle Biathletin Amy Dunkel von den WSV Juniorinnen wahrlich kein Beinbruch ist. Der 7. Platz in der Gesamtwertung ist ein tolles Resultat für das sympathische Quartett. 14 Treffer werden es mit den 40 Versuchen. Beim Stehendschießen haben die Vier noch Steigerungspotenzial, da werden es 4 Treffer mit 20 Schüssen.

Sieger des 2. Rennens und Finalisten: WSV Elbingerode Junior


in 23:38 min
Mit Angelina Strau, Hannah Rudolph, Annika Straub, Amy Dunkel. Welch eine Aufholjagd. Beim ersten Wechsel sind sie Fünfte. Hannah Rudolph bringt die Juniorinnen auf Platz 4 vor, Annika Straub schafft trotz 7 x 50m Strafrunden die starke Zeit von 5:20 Minuten und läuft auf Platz 2 vor. Für den Rest sorgt Biathletin, Amy Dunkel. Dabei sind die jungen Athletinnen das Team, das von dem Gewehrproblem direkt betroffen ist. Für Amy Dunkel ist es also auch ein guter Stresstest. Sie muss mitten im Liegendschießen das Gewehr wechseln und besteht diese Aufgabe mit Bravour, indem sie nervenstark 5 Treffer folgen lässt. Mit 9 Treffern und 4:34 Minuten kann Amy Dunkel den Helden in Badeshorts, Alexander Poch, noch abfangen und sichert den Junioren des WSV Elbingerode den 2. Finalplatz. Das Problemgewehr hatte übrigens ein gebrochenes Visier. Das passiert, wenn das Gewehr nach den Schüssen nicht abgelegt, sondern fallen gelassen wird.

Das 3. Rennen

Im 3. Rennen treffen die jungen Lokalmatadoren des Eishockeyvereins Schierke (in gelb) auf das Team des niedersächsischen Investoren, Matthias Braun, der in Schierke die Luxusferienhäuser „HarzErleben“ aufgebaut hat. (Gintastic 4 in weiss). Die Gewinner der Herzen (orange) treten mit dem jungen Skilanglauf-Landeskader-Athleten, Deaken Holland, an. 2 Teams der Fußball-C-Junioren, die Möseraner (blaue Trikots) und Combo (grüne Trikots) möchten die Chance nutzen, eines ihrer Teams ins Finale zu bringen.

Platz 5 im 3. Rennen: Team Combo


in 27:41 min
mit Martin Frenzel, Jamy Ziegler, Leon Hagendorf, Robin Ladewig. Ihr Bester ist Torwart Martin Frenzel (mittlere Bildreihe, rechts). Martin erzielt 6 Treffer (fehlerfreies Liegendschießen) und erreicht 5:55 Minuten. Die 3 Teamkollegen erzielen zu Dritt ebenfalls 6 Treffer. Es fehlen also Treffer für eine bessere Platzierung, als den 18. Rang der Gesamtwertung. Am besten auf Eurer nächsten Kirmes mal Rosen schießen für Eure Liebsten. So könnt ihr gleich doppelt Pluspunkte sammeln.

4. Platz im 3. Rennen: Gewinner der Herzen


in 25:35 min
mit Thomas Berger, Doreen Holland, Diana Berger, Deaken Holland. Mit 5:19 Minuten ist Thomas berger der Schnellste im Team. Auch der 11-jährige Deaken Holland zeigt in 5:33 Minuten sein sportliches Talent, mit dem er zwei Jahre in Folge den Wettbewerb „Tour de Harz“ in seiner Altersklasse gewinnen konnte. Im Finish um Platz 3 kann Deaken fast noch Gintastic, Ronny Krause, einholen, der aber dagegen halten kann und den knappen Vorsprung ins Ziel bringt. Mit 21 Treffern gehören die Gewinner der Herzen zu den besseren Schützen im Feld der 20 Teams. In der Gesamtwertung werden sie 15.

Platz 3 im 3. Rennen: Die Gintastic 4


in 25:27 min
Mit Marius Wilhelm, Michael Schmier, Stefan Windisch, Ronny Krause. Die Frage nach dem besten Zielwasser ist wohl älter, als der Schießsport selbst. Die Erkenntnis des Tages: Gin ist es eher nicht. 15 Treffer sind zwar im Vergleich mit der Konkurrenz nicht schlecht, aber Jäger sollten die 4 nur dann werden, wenn sie ihre Selbstgenügsamkeit testen möchten. Marius Wilhelm hätte bei der Hetzjagd durchaus höhere Erfolgschancen, denn seine Zeit von 5:18 Minuten, trotz 7 Strafrunden, ist höchst respektabel. Stark ist auch der Endspurt von Schlussläufer Ronny Krause, der das junge Harzer Skilanglauf-Ass, Deaken Holland, im Nacken hat, aber Energie aus diesem Kampf zieht und Platz 3 für sein Team sichert. Große Klasse, dass die 4 für den Biathlon von Berlin bis nach Schierke kommen. Solche positiven Verrückten tun jedem Event gut. Sicher stoßen sie auch auf Platz 13 in der Gesamtwertung fröhlich mitteinander an.

Platz 2 im 3. Rennen: ESV Schierke Junior


in 24:37 min
mit Natalie Wechenberger, Runa Böer, Lea Schumann, Paul Tworek. Alle Achtung, der 11-jährige Paul Tworek ist ein echtes Lauftalent. Damit er auch gut schießen kann, halten seine Teamkollegen ihm das linke Auge zu. Es funktioniert. Der jüngste im Team schafft mit seinen 10 Schüssen Liegendschießen 9 Treffer. In 4:29 Minuten erzielt Paul das zehntbeste Resultat des Tages. Auch Natalie Wechenberger zeigt mit 5:44 Minuten und 5 Treffern eine starke Leistung und Runa Böer steuert 6 Treffer mit ihren 10 Schüssen bei. Damit erreicht das junge Team vom heimischen Eishockeyverein Schierke einen tollen 8. Platz in der Gesamtwertung.

Sieger des 3. Rennens und Finalist: Die Möseraner


in 21:59 min
Mit Robin Kloska, Mick Wagener, Maurice Deckert, Marius Rick. Nun haben es die C-Jugend Landesliga-Fußballer mit ihrem 4. Team doch noch geschafft ins Finale einzuziehen, und wie! Mit der besten Zeit in diesen ersten 3 Rennen. Und das hat mehrere Gründe. Mit 21 Treffern sind sie das zielsicherste Team der 5 Fußball-Staffeln. Mit 5:01 Minuten (Robin Kloska), 5:11 Minuten (Mick Wagener) und 5:13 Minuten (Marius Rick) liegen gleich drei der vier mit ihren Ergebnissen im vorderen Drittel der Einzelwertung. Wir sind schon gespannt, wie sich die 4 im Finale schlagen werden?

Das 4. Rennen

Im mutmaßlich stärksten Rennen treffen die schnellen Langstreckenläufer des NSV Wernigerode (blau/weiss gestreift) auf ihre Wintersportkollegen vom Skiclub Ilsenburg (grün) und WSV Elbingerode (blau). Wie gut werden die Oberliga-Footballer der Wernigerode Mountain Tigers (gelb) mithalten können? Die Smallies der C-Jugend Landesliga-Fußballer werden in diesem schwierigen Rennen keinen leichten Stand haben.

5. Platz im 4. Rennen: Die Smallies


in 27:08 min
mit Marvin Altmann, Connor Pagel, Dustin Altmann, Jonas Hobohn. Schlussläufer Jonas Hobohn, Innenverteidiger seiner Mannschaft, ist der beste Smallie mit 5:34 Minuten. Auch Dustin Altmann bleibt unter der 6-Minutenmarke (5:53 Minuten). Startläufer Marvin Altmann hat einen gebrauchten Tag erwischt. Der Skilanglaufergometer gefällt ihm überhaupt nicht und er verliert nach 5 Fehlern im Stehendschießen viel Zeit. Seine Teamkollegen haben es dann leichter, wir lassen sie beide Schießdurchgänge liegend absolvieren. Dustin Altmann nutzt den kleinen Vorteil und schafft gute 8 Treffer. In der Gesamtwertung werden sie 17.

4. Platz im 4. Rennen: Wernigerode Mountain Tigers


in 25:26 min
mit Phillip Pressler, David Brückner, Sven Weigl, Alexander Tödtmann. Sie sind eben keine Leichtathleten und auf der Laufstrecke hat jedes zusätzliche Kilo Muskulatur früher oder später eine erhebliche Bremswirkung. Trotzdem stark, wie sich David Brückner durch einen Wettkampf beisst, der ihm 10 Strafrunden einbrockt. Richtig stark macht es der Marketingvorstand der Mountain Tigers und Startläufer, Phillip Pressler (obere Bildreihe). Mit 6 Treffern und 5:03 Minuten übergibt er an 2. Stelle liegend auf seinen Kollegen. Defense Trainer Sven Weigl überzeugt mit 6 Treffern und Schlussläufer Alexander Tödtmann läuft trotz 6 Strafrunden mit 5:56 Minuten noch in die bessere Hälfte der Einzelresultate. Zusammen erreichen die Mountain-Tigers den 12. Platz und waren mit ihrem Teamgeist und ihrer Willenskraft eine tolle Bereicherung dieses Biathlontages.

3. Platz im 4. Rennen: WSV Elbingerode Senior


in 21:55 min
mit Nils Broszinski, Max Wetterling, Jens Deicke, Felix Wetterling. Diese Zeit hätte in den 3 Rennen zuvor für die Finalqualifikation gereicht. Doch der WSV ist mit seinen Juniorinnen ja dennoh im Finale vertreten. Im Kampf der Skivereine fehlt dem Quartett etwas Treffsicherheit. Mit 12 Treffern müssen die WSVler 15 Strafrunden mehr absolvieren, als das Quartett des SC Ilsenburg, das 27 Treffer erzielt. Der Unterschied sind also 750 m auf dem Thoraxtrainer, was mehr als 3 Minuten kostet. Läuferisch kam das WSV-Team dem späteren Siegerteam am Nahesten. Felix Wetterling ist der einige Wettkämpfer in den Top 20, der seine Zeit trotz 6 Strafrunden erreicht

Platz 2 im 4. Rennen und Finalist: SC Ilsenburg


in 20:53 min
Mit Andreas Ebert, Uwe Schwiefert, Bernd Wilde, Thomas Stecker. Das beste Schießergebnis aller Teams (27 Treffer) bringt das Quartett als bestes zweitplaziertes Team ins Finale. Die 20:53 Minuten sind zugleich das zweitbeste Resultat der 4 Rennen. Jetzt heisst es kurz erholen und dann im Finale nochmal voll angreifen.

Sieger des 4. Rennens und Finalist: NSV Wernigerode 2


in 18:04 min
Mit Thomas Hedderich, Felix Fleischer, Marcel Holland, Thomas Kühlmann. Wenn das läuferisch beste Team zudem sehr gut schießt und 26 Treffer erzielt, dann kommt in Summe eine überragende Leistung zustande, mit der das Team fast 3 Minuten vor dem zweitbesten Team liegt. Mit dem schnellsten Resultat der 4 Rennen holt sich Brockenflitzer, Thomas Kühlmann (untere Bildreihe, rechts), in 4:08 Minuten die Führung in der Einzelwertung. Er liegt damit 1 Sekunde vor Ultralangstreckler Markus Scharun und eine weitere Sekunde vor seinem Teamkollegen, Felix Fleischer (obere Bildreihe, rechts), dem das Kunststück des fehlerlosen Stehendschießen gelingt (das schaffen neben ihm an diesem Tag nur Michael Rösch und Franziska Werl). Felix Fleischer erzielt 9 Treffer. Mit 18:04 Minuten gehen die NSV-Läufer natürlich als Top-Favoriten ins Finale.

Das Finale der Biathlonstaffel-Challenge

Ein letztes Mal an diesem Tag gibt das Publikum mit dem countdown den Start für die Läufer frei. Um 17.15 Uhr geht es im Finale der 4 Sieger und des schnellsten zweitplatzierten Teams um den Titel. Und es wird auch deshalb ein großes Finale, weil 4 der 5 Teams ihre Vorlaufleistungen nochmals verbessern können, obwohl sie schon ein schweres Rennen in den Knochen stecken haben.

Thomas Hedderich (im Bild rechts), aus dem Team des Favoriten, NSV Wernigerode, lässt seinen 5 Treffern aus dem Vorlauf nun 7 folgen und profitiert dabei von starken 4 Treffern im Stehendschießen. Dieses gute Schießen bringt den Trainer des NSV und 3. des Brockenlaufes 2018 (M30) unter die besten des Tages und tatsächlich leistet er Maßarbeit, denn in 4:05 Minuten unterbietet Thomas Hedderich die Tagesbestleistung seines Teamkollegen, Thomas Kühlmann, um 3 Sekunden. Klar übergibt er damit als Führender dieses Finales auf seinen Teamkollegen Felix Fleischer. Doch ebenfalls ganz stark verbessern sich hinter dem Führenden der Ilsenburger Startläufer, Andreas Ebert mit 4:18 Minuten (VL: 5:05) als Zweiter und Robin Kloska von den Möseranern mit 8 Treffern und 4:28 Minuten (VL: 5:01). Skimaus, Liv Hildebrand verbessert sich auf 5:07 Minuten und wechselt auf Platz 4 vor Angelina Straub.

Der Drittbeste der Vorläufe, Felix Fleischer, möchte den Vorsprung für die Favoriten ausbauen, doch nun wackelt er ausgerechnet beim Stehendschießen, das er im Vorlauf noch fehlerlos beendet hatte. Im genau richtigen Moment voll da ist hingegen C-Jugend-Fußballer, Mick Wagener. Unter dem Jubel seiner Teamkollegen schafft der „Kraftprotz“, wie Trainer Thomas Schröder ihn nennt, tolle 4 Treffer im Stehendschießen und hält seine Möseraner als zweitplatziertes Team zur Hälfte des Rennens in Reichweite zum führenden NSV Wernigerode. Der Rückstand beträgt nur 20 Sekunden. Eine gute Minute zurück auf Platz 3 wechselt beim SC IlsenburgUwe Schwiefert, dem gute 7 Treffer gelingen, auf Bernd Wilde, den Aufholbeauftragten des Teams. Gut dabei bleiben die Skimäuse, die nur 10 Sekunden hinter dem SC Ilsenburg von Larissa Höhn auf Jette Fessel übergeben. Die WSV Juniorinnen, bei denen Hannah Rudolph ihre Sache gut macht, müssen nun auf ihre beiden starken Schlussläuferinnen hoffen.

Eine besonders positive Überraschung in diesem Finale ist Fußballer Maurice Deckert. Im Vorlauf blieb er mit 3 Treffern noch hinter den Leistungen seiner 3 Teamkollegen zurück, doch in dem Moment, wo es wirklich gilt, da wächst er über sich hinaus. Im Stehendschießen schoss er im Vorlauf 5 „Fahrkarten“, doch jetzt werden es 4 Treffer. Wie macht er das nur? Er steht mit dem Gewehr ein bisschen so, wie ein Fragezeichen da. Michael Rösch kann sich ein Lächeln ob der Schießhaltung des Youngsters nicht verkneifen, aber wer trifft hat recht. Maurice bringt seine Möseraner nochmal 3 Sekunden näher an den führenden NSV Wernigerode heran, bei dem Marcel Holland 6 Treffer erzielt und Schlussläufer Thomas Kühlmann 15 Sekunden Vorsprung mit auf den Weg gibt. An dritter Stelle holtt Bernd Wilde in 4:36 Minuten das schnellste Resultat in dieser 3. Runde und schiebt die Aufholjagd des SC Ilseburg wieder an. Kommt sie zu spät?

Die Skimäuse halten mit Jette Fessel den 90 Sekunden Vorsprung vor den WSV Juniorinnen, bei denen Annika Straub nur wenige Sekunden zur Aufholjagd beitragen kann. Wird Biathletin Amy Dunkel noch zum Ass im Ärmel?

Kann Thomas Kühlmann auch in seinem 3. Rennen am heutigen Tag nochmals Tempo und Konzentration abrufen? Nun kommt der Stress durch den knapper als erwarteten Vorsprung noch hinzu. Doch während Thomas souverän mit 4 Treffern durch sein Liegendschießen kommt, patzt der Kapitän der Jugendfußballer, Marius Rick mit 4 Fehlschüssen im Liegendschießen und kann sich aus diesem Loch in den Folgeminuten nicht mehr befreien. So reichen Thomas Kühlmann 2 Treffer im Stehendschießen um den Sieg des überragenden Teams dieser 1. Schierker Biathlonstaffel-Challenge in 18:00 Minuten perfekt zu machen. Überraschendes geschieht hinter ihm. Thomas Stecker kann für den SC Ilsenburg den Rückstand von über einer Minuten auf die Möseraner noch aufholen und führt sein Team auf Platz 2 vor dem unglücklichen Marius Rick, dem in diesem Finale einfach nichts gelingen will. Solche „Schweinemomente“ kennt wohl jeder Sportler. Durch sie soll man stärker werden.

Das gilt ähnlich auch für Paula Ranft. Der besten Skimaus des Vorlaufs will im Finale nicht viel gelingen und zu allem Jammer muss sie auch noch Biathletin Amy Dunkel vorbeiziehen lassen im Kampf um Platz 4. Michael Röschs Trost hilft zwar nicht im Moment, aber bald schon. Amy Dunkel läuft mit ihren 4:09 Minuten sogar unter die besten Männer, ja sogar auf’s Treppchen. Bei ihr darf man wirklich gespannt sein, welche Entwicklung sie im Biathlontraining in Clausthal-Zellerfeld nehmen wird.

Mit dem Sieg des NSV Wernigerode, dem Einzelsieg von NSV-Trainer Thomas Hedderich und der Qualifikation zum Biathlon-Tourfinale in Ruhpolding für Thomas Hedderich und Thomas Kühlmann endet ein aufregender Biathlontag, für den sich das Tourteam bei allen Wettkämpfern, Zuschauern und dem Organisationsteam der Schierker Feuerstein Arena um Josephine Hedderich herzlich bedanken möchte. Der Dank gilt auch DJ Banjo, der dem Tag seinen Rhythmus gab und natürlich Michael Rösch, der ein toller Botschafter seiner Sportart ist. Mein persönlicher Dank gilt meinen Teamkollegen Daniel und Harry, die auch nach 4-stündiger Anfahrt multitaskingfähig bleiben und Matthias, der uns großartig unterstützt hat. Einmal mehr gilt mein Dank dem Hauptsponsor der Biathlon-Tour, Euro Repar Car Service, ohne deren Unterstützung diese Spektakel in dieser Weise nicht möglich wären.

Bilder: Siegward Pein Text: Martin Bremer Technik: Daniel Holtschneider