Nachbericht zur 9. Etappe 2018 in Fürth

Ein Firmenbiathlon zwischen Bestzeit und Hochzeit

Das zweitägige Biathlon-Event auf der Fürther Freiheit im Rahmen der Feierlichkeiten zu 200 Jahren Stadt Fürth erlebte am 1. Tag die 9. Etappe der Biathlon Deutschland-Tour  mit Jedermann-Biathlon im gewohnten „Tourformat“ auf den Skilanglaufergometern.

Etappensieger in Fürth: Stefan Zessinger

An diesem Tag finden wir auch den Etappensieger und zugleich 9. Finalisten für Ruhpolding am 26./27. Januar. Es ist der Triathlet Stefan Zessinger.

Alles weitere zum 1. Eventtag steht im unteren Teil dieses Berichts, denn der erste Teil gehört dem Firmenbiathlon, der am 2. Eventtag mit 36 vierköpfigen Firmenteams als Laufbiathlon stattfand und mit seiner Bandbreite aus hohem Spaßfaktor und zugleich sportlicher Ambition eine neue und durchaus überraschende Form des Sportevents bietet und auch in Fürth so viele begeisternde Momente hervorbrachte.

Gastgeber beider Eventtage ist der Sportservice der Stadt Fürth, dessen „Tage des Sports 2018“ ihren Höhepunkt am kommenden Sonntag mit dem Metropolmarathon haben werden, der seit mehr als einem Jahrzehnt tausende Läufer in die Fürther Innenstadt zieht.

Konzept Citybiathlon funktioniert auch als Firmenbiathlon

Für den Firmenbiathlon steht eine rund 300 m Laufrunde auf der Fürther Freiheit zur Verfügung. Sie wird von jedem  Wettkämpfer 3 x durchlaufen. Die ersten beiden Runden führen jeweils in den Schießstand, wo stehend beide male 5 Schüsse aus 10 m Entfernung auf Ziele mit 60 mm Durchmesser geschossen wird. Wir wählen bewusst diesen nur knapp halb so hohen Schwierigkeitsgrad im Vergleich zu offiziellen Biathlonwettkämpfen, weil viele Teilnehmer gänzlich unerfahren in den Wettkampf starten. Diesen Mut möchten wir ja stärken und das funktioniert eher über Erfolge als über Mißerfolge. Jeder Fehlschuss führt zu einer ca. 40 m kurzen Strafrunde, die unser Gastgeber mitten durch das Veranstaltungszelt gelegt hat, eine nette Idee.

Teamwettbewerb

Entscheidendes Kriterium bei unseren City- und Firmenbiathlons ist jedoch der Charakter des Teamevents. Wir bevorzugen die Staffelwettkämpfe, weil das schönste Gesicht des Sports der Teamgeist ist. Das zeigt sich hier in Fürth erneut in besonderer Weise. Viele Teams starten als gemischte Staffeln. Auch das ist gewünscht, jedoch kein Muss.

Würdige Präsentation

Ein Muss hingegen ist eine würdige Präsentation jeder einzelnen Staffel. Dafür rollen wir wörtlich und im übertragenen Sinn den roten Teppich aus, holen viele, viele Infos zu den Teams und ihren Wettkämpfern ein und lassen sie vor ihrem Wettkampf mit Musik und Moderation sozusagen in die Arena einlaufen. Präsentation schafft einen festlichen Rahmen. Etwas Show tut dem Sportevent gut, denn es lässt die Herzen der Wettkämpfer höher schlagen und zieht zugleich so manchen Schaulustigen an. Ein gutes Sportevent lebt zu aller erst von seiner Stimmung. Dafür braucht es gute Sportler, begeisterungsfähige Wettkämpfer und Schaulustige, aber eben auch ein gut durchdachtes Programm, das die Leistungen und die Wettkämpfer-Persönlichkeiten zu nutzen weiss und daraus ein Fest macht. Genau dafür möchten wir mit der Biathlon Deutschland-Tour stehen.

Spaß und Leistung harmonieren miteinander

Starke sportliche Leistungen, wie jene der 4 schnellen Sportlehrer der HBS Fürth machen die schaulustigen neugierig, aber auch eine gute Show, wie jene der beiden kreativen GWH-Teams aus Fürth und Nürnberg, bei denen Letztere sogar als Brautpaare ins Rennen starten und den Brautstrauss als Staffelstab weiterreichen, bereichern das Biathlonfest und sorgen für eine prima Stimmung, welche dann letztlich wieder die Leistungen der Athleten beflügeln. Spaß und sportliche Leistungen gegeneinander ausspielen zu wollen halten wir für eine Einstellung von gestern und sehen uns durch die Sportler bestätigt, die mit viel Motivation und zugleich mit freudigen Emotionen das Miteinander von Sport und Spaß selbst fördern und genießen. Deswegen ehrt unser Gastgeber am heutigen Tage beides. Gleich 10 tolle Präsentkörbe hat der Sportservice der Stadt Fürth vorbereitet. 7 Sind für die Finalteams, also für die 7 besten Teams und 3 gehen an die kreativsten Staffeln, die sich durch Outfit, Fans und Persönlichkeit auszeichnen.

Kurzstreckenbiathlon

Für jeden einzelnen ist der Einsatz  eher ein Kurzstreckenbiathlon. Der Schnellste des Tages ist der Art-Direktor Andreas Dorschner in 4:09 Minuten. Seine Strecke: 940 m, denn 9 seiner 10 Schüsse finden den Weg ins Ziel, so dass der schnelle Läufer nur eine Strafrunde laufen muss. Die 4 schnellsten Einzelresultate sind:

Die Schnellsten 4 der 142 Firmenbiathleten: o.l. Andreas Dorschner (4:09 min), o.r. Richard Theml (4:20), u.l. Julian Heuß (4:29), u.r. Michael Körber (4:30)

Die besten Schießleistungen (10 Treffer mit den 10 Schüssen) erreichen:

Die Shootingstars des Firmenbiathlons: o.l. Engelbert „Angel“ Spanier, o.r. Rauned Husam-Halim, u.l. Hans-Werner Enzner, u.r. Tobias Geiger

Aufgebaut sind 7 Schießbahnen auf 11 m Breite. Bei der Anzahl der Schießbahnen spielt auch die Ökonomie eine Rolle. Ein solcher Eventtag muss auch bezahlbar bleiben und da spielen auch Personalkosten eine Rolle. Wenn 7 Teams gleichzeitig starten sind viele helfende Hände gefragt, ob nun bei der Zeitnahme, der Fehlschuss- und Strafrundenkontrolle, der Musikeinspielung, der Moderation, der Kontrolle der Gewehre und Ziele, Einweisung der Wettkämpfer in die Technik.

Tolle Gastgeber: Oben von links: Bernd van Trill, Udo Zweckerl, Wolfgang und Margit.
Unten: 2 der 3 Jongleure des Tour-Teams: Sven und Daniel. Harry leider immer hinter der Kamera.

Hier gilt der Dank gerade auch dem Gastgeber. Der Sportservice der Stadt Fürth unterstützte das Team der Biathlon Deutschland-Tour durchgehend im Wettkampfzeitraum mit 4 sehr aufmerksamen Helfern. Und, als Autor des Berichtes, möchte ich auch die Gelegenheit nutzen, meine Teamkollegen einmal besonders zu loben. Harry Pien (Aufbau, Abbau, Fotografie, Einweisung und Gewehrkontrolle), Daniel Holtschneider (Aufbau, Abbau, Zeitnahme, Musikeinspielung, Einweisung, Schießstandkontrolle), Sven Sichardt (Aufbau, Abbau, Zeitnahme, Einweisung) sind an solchen Tagen sozusagen die Jongleure, die jeden Ball kurz vorm Boden doch noch auffangen.

36 Teams  ermitteln den Firmenbiathlon-Champion

Ab 15 Uhr konnten die 36 Teams auf den 7 Schießbahnen die eco aims Infrarotgewehre kennenlernen und das Schießen auf die 60 mm-Ziele üben. Einige taten das auch bereits am Vortag. Um 16.30 Uhr läuft der Countdown zum 1. von 6. Rennen mit jeweils 6 Teams. Aus jedem Rennen qualifiziert sich der Sieger für das Finale um 21.00 Uhr, zu dem als 7. Team auch das zeitschnellste der 6 Zweitplatzierten einen Startplatz erhält. Am Ende werden zwischen dem schnellsten Team und dem Team, das den „Besenwagen“ im Nacken hatte rund 12 Minuten Zeitdifferenz liegen. Doch, und das ist das eigentliche Highlight dieses Tages, den meisten Applaus erhielten auf der Zielgeraden stets die sechstplatzierten der 6 Rennen. Es wird ja oft gesagt, die Sportart Biathlon habe das beste Publikum. Das können wir am heutigen Tag nur bestätigen.

Alle Teams im Porträt

Die Pillendreher: Die aktivste Apotheke der Metropolregion

Die 4 jungen Damen der Medicon-Apotheke Rothenburgerstraße (Nürnberg) erhalten viel Applaus und werden in 32:00 Minuten im Lauf F Sechster. Isabella De Luca 7:03, Julia Schwer 8:14, Fulya Ergin 8:35, Anja Schilling 8:08
Mit ihren 40 Schüssen erzielen die Vier 17 Treffer. Am besten trifft Isabella De Luca (2. v.l.), die 6 Treffer erzielt

ChristoKIDS 2: Hut ab vor den Kindergärtnerinnen

Den 6. Platz im 5. Rennen mit der Zeit von 30:54 Minuten belegen die vier Erzieherinnen des St. Christophorus Kindergarten: Luise Nocera 7:50, Marion Marquardt 8:03, Sofie Grömer 7:42, Tanja Watzata 7:19.
Zusammen erzielen sie 6 Treffer mit ihren 40 Schüssen. Damit sind die 4 Damen das Team, das die meisten Meter aller 36 Teams in den 6 Rennen laufen mussten. Alleine knapp 1500 Meter in der Strafrunde.
Einfach auf der nächsten Kärwa mal die Rosen für Eure ChristoKIDS schießen, dann sieht es beim nächsten Firmenbiathlon schon ganz anders aus.

Das 4er Magazin: Ein schneller Hahn im Körbchen

22 Treffer schaffte das Team mit seinen 40 Schüssen. Zusammen erreichen sie als Sechste des Rennens B die Zeit von 30:36 Minuten. Hahn im Körbchen, Stefan Kreil schafft es mit seinen 4:59 Minuten in die Top 17 der 142 Wettkämpfer. Im Einzelnen: Olga Wulf 6:50, Claudia Schober 8:27, Ursula Brüsselbach 10:20, Stefan Kreil 4:59.
Stefan erzielt 7 Treffer, Ursula 6, Olga 5 und Claudia 4.

GWH Dream Team: Biathlon-Bräute schießen scharf

Als Sechste im Rennen D macht das GWH-Dream-Team 20 Treffer ist aber zweifellos der Volltreffer der Veranstaltung und Publikumsliebling. So viel Liebe zum Detail in der Verwandlung zu Hochzeitspaaren, eine Hochzeitsgesellschaft, die einfach super drauf war, so viel Humor bei den 4 Wettkämpfern. Klar, dass das Dream-Team des Gebrauchtwarenhof Nürnberg der Champion des Kreativ-Wettbewerbs wurde! Herzlichen Dank an dieses Team und das ganze Team ums Team. Mit solchen Typen gelingt jedes Event!
Und sportlich? Wohl keine Braut schießt schärfer als Michaela Thomas. 9 Treffer mit 10 Schüssen. Genial! Am Ende werden die Vier vom Publikum „getragen“ und es reicht zu einer Zeit unter der 30er-Marke: 29:50 Minuten: Madeleine Büsching 8:27, Michael Thomas 5:18, Nadine Scheit 9:27, Stefan Wille 6:38

Quatro pro’s: Schuhmacher werden „aus den Schuhen gelaufen“

Als Sechste im Rennen A erreicht das Team aus der Schutzschuh-Abteilung der Firma Uvex 28:20 Minuten. Zusammen erzielen die Vier 16 Treffer. 7 Treffer allein von ihrem Schnellsten, Marco Weber (im Bild links), der in 4:48 Minuten als einer der besten 17 der 142 Wettkämpfer abschneidet. Die Teamergebnisse: Christine Neubauer 9:19, Marco Weber 4:48, Patrick Schmerler 5:42, Daniela 8:31

The BSH Runtastic’s: Den Schießtrainer im eigenen Team

5. Platz im Rennen F in 28:16 Minuten für das Quartett der Bosch-Siemens Hausgeräte GmbH. Dabei erzielen sie 15 Treffer mit ihren 40 Schüssen. Die gute Nachricht: Mit Bülent Dervis, der 8 Treffer erzielt, haben die Vier ihren Schießtrainer für den nächsten Firmenbiathlon schon im eigenen Team.
Katrin Thomas 7:58, Dieter Maurer 5:56, Bülent Dervis 5:39, Thomas Maurer 8:43

GWH Rockets: Die Kreativ-Raketen mit Überschall-Fans

Das Quartett vom Gebrauchtwarenhof Fürth erreicht als Sechster des Rennens C die Zeit von 28:00 Minuten. Mit ihrem Fanclub im Rücken bringen sie einen Hauch von Stadionstimmung auf die Fürther Freiheit. In Topbesetzung angetreten, Hofleiter Alexander Braun (8:26) als Startläufer, Lagerleiter Michael Singer (5:28) als Schlussläufer und dazwischen die beiden Sozialpädagoginnen Marina Cyrol (8:33) und Anika Friedl (5:33). Die treffsichere Anika schafft 8 Treffer mit ihren 10 Schüssen. Zusammen werden es 21 Treffer und natürlich ein Stockerlplatz im Kreativ-Wettbewerb.

ChristoKIDS 1:  Fürths aktiver Kindergarten

Den 5. Platz im Rennen D mit 27:55 Minuten und einen Stockerlplatz im Kreativ-Wettbewerb erkämpfen sich die „Blumenkinder“ des St. Christophorus Kindergarten, ChristoKIDS 1. Da gehen auch der Kindergartenleiter, Dennis Düring und der Geschäftsführer des kath. Dekanats Fürth, Steffen Kuschminder, mit bunten Miniröcken an den Start.
Zusammen erzielt das sympathische Quartett 15 Treffer. Wenn die Erzieherin der Pinguingruppe, Marta Jucha, mit den Wasserpistolen ihrer Kids noch ein bisschen übt und sie ihren Chef motivieren kann, ein paar ihrer Trainingsläufe mitzumachen, dann steht den ChristoKIDS beim nächsten Mal der Biathlon-Himmel offen.
Dennis Düring 7:12, Marta Jucha 7:50, Steffen Kuschminder 5:44, Christine Walther 7:09

Das Team der Stadt Fürth: Die sportliche Doppelspitze

Wie schön, dass die Stadt Fürth mit ihren obersten Volksvertretern am Start ist. Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung (8:19) zeigt sich ebenso sportlich, wie sein SPD-Parteikollege und Bürgermeister, Markus Braun (8:19). Noch besser sind die Resultate der beiden Referatsleiter. Die Baureferentin Christine Lippert (5:33) zeigt eine großartige Laufleistung, Rechtsreferent Mathias Kreitinger (5:32) erzielt starke 7 Treffer. Zusammen werden es 16 Treffer und die Zeit von 27:43 Minuten. Vor dem 4er-Magazin der Firma Ruag ammotec wird das Dream-Team der Stadt Fürth 5. im Rennen B. Herzlichen Dank für die Teilnahme!

Die Sparkasse Fürth: Treffen ist einfach…nicht?

Den 5. Platz im umkämpften Rennen E belegt das Sparkassen-Quartett Uwe Meyer 6:47, Ines Galones 6:44, Sabine Baier 7:32, Michael Czichos 6:26
in 27.29 Minuten. Die Vier erweisen sich als gute Läufer/innen, doch 13 Treffer, also 27 Strafrunden verhindern ein besseres Ergebnis. Ines Galones ist mit 5 Treffern die Treffsicherste, Schlussläufer Michael Czichos in 6:26 Minuten der Schnellste des Teams.

Fantasic Four: Personalmanagement mit hoher Trefferquote

Als Fantastic Four ist das Personalmanagement des französischen Kindermode-Herstellers vertbaudet am Start, und das ganz schön erfolgreich! Mit 30 Treffern sind nur drei Teams noch treffsicherer als die vier sympathischen Damen. Ivona Bayer wird in 5:05 Minuten zur besten Wettkämpferin des Tages. in 27:06 Minuten belegen die Fantastic Four Platz 4 im  Rennen D. Ivona Bayer 5:05, Nic Mundl-Schmidt 8:01, Anke Felser 6:38, Jessica Samusch 7:22

Uvex united: Eine ausgeglichene Teamleistung

Das schnellste „reine“ Damen-Quartett erreicht den 5. Platz im Rennen A mit der Zeit von 27:03 Minuten. Das Team erzielt 21 Treffer, Jette Heise 6:43 (5 Treffer) Julia Scheuerpflug 7:29 (5 Treffer) Sarah Galonska 6:48 (4 Treffer), Daniela Buchner 6:03 (7 Treffer).
Die Stärke des Teams ist, dass alle 4 einen konzentrierten Wettkampf hinlegen und kein Ergebnis nach unten abfällt.

Die Geschosse: Ein Traum in rosa

Für das Team aus der Geschossfertigung von Ruag ammotec wird es mit 26:53 Minuten und 20 erzielten Treffern der 4. Platz im Rennen B. Stefan Jenke ist mit 7 Treffern der beste Schütze, Wolfgang Schmidt in 6:07 Minuten der Schnellste. Der kurzfristig eingesprungene Patrick Huck holt mit 6:44 Minuten die zweitbeste Einzelzeit des Quartetts. Alle 4 liegen mit ihren Leistungen dicht beieinander: Wolfgang Schmidt 6:07, Stefan Jenke 6:54, Patrick Huck 6:44, Daniel Mönius 7:08

Johnnie Walkers: Das Zielwasser noch optimieren

Das Team der Bosch-Siemens Hausgeräte GmbH erreicht in 26:53 Minuten trotz 22 Strafrunden den 3. Platz in Rennen D. Oliver Hitzler, der Produktfotograf des Unternehmens, schafft es mit 5:03 Minuten unter die 20 besten Einzelleistungen. Oliver Hitzler 5:03, René Hupfer 5:53, Kraig Johnson 7:06, Thomas Wülbers 8:50

Die WiWa des TV 1860 Fürth: „Nordischer“ Ausflug der Alpinen

Der Vorstand der Winter- und Wandersportabteilung des TV 1860 Fürth macht als einziges Vereins- unter 35 Firmenteams eine gute Figur und holt in 26:44 Minuten den 22. Platz. Besonders stark: Matthias Geignetter als fünftbester der 142 Wettkämpfer in 4:33 Minuten. 22 Strafrunden für die Organisatoren der Fürther Ski-Stadtmeisterschaften standen einem noch besseren Resultat im Wege. Jochen Übelacker 7:31, Meixia Sun-Hasenschwanz 7:16, Werner Hasenschwanz 7:24, Matthias Geignetter 4:33

Die fantastischen Vier von Ruag: Die 3 treffsicheren 4

Den 21. Platz und zugleich den 7. Platz unter den 9 Teams von Ruag ammotec holen in 26:14 Minuten die fantastischen Vier.
Der sympathische Jürgen Geisler springt dabei kurzfristig für Bernd Krieger ein, doch Schießen ist einfach nicht sein Ding. Gerade darum ist es besonders hoch einzuschätzen, dass er sich zur Verfügung stellte. Die besten Schützen des Teams sind Daniel Zeitler und Peter Grasmann mit je 7 Treffern. Jochen Reinhardt trifft 6 x. Zusammen erzielt das Quartett 21 Treffer.
Peter Grasmann 5:58, Jürgen Geisler 9:22, Daniel Zeitler 5:06, Jochen Reinhardt 5:48

Die besten 20 Teams

Ludwig-Erhard-Berufsschule – Sportliche Oberstudienräte

Platz 20 und zugleich der 4. Platz im Rennen F geht an das Team der Ludwig-Erhard-Berufsschule in 25:34 Minuten. Mit 7 Treffern überzeugten die Oberstudienrätin Birte Köbberling und Religionslehrer Daniel Noé, der in 5:32 Minuten auch der Schnellste im Team war. Toll, dass sich sogar der Schulleiter, Ortwin Mihatsch, die Zeit nahm, als Schlussläufer dabei zu sein.
Birte Köbberling 6:07, Andreas Leghissa 6:49, Daniel Noe 5:32, Ortwin Mihatsch 7:06

Team für katastrophale Draufgänger: 4 aus dem Ruag-Inventar

Die 4 aus der Geschossfertigung holen Platz 3 im Rennen B und zugleich Platz 6 in der „Ruag-Wertung“ in 25:31 Minuten. 26 Treffer sind eines der besten Schießergebnisse. Startläufer Richard Theml erreicht in 4:22 Minuten und 10 Treffern das zweitbeste Ergebnis aller 142 Wettkämpfer. Richard Theml 4:22, Frank Maurer 6:45, Thomas Hulan 6:29, Volkan Cömlekcioglu 7:55

Team VERZOLLT 2: Rauni, der Meisterschütze

Platz 18 in der Gesamtwertung und Platz 4 im Rennen E erreicht in 25:10 Minuten das Team VERZOLLT 2. Mit 26 Treffern gehört das Team klar zu den besseren Schützen des Tages. Überragend dabei Schlussläufer Rauned Husam-Halim, der 10 Treffer erzielt. Caroline Adolf 6:53, Christian Baldari 6:25, Viktor Stroh 6:46, Rauned Husam-Halim 5:06

Team Zündsatz: Der Jäger und die schnellen Läufer

Platz 17 in der Gesamtwertung und Platz 3 im Rennen C erreicht in 25:08 Minuten das Team Zündsatz. Das ist zugleich Platz 5 im Vergleich der Ruag-Teams. Zu den 21 Treffern steuert der beste Schütze des Quartetts, Jäger Christian Amesöder, 8 Treffer bei. Schnellste Wettkämpfer im Team sind Rolf Donath in 5:45 Minuten und Edwin Kerestely in 5:51 Minuten. Christian Amesöder 6:29, Quang Dinh Bui 7:03, Rolf Donath 5:45, Edwin Kerestely 5:51

 

Die Fantastischen Vier von Uvex: Das fitte Facility-Management

Der 16. Platz in der Gesamtwertung und zugleich Platz 4 im Rennen A geht in 25:07 Minuten an die Fantastischen Vier von Uvex, die im Vergleich der 5 Uvex-Team 3. werden. Zu den 21 Treffern steuern die besten Schützen des Quartetts, Arnd Steffen Müller und Martina Stillger je 6 bei. Bei diesem ersten Rennen hatten wir leider auf den Bahnen 1 und 2 noch Abstimmungsprobleme bei der Zeitnahme, so dass wir keine Einzelzeiten von Florian Zydek, Arndt Steffen Müller, Stefan Barth und  Martina Stillger herausgestoppt haben. Sorry!

Biorunner: Die laufstarken Naturköstler

Den 15. Platz der Gesamtwertung  und Platz 2 in Rennen D erreichen die Biorunner von Ebl Naturkost in 24:40 Minuten. Das läuferisch starke Team musste 21 Strafrunden zurücklegen. Die sind über dem Durchschnitt. Bester Schütze ist Andreas Grebner mit 6 Treffern. 5 mal treffen Sven Herrmann und Andrea Büttner, 3 mal Kira Wriggers. Die Einzelzeiten: Sven Herrmann 5:10, Andreas Grebner 6:57, Andrea Büttner 5:47, Kira Wriggers 6:46

BSG Sparkasse Fürth Immo: Mit ruhiger Hand weit nach vorne

Platz 14 in der Gesamtwertung und Platz 3 im Rennen E geht an die guten Schützen (27 Treffer) des Immobilien-Teams der Sparkasse Fürth in 23:52 Minuten. Jeweils 7 Treffer erzielen Marion Frießl, Jürgen Rothenbucher und Abteilungsleiter Michael Lödel, der in 5:26 Minuten auch der Schnellste des Quartetts ist. Micha Jung trifft 6 mal und wird Zweitschnellster in 5:38 Minuten. Einzelleistungen: Marion Frießl 6:58, Micha Jung 5:38, Jürgen Rothenbucher 5:51, Michael Lödel 5:26

NMF Untergeschoss: Auf der letzten Runde noch abgefangen

Die Ingenieure der Landesforschungs-Einrichtung Neue Materialien Fürth erreichen Platz 2 im Rennen E und Platz 13 der Gesamtwertung in 23:44 Minuten. Marcel Reith läuft 5:23 Minuten trotz 9 Strafrunden und gehört damit zu den besten Läufern im Feld. Überragender Schütze ist mit 10 Treffern Tobias Geiger, der in 4:35 Minuten siebtschnellster Wettkämpfer des Tages wird. Das Team erzielt zusammen 20 Treffer. Marcel Reith 5:23, Tobias Geiger 4:35, Philip Keilholz 6:24, Julia Bieske 7:22

Die Eisenharten: Die sportlichen PersonalerInnnen

Platz 12 in der Gesamtwertung und Platz 2 im Rennen B geht an das Team der Eisenharten in 23:43 Minuten. Die Personalabteilung von Ruag ammotec wird im firmeninternen Vergleich damit Vierter. Das Team erzielt 21 Treffer. Jeweils 6 Treffer erzielen Katharina Wagner, Veronika Meier und Lukas Reinhardt. Letzterer wird in 4:33 Minuten fünftbester Wettkämpfer des Tages. Die Einzelleistungen: Lukas Reinhardt 4:33, Veronika Meier 5:16, Anja Hirschberger 7:21, Katharina Wagner 6:33

 

Safety Runners: Die lustigen Vier überzeugen auch sportlich

Platz 11 in der Gesamtwertung und Platz 2 im Rennen C belegt in 23:35 Minuten das Team Safety Runners. Im Ruag-internen Vergleich reicht das zu Platz 3. Das Team schießt gut und ausgeglichen. 8 Treffer durch Franz-Josef Cerny, 6 durch Rudi Däumler und jeweils 5 durch Dorothee Bieniek und Christof Modschiedler. Die Einzelzeiten: Franz-Josef Cerny 6:56, Christof Modschiedler 5:14, Rudi Däumler 5:06, Dorothee Bieniek 6:19

Die Fitten Turnschuhe: Azubis mit Selbstvertrauen

Das jüngste Team schafft es in 23:23 Minuten in die Top 10. Im Rennen A belegen die Fitten Turnschuhe damit Platz 3 und im Uvex-internen Vergleich schaffen die Azubis sogar den 2. Platz.  Zu den 22 Treffern steuern Johnny Vann 7, Saskia Wild 6, Lara Hoyer 5 und Anja Popp 4 bei. Die Einzelzeiten: Lara Hoyer 5:39, Johnny Vann 5:07, Anja Popp 6:12, Saskia Wild 6:25

GS – Helden des Bauens: Die Vier mit den ruhigen Händen

Die Helden des Bauens sind zugleich auch die Helden des Schießens. 33 Treffer sind – gemeinsam mit dem Team VERZOLLT 1 –  die Bestleistung des Tages. Die starke Zeit von 22:29 Minuten reicht „nur“ zu Platz 3 im Rennen F. Unter allen Vorrundenergebnissen ist es das achtbeste. Hans-Werner Enzner erweist sich mit 10 Treffern als einer der 6 fehlerlosen Schützen des Tages. Paul Kanty ist mit 9 Treffern dem perfekten Schießen nahe, Raymund Lodes trifft 8 mal und Joerg Blank steuert 6 Treffer bei. Die Einzelzeiten: Raymund Lodes 5:41, Paul Kanty 5:03, Joerg Blank 7:08, Hans-Werner Enzner 4:37

Bienenschwarm: Flug bis fast ins Finale

Platz 2 im Rennen F und die siebtbeste Vorlaufzeit erreicht in 22:04 Minuten der Bienenschwarm von Ebl-Naturkost. Damit verpassen die Bienen um nur 4 Sekunden den Einzug ins Finale, weil das Team „Die Bestien im Business“ als Zweiter des Rennens A in 22:00 Minuten noch etwas schneller waren. Das ist doppeltes Pech für den Bienenschwarm, denn auch das Rennen F ging für sie nur knapp mit 8 Sekunden und erst ganz zuletzt gegen NMF-Obergeschoss verloren. Der Bienenschwarm erzielt 24 Treffer. Sven Herrmann, der zweimal ran musste, und Stefan Klassmann treffen je 7 mal, Jessica Samsel 6 mal und der schnelle Thomas Damasty 4 mal. Die Einzelzeiten: Sven Herrmann 4:53, Thomas Damasty 5:13, Jessica Samsel 5:54, Stefan Klassmann 6:04

Die 7 Teams im Finale

Im Finale stehen um 21 Uhr die 6 Sieger der Rennen A-F sowie das zeitschnellste Team aller Zweitplatzierten, die Bestien im Business, als Zweite des Rennens A. Das Finale wird in einem verkürzten Modus mit nur einem Schießen pro Wettkämpfer (statt 2) und zwei (statt 3) Laufabschnitten ausgetragen. So geht es vom ersten Meter an im Vollgasmodus zur Sache.

7. Platz im Finale: Team VERZOLLT 1

Als Sieger des Rennens E kam das team VERZOLLT 1 in 22:54 Minuten als neuntschnellstes Vorlaufteam ins Finale. Die starke Schießleistung mit 33 Treffern machte es möglich. Engelbert Spanier konnte mit 10 Treffern das Team des NMF-Untergeschosses noch ein- und überholen. Auch der Unternehmenschef, Michael Dwehus, traf bei diesem Vorlaufsieg mit 9 Treffern ausgezeichnet. Die Einzelzeiten im Vorlauf: Michael Dwehus 4:37, Darina Effler 7:04, Clarissa Gluschke 6:02, Engelbert Spanier 5:11. Im Finale lief es dann nicht optimal für das 1. Team der Zollberatungs-Gesellschaft, alle 4 mussten 3 Fehlschüsse zulassen. Doch im Finale der besten 7 von 36 Teams zu stehen, ist schliesslich auch ein toller Erfolg.

6. Platz im Finale: Die Bestien im Business

In den Vorläufen erreichten die Bestien im Business von der Wildner & Designer GmbH in 22:00 Minuten den 2. Platz im Rennen A. Als schnellste unter allen zweitplatzierten Staffeln holten sich die Vier den siebten Finalstartplatz. In dieses Finale kamen sie vor allem aufgrund ihrer starken Schieß-Performance: 32 Treffer sind Platz 3 in der Kategorie Treffsicherheit. Mit Andreas Dorschner haben die „Bestien“ auch den besten Wettkämpfer des Tages in ihren Reihen. Andreas erreichte 4:09 Minuten und 9 Treffer. Auch der drittbeste der Einzelwertung kommt aus diesem Team: Schlussläufer Julian Heuß erreichte, ebenfalls mit 9 Treffern, 4:29 Minuten. Einzelzeiten: Andreas Dorschner 4:09, Stefan Wildner 6:11, Theresa Götz 7:11, Julian Heuß 4:29. Ins Finale kamen sie mit der sechsbesten Zeit und dieser 6. Platz wird es am Ende auch.

5. Platz im Finale: Ruag Supporters

Mit der drittbesten Zeit von 20:45 Minuten  erreichten die Ruag Supporters das Finale als Sieger des Rennens B. Dabei haben sie in Stefan Preuss (4:56 Minuten) und Klaus Birner (4:58 Minuten) gleich 2 Top 20-Wettkämpfer im Team. Alle 4 des Teams liegen in einem Zeitkorridor von 36 Sekunden. Kein Team ist ausgeglichener an diesem Tag. Die Einzelleistungen: Klaus Birner 4:58, Andre Sassmann 5:32, Stefan Preuss 4:56, Bastian Ludwig 5:19. Gemeinsam erzielten sie 23 Treffer. Im Finale geht der Dreikampf um Platz 3 gegen BE-Biathlon Excellence und NMF-Obergeschoss knapp verloren. Platz 5 im Finale und Platz 2 im internen Ruag-Ranking sind alle Ehren wert.

4. Platz im Finale: NMF Obergeschoss

Das Obergeschoss der Landesforschungs-Einrichtung holten den Sieg im Rennen F ähnlich knapp, wie das NMF-Untergeschoss eben jenen im Rennen E verpasste. Ausgleichende Gerechtigkeit also, zumal mit Tobias Geiger ein „Untergeschossler“ zum Finaleinzug beitrug, weil er Norbert Gillich ersetzen musste, der kurzfristig wegen Übelkeit ausfiel. Zu den 28 Treffern  steuerten Anton Hepting,  Klemens Hagen und Markus Kramer jeweils 8 bei. Die Einzelzeiten: Anton Hepting 5:12, Klemens Hagen 5:27, Tobias Geiger 5:53, Markus Kramer 5:24. Als fünftschnellstes Vorlaufteam kamen die 4 in 21:56 Minuten ins Finale und erreichen dort den 4. Platz in 12:14 Minuten, nur 6 Sekunden hinter einem Stockerlplatz. Herzlichen Glückwunsch!

3. Platz im Finale: BE – Bialthlon Excellence

Die Sieger des Rennens A erreichen dieses Finale mit der viertschnellsten Vorlaufzeit von 21:38 Minuten. Damit gewinnen die Ingenieure aus dem UVEX-Arbeitsschutz auch den Uvex-internen Vergleich vor den schnellen Azubis „Fitte Turnschuhe“. 27 Treffer erzielt das Team. Besonders treffsicher: Monika Heiter und Michael Prinner mit jeweils 8 Treffern. Im Finale fängt der schnelle Daniel Sperr als Schlussläufer die Teams Ruag Supporters und NMF-Obergeschoss noch ab und führt die BE Biathlon Excellence auf einen tollen 3. Platz. Herzlichen Glückwunsch!

2. Platz im Finale: Auch namenlos grandios

Wahrlich grandios qualifiziert  sich „Auch namenlos grandios“ als schnellstes Team der Vorrunde und Sieger des Rennens C für dieses Finale in 20:26 Minuten. 30 Treffer sind die viertbeste Schießleistung, zu der Daniel Mende 9, Miguel Pais 8, Michael Körber 7 und Thomas Wagner 6 Treffer beitragen. Michael Körber ist mit 4:30 Minuten viertschnellster Wettkämpfer des Tages. Die Einzelzeiten: Michael Körber 4:30, Thomas Wagner 6:18, Miguel Pais 4:48, Daniel Mende 4:50. Im Finale liefern die Vier den Sportlehrern der Hans-Böckler-Schule einen tollen Kampf um den Sieg und können die starke Leistung der Sieger am Ende fair anerkennen. Herzlichen Glückwunsch zum 2. Platz und zum Sieg in der „Ruag-Wertung“.

Firmenbiathlon-Champion 2018: Hans-Böckler-Schule Fürth

Mit der zweitschnellsten Vorlaufzeit erreichen die 4 Sportlehrer der Hans-Böckler-Schule als Sieger des Rennens D das Finale. Ihre  20:33 Minuten wurde nur vom Team „Auch namenlos grandios“ noch um 7 Sekunden unterboten. Diese Topleistung erreichen die 4 Lehrer mit nur 14 Treffern, also trotz 26 gelaufener Strafrunden. Somit ist klar, dass der Schlüssel zum Finalsieg in einem verbesserten Schießen liegen würde. Die Einzelzeiten aus der Vorrunde: Frank Reinhard 5:05, Peter Abel 5:19, Fabian Letfuß 5:15, Marcel Michalski 4:54. Im Finale sind die Lehrer mit nur 4 Fehlschüssen und 12 Treffern zusammen mit „Auch namenlos grandios“ das treffsicherste Team und holen sich mit ihrer läuferischen Klasse in 9:32 Minuten letztlich souverän den Titel des Firmenbiathlon-Champions 2018. Herzlichen Glückwunsch.

Ein großartiger Sporttag endet an diesem lauen Vorsommerabend mit der Siegerehrung in der Dämmerung. Alle Finalisten erhalten liebevoll zusammengestellte Spezialitätenkörbe und Pokale seitens des Gastgebers Sportservice Fürth. Das Team der Biathlon Deutschland-Tour  wird diesen Tag und die vielen begeisterten Wettkämpfer noch lange in Erinnerung behalten.

Duell um den Etappensieg im Jedermann-Biathlon

Zum Jedermann-Biathlon-Tag, der bereits am Mittwoch auf der Fürther Freiheit stattfand traten  spontan und ohne Voranmeldung rund 60 Wettkämpfer an. Es entwickelte sich ein Duell um den Etappensieg und die Finalteilnahme in der Chiemgau-Arena in Ruhpolding zwischen dem Fürther Triathleten Stefan Zessinger (im Bild oben, grüne Hose) und dem Bayreuther Krankenpfleger Johannes Porner (im Bild oben violetter Pulli).

Wie bei der Biathlon Deutschland-Tour üblich, ahmen die Wettkämpfer zunächst ein 400 m kurzes Skilanglaufrennen nach. Dafür stehen Thoraxtrainer zur Verfügung in denen die klassische Doppelstocktechnik des Skilanglaufs simuliert wird. Nach dem Rennen folgen für jeden Wettkämpfer 5 Schüsse aus 10 Metern Entfernung auf 45 mm-Ziele. Etappensieger wird der Wettkämpfer mit den meisten Treffern. Bei Treffergleichheit gewinnt der Schnellere. Jeweils zu zweit oder dritt starten den gesamten Tag über die motivierten Mitmacher. Der Siegerpreis, die Reise für 2 Personen inkl. Hotel, Hüttenabend, Trainingskurs bei Olympiasieger Fritz Fischer und Tourfinale in der Ruhpoldinger Chiemgau-Arena hat einen Wert von mehreren hundert Euro und sorgt auch hier in Fürth für ehrgeizige Teilnehmer.

Der erste fehlerlos schießende Wettkämpfer ist der 32-jährige Triathlet Stefan Zessinger. Der Leistungssportler des Laufteams Fürth hat den Ironmen schon in 10:44 Stunden geschafft. Hier beim Sprintbiathlon wirkt es so, als habe er sich für seine 2:48 Minuten und 5 Treffer noch nicht voll verausgabt.

Doch dann kommt  einer, der dem sportlichen Fürther auf den Zahn fühlt. Der 29-jährige Krankenpfleger Johannes Porner aus Bayreuth. Der frühere Fußballer, der sich heute vor allem mit Tennis und Fitness fit hält, hat das ruhige Händchen und die Konzentration für jenes fehlerfreie Schießen, das an diesem Tag nur Stefan und Johannes schaffen. Johannes übernimmt in 2:43 Minuten die Führung.

Klarer Fall für Stefan, dass er auf Johannes Bestleistung antworten wird. Doch beim ersten Versuch, die Führung zurückzuholen, schleicht sich ein Schießfehler ein. Doch Ausdauer hat der Triathlet ja und die Kraft reicht zu einem nochmaligen Anlauf. Quasi mit dem Ende der Etappe gelingt ihm im letzten Wettkampf des Tages der

Etappensieger in Fürth: Stefan Zessinger

Etappensieg in 2:38 Minuten mit 5 Treffern. StefanZessinger wird am 26./27.01.2019 in Ruhpolding als Fürther Etappensieger im Tourfinale stehen. Wir freuen uns schon auf den ehrgeizigen Triathleten, der schon erste Überlegungen angestrengt hat, wo er vor dem Finale das Skilanglaufen üben kann? Da könnte Bayern ein Standortvorteil sein :-)?

Bilder: Harry Pien   Text: Martin Bremer