Klaus Brunn: Ein Lauterer Zuschauer schlüpft in die Biathlon-Hauptrolle

Die Antwort auf unsere Frage, ob die Leistung des Freitags-Champions, Florian Ferdinand, auch zum Sieg bei der zweitägigen Etappe reicht, fällt eindrucksvoll aus. Im Mittelpunkt steht dabei ein Besucher des Pfälzerwald Marathons, der eigentlich in der Begleiterrolle von Kaiserslautern nach Pirmasens kommt, aber beim Biathlon dann doch in die Hauptrolle schlüpft. Klaus Brunn, der beruflich auf seinem Pferdehof eher die Vierbeiner laufen lässt, entwickelt mit seiner Kraft in der Cardioloipe auch selbst beinahe eine Pferdestärke. Nach nur rund 90 Sekunden steht der Fitness-Sportler ziemlich ausser Atem schussbereit am Biathlongewehr und profitiert in diesen Momenten vielleicht von seiner früheren Zeit als Bundeswehrsoldat, jedenfalls bringt er die ersten Schüsse fehlerfrei ins Ziel und setzt nach nur 2:20 Minuten schon seinen 4. Treffer in Serie. Mehr als eine Minute liegt er noch unter den 3:22 Minuten, die Florian Ferdinand am Vorabend auf den Spitzenplatz brachten. Doch was sich so einfach liest wird für Klaus nun zur echten Nervenprobe, denn nur mit einem Treffer beim letzten Schuss könnte er die Führung in der Gesamtwertung übernehmen. Jeder kleinste Wackler würde mit 4 Treffern Platz 4 bedeuten. Genau diese Konstellation mit 4 Treffern nach 4 Schüssen und aussichtsreicher Zeit sahen wir gestern auch bei Spyridon Nika, der dann beim letzten Schuss patzte. Und Klaus? Rund 5 Sekunden nach seinem 4. Treffer drückt er erneut ab…und…trifft: 2;25 Minuten und 5 Treffer. Es ist die mit Abstand beste Leistung dieser 2 Tage und bringt Klaus nicht nur den Lauterer Auswärtssieg in Pirmasens sondern auch den Gewinn der Reise zum Finale der Biathlon-Tour in Oberhof am 3./4. April 2027. Wir freuen uns auf das Wiedersehen mit unserem ersten pfälzischen Etappensieger + Begleitung im April im Thüringer Wald!