Legends of Biathlon-Tour erobern Oberhof

Einmal im Jahr verzaubern nicht die Asse auf den schmalen Brettern Deutschlands “Epizentrum” des Biathlons, sondern 32 mutige Helden aus ganz Deutschland, die teilweise nie zuvor auf Skiern standen, finden den Weg nach Oberhof in den Thüringer Wald und starten in der dortigen SkisportHalle mit einiger Begeisterung, einer großen Portion Mut und mit viel Motivation in ihre Challenge des Biathlon-Tourfinals, das sie durch ihre Siege in den Etappenstädten der Toursaison 2025 bei den Citybiathlons auf Cardio-Skiern erreichten. Das mag dann nicht immer elegant aussehen, wie sich unsere Etappenchampions durch die 1200 Schneemeter kämpfen und nicht immer leicht wirken, wie sie die Höhenmeter zum Skihallen-Gipfel erkraxeln, doch jede(r) von ihnen nimmt die Herausforderung so voll und ganz an, schöpft die eigenen Möglichkeiten mit bewundernswerter Konzentration und Hingabe bisweilen weit über die eigenen Grenzen hinweg aus, steckt Stürze weg und rappelt sich auf, dass es eine wahre Freude für die rund 100 Begleiter/innen und Schaulustigen ist, diesem Finaltreiben mit Empathie und stimmungsvoller Unterstützung jenen emotionalen Rahmen zu verleihen, mit dem dieses Breitensport-Finale dem “Mekka des Weltklasse-Biathlons” eine ebenso sympathische wie richtungsweisende Ergänzung bieten kann. Es ist eine echte Biathlonparty, die da an diesem letzten Märzsamstag ganz andere Vibes in diese einzigartige Leistungssport-Infrastruktur zaubert, als sie es hier auf der Suche nach dem nächsten Sven Fischer und der nächsten Vanessa Voigt gewohnt sind, aber es tut diesem Ort einfach gut, wenn er als Bühne begeisterter Breitensportler und Biathlonfans noch viel mehr entdeckt und genutzt wird und damit dem Unterbau des Biathlons wichtige Mosaiksteinchen hinzufügt.

Es sei erwähnt, dass diesem Spektakel durchaus auch Eleganz beiwohnt und zu dem begeisternd schnellen “Skilanglauf-Floh” aus dem Harz, Emilie König, kommen wir weiter unten in diesem Nachbericht auch noch ausführlicher. Etwa die Hälfte der 32 Finalisten bewegt sich mehr oder weniger sicher im Skatingschritt durch die 3 Runden von je 400 m Länge vorwärts und gibt damit bereits einen Hinweis darauf, dass hier einige ambitionierte Wettkämpfer/innen verschiedener Sportarten aufeinandertreffen und Bewegungstalent sehr wohl erkennbar ist. Doch Eleganz ist heute eben nur EIN Aspekt unter vielen, die unsere Finalisten zu “Legends of Biathlon-Tour” machen.

Biathlon in den Spuren der Stars

Wenn wir das Tourfinale mit “Biathlon in den Spuren der Stars” untertiteln, dann meinen wir natürlich nicht nur die 1200 Loipenmeter der SkisportHalle, die bereits unzähligen Biathlon-Assen in den vergangenen 18 Jahren als Trainingsstätte diente, sondern gerade auch das Ambiente und “Drum herum”, das sich Sportfans vor dem TV vorstellen. Also die Frage, wie erleben Olympioniken” eigentlich den Morgen vor dem Wettkampf und wie feiern sie ihre Siege oder erleben sie Trost nach Niederlagen? Nicht wenig Zeit und Energie in der Finalvorbereitung ist genau diesem Aspekt gewidmet, den 32 Besten eines Tourjahres ein Rundum-Erlebnis zu bereiten, dass kraftvoll und lange in Erinnerung bleibt. Das 4-Sterne Ringberg Hotel in Suhl empfängt unsere Finalisten mit Begleitung und spielt die Rolle des Athletenhotels perfekt. Die Party-Location dient schon am Vorabend des Finals für ein get together, bei dem sich gleich 70 Finalisten/Begleiter/Betreuer im Shootingstar-Wettbewerb eine sportlich-spaßige Challenge liefern, die dem Teamgeist bereits wunderbar auf die Sprünge hilft. Beim Frühstück am Wettkampfmorgen lauschen durchaus nervöse Finalisten der Einstimmung und den letzten Tipps von Ebs Rösch, der sich selbst am Vorabend als Teilnehmer am Shootingstar unter die Gruppe mischte.

Und dann wartet auf die abgekämpften Finalisten und Begleiter nach dem Wettkampf natürlich das Buffet und eine Siegerehrung mit folgender Partynacht, die unvergesslich bleiben soll. Dieser Abend bringt wunderbar emotionale Momente hervor, etwa jenen, als Ebs Rösch in seiner Begeisterung die erst 13-jährige Siegerin, Emilie König, mit seiner Olympischen Goldmedaille aus Turin ehrt. Doch eine Nachbildung genau dieser Goldmedaille von Ebs aus Turin erhalten alle 32 Finalisten von Nadine’s Schokoladenmanufaktur sogar mit namentlicher Gravur. Andi Hafner, mit Marieleworld.com der Merch-Partner der Biathlon-Tour, lässt es sich nicht nehmen, für alle Finalisten und Helfer jeweils individuelle Final-T-Shirts zu drucken. DJ Andreas Braun, selbst früher Biathlet in der Belgischen Nationalmannschaft und Sieger der Biathlon-Tour 2016 bringt die Party bis tief in die Nacht mit Licht- und Soundeffekten zum Kochen. Anja Daoudi zeichnet mit ihrer AD Hotelconsulting die beiden Besten des Finals mit Reisegutscheinen über 300 und 200 Euro aus. Moderator Martin Bremer lässt jeden einzelnen der 32 Finalisten mit einer kleinen, persönlichen Geschichte nochmals hochleben (wie das aussieht und sich anhört könnt Ihr HIER miterleben) und dann ist er schon da, der Gänsehautmoment, als die Jüngste des Finals, Emilie König, für ihre tolle Leistung eine gefühlte Ewigkeit lang mit Standing Ovations gefeiert wird und von Ebs unterstützt den Cup nach oben stemmt, der kaum kleiner als sie selbst ist. Keine Frage, so ähnlich muss sie sein, die Siegerparty für Champions.

Die wunderschönen Gestalten des Teamgeist

Schaut man oberflächlich auf das Finale, so könnte man zu dem Schluss kommen, dass 32 Einzelkämpfer/innen in 8 Rennen mit jeweils 4 Wettkämpfenden jene 8 Sieger/innen ermitteln, die zuletzt den Toursieg unter sich ausmachen. Einzelsport eben. Doch wer das so sieht, dem fehlt der Blick für das Wesentliche, dem fehlt die Wahrnehmung für die tragende Kraft, die hier in so vielen Facetten spürbar wird und Wärme in die eiskalte Skihalle bringt. Das beginnt schon beim Skitraining, das neben Ebs Rösch und Andreas Braun auch vom zweifachen Tourchampion Michel Fräsdorf und seiner Freundin, Angelina Straub, unterstützt wird, die früher selbst leistungssportlich auf den Langlaufskiern unterwegs war und nachher im 6. Vorlauf selbst zur Wettkämpferin werden wird. Alle 4 übernehmen Kleingruppen und erzielen in den nur gut 60 Minuten Übungszeit mit den Finalisten manche unglaublichen Fortschritte. Beeindruckend etwa, wie Sommerbiathlet Colin Hartmann seine Idee vom Laufen mit Skiern derart energiereich perfektioniert, dass er trotz nicht weniger Stürze am Ende als 13. in der besseren Hälfte der Ergebnisliste steht, dicht gefolgt von einem weiteren Skilanglaufanfänger, Till Hornburg, der als Sommerbiathlet alle seine Stärken voll ausspielt, 9 von 10 Schüssen ins Ziel bringt und sich nach dem Skitraining bei Ebs zwar wacklig aber doch selbstbewusst auf dem rutschigen Terrain bewegt. Und wenn wir gerade schon bei ihm sind: Unser Tourstar, Ebs Rösch, der hier beim Finale eben nicht nur Star ist, sondern mit Herzblut Kumpel, Förderer, Motivator, Edelfan. Die Energie, mit der der Biathlon-Olympiasieger von 2006 in Turin mit der Deutschen Staffel, diesem Tag zu jedem Zeitpunkt Rückenwind verleiht ist ebenso inspirierend, wie jene von Andreas Braun, der als DJ den gesamten Part der Akustik im Griff hat, als Coach seiner Gruppe so sichtbar viel Spirit verleiht und, gemeinsam mit Ebs ist dem ehemaligen belgischen IBU-Biathleten kein Weg zu weit, um die Finalisten in ihren Rennen mit Kuhglocken, Anfeuerung und Nähe zu unterstützen. An dieser Stelle muss unbedingt auch Andi Hafner erwähnt werden. Sein Herzblut erschöpft sich nicht darin, allen Finalisten und Helfer individuelle Geschenke und Preise zu stiften, denn als wir ihm am Vortag den Finalplatz des ausfallenden Sascha Hoffmann anbieten, sagt er auf dem Flughafen von Sri Lanka kurz vor seinem Rückflug vom Urlaub nach Deutschland zu und kämpft heute in der Skihalle wie ein “Löwe aus Sri Lanka” und klettert über seine Grenzen, aber als toller Dritter aufs Podium. Chapeau!

An dieser Stelle sollen aber nicht nur Wettkämpfer, sondern auch die Begleitern genannt werden, die dieses Finale mit ihrer Mithilfe unterstützt haben, etwa Silvia als Organisatorin am Infopoint, Katrin und Andreas als Zeitnehmer in der Penalty Box, Gundel in der Treffererfassung und so viele helfende Hände als es beim Abbauen nach den Finalrennen schnell gehen muss, weil die Zeit bis zur Siegerehrung knapp ist! Im Tourfinale nimmt der unsichtbare Teamgeist wunderschöne Gestalten an.

Wenn der Teamgeist laut wird

Was wäre die Sportart Biathlon ohne die begeisterungsfähigen Zuschauer. Was für den Biathlon-Weltcup wenige Meter entfernt am Grenzadler seit Jahrzehnten gilt, das gilt im Kleinen auch für das heutige Tourfinale. Die Energie und der Einsatz der Finalisten finden im Idealfall ihr Echo in leidenschaftlicher Unterstützung der Schaulustigen. Nun hat das Tourfinale keine 20.000 Fans, wie der Weltcup in der Arena am Rennsteig, aber jene, die vor Ort in der SkisportHalle dabei sind bringen Extraportionen an Empathie und Begeisterung ein. Die Fans vom Niederrhein, die eigentlich Finalist Marcello Vergaro begleiten, doch mit ihrer Leidenschaft so ziemlich allen Wettkämpfenden und Schaulustigen Gänsehautmomente bereiten, was nicht weniger für unsere Tourfans aus Mayen von Mirko’s Running Team gilt, die eben nicht nur “ihre” beiden, Mirko und Léon Dreiser, beflügeln, sondern wesentlicher Teil des Finalzaubers sind. Von den Holzmindenern, ob Running Gags, Gilde Golmbach oder Altendorf-connection wissen wir schon aus den Vorjahren, dass sie auf dem Weg zur Biathlon-Tour-Familie vorangehen. Großartige Momente entstehen immer wieder auch aus der Unterstützung und dem freundschaftlichen Respekt der Finalisten untereinander. Am lautesten bricht sich der Teamgeist Bahn, als die am Vortag als Drittplatzierte des Shootingstar-Wettbewerbs so großartig schießende Selina Strohm so sichtbar in der Loipe leiden muss, sich aber eisern Meter für Meter in Richtung Ziel kämpft, an dem sie von der kompletten Finalfamilie wie eine Heldin gefeiert wird.

Dass sogar die Bürgermeister des Oberzentrums Südthüringen in der Skisporthalle mit anfeuern, Daniel Fischer, Bürgermeister von Oberhof, Torsten Widder, Bürgermeister von Zella-Mehlis, Frank Keiner als Vertreter des Oberbürgermeisters der Stadt Suhl, André Knapp und der Organisationsleiter des Oberzentrums Südthüringen, Steffen Hertel, das ist eine besondere Ehre für die Biathlon-Tour für die wir uns herzlich bedanken. Und das i-Tüpfelchen auf diesem Tourfinale ist der Besuch des Geschäftsführers des Weltcup-Veranstalters, OSE GmbH, Bernd Wernicke und seiner Marketingleiterin, Lisa Bisinger. Seit fast einem Jahr ist der Weltcup Oberhof nun Hauptpartner der Biathlon-Tour und damit der Wegbereiter dieser Idee des großen Finalerlebnisses für jeden Etappensieger der Biathlon-Tour

Das 1. der 8 Vorlauf-Rennen: Den Anfang machen die Damen

Dass die Damen den Anfang machen ist gute Tradition beim Tourfinale und hat auch einen Grund, denn oft sind sie besser organisiert und fragen nicht mitten im Rennen auf welcher Bahn sie denn schießen sollen, wo die Penalty Box oder wie der Streckenverlauf ist? Die Mädels machen also vor und die Jungs können zuschauen, wie es geht. So entspannt sich rasch Einiges. Aber was dann in den ersten Sekunden des ersten Rennens passiert, damit hatten auch wir nicht gerechnet, denn der über die Loipe stürmende Harzer Skifloh, Emilie König, bringt die Herzen wohl aller Schaulustigen vom ersten Meter an zum Hüpfen. Die gerade 13-jährige Hüttenroderin prescht den ziemlich steilen Anstieg hinauf und Ebs Rösch, der alle seine Schützlinge durchs Rennen begleitet, hat Mühe hinterher zu kommen.

Mit weitem Abstand vor Lara Goeke, der Siegerin des Mendener Citybiathlons, kommt die junge, von Hannes Moring trainierte, Schülerin zum ersten der beiden Liegendschießen, das sie altersbedingt nicht, wie alle anderen Wettkämpfenden, am Kleinkalibergewehr durchführt, sondern am Infrarotgewehr. Den Schwierigkeitsgrad (23 mm Durchmesser bei 10 m Schießentfernung) haben wir der Anforderung an die Kleinkaliberschützen (114 mm Durchmesser bei 50 m Schießentfernung) exakt angepasst. Emilie beendet ihr erstes Schießen mit 4 Treffern und muss für ihren einen Fehlschuss für 15 Sekunden Strafpause in die Penalty-Box. Hinter ihr lassen Lara Goeke und die Siegerin des Gevelsberger Citybiathlons, die Handballerin Kria Krupinski, jeweils 3 Scheiben stehen und verlieren etwas den Anschluss, während die erfolgreiche 15-jährige Sommerbiathletin, Sophie Wink, mit 5 Trefffern erste Verfolgerin von Emilie ist. Doch die ist bereits durch die 2. Runde “gefegt” und nimmt ihre Matte zum 2. Liegendschießen ein. 3 Treffer und 2 Fehlschüsse verzögern ihr Weiterlaufen um 30 Strafsekunden, doch das ändert gar nichts daran, dass Emilie dieses Rennen in 5:45 Minuten gewinnt und damit die Endrunde der besten 8 erreicht. Im Vorjahresfinale hätte ihre Zeit bei identischer Streckenführung für Platz 3 gereicht. Sophie Wink aus der hessischen Burgenstadt Schlitz holt mit 8:55 Minuten den 2. Platz in diesem Rennen und erreicht damit Platz 19 unter den 32 Finalisten. Die geschickte Skilangläuferin, Lara Goeke, muss mit 6 Fehlschüssen etwas Lehrgeld am Kleinkalibergewehr zahlen, sonst wäre für sie deutlich mehr als der 21. Platz in 8:58 Minuten drin gewesen. Die Verbandsliga-Handballerin. Kria Krupinski wird sich über ihre 6 Fehlschüsse nur kurz geärgert haben, denn sie wird von ihrem kompletten Kirmes Revival Team begleitet, mit dem sie so überragend den herrlichen Gevelsberger Citybiathlon vor 2 Wochen gewann. Da lässt sich ein 30. Platz im Tourfinale ganz gut verschmerzen.

Das 2. Rennen: 3 Rückkehrer und ein Neuling mit Fanclub

Einen Favoritensieg gibt es im 2. Rennen, denn der zweimalige Tourfinal-5. von 2018 in Ruhpolding und 2023 in Oberhof, Matthias Blaschke, der die Touretappe im November 2025 in der Burgenstadt Schlitz gewann, zieht in 6:22 Minuten und 8 Treffern mit seinen 10 Schüssen überlegen in die Endrunde der besten 8 ein. Hinter Matthias erreicht Thomas Willner, der zweifache Champion des Beckumer Citybiathlons, den zweiten Platz dieses Rennens in 8:36 Minuten und verbessert sich im Vergleich zum Vorjahresfinale um starke 84 Sekunden. 9 Treffer mit 10 Schüssen müssten für den Polizisten aus Neubeckum ein gutes Argument für eine Beförderung sein. Im Tourfinale holt Thomas als 15. einen Platz in der vorderen Hälfte der Ergebnisliste.

Wie im Vorjahr, wird Freddy Knollmann mit starken 8 Treffern 26. Doch wenn man genau hinschaut, steht auch bei unserem Etappensieger des Citybiathlons in Lippstadt unter dem Strich eine Verbesserung von 75 Sekunden. Unermüdlich kämpft Marcello Vergaro, der Sieger des Citybiathlons in Kalkar und unermüdlich wird er auch von seinem 9-köpfigen Giannis-Fanclub nach vorne gepeitscht. Die Treffsicherheit des ehemaligen Fußballers des SV Orsoy mit 7 Treffern erinnern dann auch beinahe an Paolo Rossi oder Luca Toni, aber für mehr als Platz 31 müsste es am Niederrhein einfach öfter mal schneien. Aber kein Zweifel, dass die tolle Truppe ihren Marcello schnell wieder aufrichten kann.

Das 3. Rennen: Der Beste der Saison bekommt spannende Widersacher

Diese Überschrift wählten wir vor dem Rennen in der facebook-Ankündigung und sollten damit genau richtig liegen. Denn Magnus Erdmann, der Sieger des Oberhofer Citybiathlons und mit 1:34 Minuten und 5 Treffern Bester des Tourjahres 2025 muss um den Sieg in diesem Rennen mit 7:02 Minuten hart kämpfen und kann sich bis zum Ende nicht sicher sein gegen den nicht locker lassenden Champion des Freudenstädter Citybiathlons, Johannes Braun, der mit seiner geübten Skatingtechnik der schnellere Skilangläufer ist, aber 7 Fehlschüsse sind am Ende eine etwas zu hohe Hypothek. Für Johannes reicht es aber als 10. trotzdem zu einer Top10-Platzierung. Auch die beiden Sommerbiathleten, Colin Hartmann und Till Hornburg liefern sich hinter dem Führungsduo einen spannenden Kampf um Platz 3 und erreichen beide noch Plätze in der vorderen Hälfte der Ergebnisliste, weil sie mit 9 Treffern zu den besten Schützen des Tages gehören. Colin wird 13. und Till 14.

Das 4. Rennen: 4 kluge Köpfe brauchen schnelle Beine

Der Sieger dieses Rennens wird erst am Vortag “eingewechselt”, denn wie weiter oben beschrieben, erreicht Andi Hafner unser Ruf zum Einspringen für den erkrankten Sascha Hoffmann auf Sri Lanka kurz vor der Rückkehr aus dem Urlaub und seine Zusage kommt sozusagen im Fluge. Dass unser Merch-Partner und Maschinenbau-Ingenieur auch in der Loipe beinahe ein Überflieger ist, das hatten wir so nicht geahnt. Andi’s Teamkollege und Champion des Schramberger Citybiathlons, Arkas Förstner, kann in der Loipe beinahe mithalten, doch ein Schießfehler mehr, als Andi (7:6 Treffer) und der etwas langsamere Schießrhythmus machen im Duell der beiden Schwarzwälder den Unterschied. Andi Hafner zieht mit 6:56 Minuten in die Finalläufe der besten 8 ein und Innenarchitekt Arkas Förstner holt in 7:39 Minuten den 11. Platz. Jörg Weimar, der Hochschuldozent an der Ostfalia für Softwaretechnik und Programmiersprachen und bei uns Etappensieger 2025 beim Citybiathlon in Wolfenbüttel legt mit Platz 17 in 8:45 Minuten und 7 Treffern gegen die fast durchwegs jüngeren Kontrahenten ein starkes Rennen hin und kann Frank Brühning, den Brandenburger Rechtsanwalt und Etappensieger beim Special Olympics-Biathlon in Potsdam gerade noch auf Distanz halten. Frank erreicht Platz 18 mit 8:52 Minuten und 7 Treffern.

Das 5. Rennen: Ein zweiter kompletter Damen-Vorlauf

Das erste Mal bei einem Tourfinale sind so viele Finalistinnen qualifiziert, dass wir ein komplettes zweites Damen-Rennen starten können. Das liegt auch daran, dass wir einige Wildcards vergeben konnten, unter anderem an Selina Strohm, die bei der Etappe in Zell an der Mosel unglaubliche 12 x in unseren Wettbewerb gestartet war, um beste Frau des Tages zu werden. Sie schaffte es seinerzeit tatsächlich im Duell mit Wiebke Sauer. So viel Ausdauer und Beharrlichkeit wollte belohnt werden. Dass es die richtige Entscheidung war macht bereits der Freitagabend klar, als Selina und ihr Papa Jörg das kleine Finale im Shootingstar-Wettbewerb erreichen und den Kampf um Platz 3 zur Familiensache machten. Selina schaffte es auf das Podium unter 70 Wettkämpfenden. Was der Hobbytänzerin aus dem Rheinland dann beim heutigen Finale passieren würde, wusste sie am Freitagabend noch nicht und sicher wäre ihr heiss und kalt zugleich geworden.Wir hatten es weiter oben schon geschrieben. Selina geht in diesem Rennen über die Grenze ihrer körperlichen Möglichkeiten. Ebs und Andreas sind an ihrer Seite, aber Hilfe möchte sie nicht annehmen. Selina kämpft sich durch bis ins Ziel, wo dann Tränen fliessen. Aber der andere Teil der Geschichte ist, dass es die große Kämpferin nicht nur bis ins Ziel, sondern auch in die Herzen der Zuschauer geschafft hat, mit deren lautstarker Unterstützung sie doch ein bisschen ins Ziel getragen wurde.

Einen großartigen Shootingstar-Wettbewerb legte auch Laura Käse aus Holzminden hin, die erst im Finale von Leon Dreiser gestoppt wurde und als Zweite sogar ihren Trainer, Andreas Timmermann, aus dem Wettbewerb schoss, dem sie das Finalticket verdankt, denn Andreas holte den Etappensieg in Hofgeismar und nominierte statt seiner Laura als Einspringerin. In diesem Rennen wird Laura Dritte, benötigt 9:56 Minuten und erzielt 7 Treffer und damit 4 Treffer mehr als im Vorjahresfinale. Lange Zeit kann Jana Harmeling der favorisierten Lena Timmermann recht nahe auf den Fersen bleiben. 8 Treffer und eine weiter verbesserte Skilanglauftechnik helfen der Handballerin, die in Essen auch bereits in der Verbandsliga spielte. Jana holt in 8:11 Minuten Platz 2 in diesem Rennen und wird 12. der Gesamtwertung. Bereits in den beiden zurückliegenden Finals schaffte es Lena Timmermann, unsere Etappensiegerin in Bad Pyrmont, unter die besten 8. Heute also folgt der Hattrick mit 7:34 Minuten und 6 Treffern. Bei der Trefferzahl hat die starke Schützin in der Endrunde noch Luft nach oben.

Das 6. Rennen: Kann der Vorjahreszweite der Harz-Power trotzen?

Wie sehr diese Überschrift, die wir vor dem Rennen für die Ankündigung wählten, den Kern trifft, wird Linus Timmermann erst im Finale der besten 8 erfahren, für das er sich mit der besten Zeit aller Finalisten in 5:;37 Minuten und mit 9 Treffern qualifiziert. Linus’ Erfolg steht das Pech der Harzerin Angelina Straub gegenüber. Angelina hat das Finalticket unseres zweifachen Tourchampions Michel Fräsdorf übernommen, der damit auch Platz für einen neuen Champion macht. Dass Angelina das Zeug zum Tourchampion durchaus hat, zeigt die drittbeste Zeit aller Finalisten mit 6:21 Minuten und 7 Treffern. Doch der Weg ins Finale bleibt der sympathischen angehenden Tierärztin in diesem Jahr als Zweite ihres Rennens noch verwehrt, So ähnlich ging es auch Michel Fräsdorf in seinem ersten Tourfinale, als er im Rennen mit dem späteren Sieger, Hendrik Berner, als Zweitbester aller Finalisten die Endrunde der besten 8 verpasste. Seinerzeit vergaben wir als Trost an Michel eine Wildcard fürs nächste Finale, das er dann gewann. Diese Wildcard geben wir nun auch Angelina. Auf ein neues also 2027. Im Duell um Platz 3 hat Einspringer Niklas Berger mit 7 Treffern und 9:33 Minuten die Nase vorn. Der Zweitplatzierte des Citybiathlons in Lippstadt gehört schon viele Jahre zur “Tour-Familie”, gewann bereits Touretappen in Kierspe und Wipperfürth und sprang kurzentschlossen auf den “Finalzug” auf, als Pascal Winkler krank absagen musste. Erstmals Finalathmosphäre atmete der junge Mendener Schwimmer, Moritz Kicinski. Der Schüler, der als Bierathlet bei seiner Heimetappe in Menden offenbar die perfekte Dosis Zielwasser einsetzte und seinerzeit mit starken 9 Treffern aus dem Wettbewerb ging, muss sich bei seiner Finalpremiere mit 4 Treffern begnügen. Wir können ihm seine Enttäuschung ansehen. Auch für ihn gilt: Auf ein Neues, denn die Tour macht im Dezember zum 5. Mal in Menden Station.

Das 7. Rennen: Vom Ackern, Fiebern und der Magie des Sports

Welch eine Überschrift für dieses Rennen, das in Felix Gömann beinahe einen logischen Sieger findet, denn der frühere Sommerbiathlet aus Niedersachsen bringt Erfahrung aus 4 Tourfinals ein und hat sich in den Vorjahren stetig verbessert. Heute reicht es für den Maschinenbau-Ingenieur in 7:47 Minuten erstmals zur Qualifikation für die Endrunde der besten 8. Ganz stark ist das Finaldebut von Sven Lippe. Der Sieger des Citybiathlons in Kleve legt zwei überragende Liegendschießen mit insgesamt 9 Treffern und einem mutig schnellen Schießrhythmus hin. 8:42 Minuten bringen ihm, trotz einiger Wackler in der Loipe den 16 Platz in der Gesamtwertung. In diesem Rennen belegt Sven Platz 2 vor Mirko Dreiser, dessen Lebenslauf die Überschrift zu diesem Rennen prägt, denn seine Geschichte muss einfach immer wieder erzählt werden, auch um Mut zu machen, was möglich ist im Leben. Mirko läuft Marathons, 100 km-Läufe oder etwa den Rhein von der Mündung bis zur Quelle mit einem Herzschrittmacher. Das “Nein” der Ärzte war anfangs überwältigend, aber Mirko ließ sich nicht klein kriegen. Unter ärztlicher Aufsicht stehen nun bereits mehr als 2 Jahrzehnte Traifieber, das der inspirierende Sportler auch als Trainer von Mirko’s Running-Team weitergibt. Wenn das nicht Magie ist! Mirko holt mit 7 Treffern und 9:57 Minuten den 3. Platz dieses Rennens und wird von seinen Schützlingen gefeiert, die zur Unterstützung ebenfalls den Weg nach Oberhof fanden. Ein Teil der Überschrift gilt unserem Etappensieger des Waldstadt-Biathlons in Iserlohn, Björn Loose. Dem Landwirt mit eigenem Hof und Hofladen in Kesbern trauten wir das “Ackern” in der Loipe zu und genau das muss der Skilanglauf-Anfänger auch liefern, bis er nach 11:11 Minuten und der Ernte von 4 Treffern unter kräftigenm Applaus das Ziel erreicht.

Das 8. Rennen: Rutschgefahr für Champions

Drei ziemlich ungeübten Skilangläufern unter den Etappenchampions der Tour bei ihrem Kampf mit den Skiern und in der Loipe zuzuschauen macht in diesem Rennen genau so viel Spaß, wie den recht geübten Roman Stieben bei seinem Sieg zu erleben, den der Sieger der Touretappe in Zell an der Mosel nach 6:45 Minuten mit über 2 Minuten Vorsprung sichert. Den sportlichen Bundeswehrsoldat aus Bremerhaven, sozusagen der Nördlichste der 32 Finalisten, werden wir in der Endrunde wiedersehen und sind gespannt, wie weit es für ihn nach oben gehen wird?

Hinter Roman überzeugt der Teamchampion aus Holzminden, Timon Balke von der Schützengilde Golmbach als Meisterschütze mit 9 Treffern und wortwörtlich als Stehauf-Männchen, denn manches Mal muss der junge Sommerbiathlet “Schnee fressen”, doch stets rappelt er sich hoch und behält das Risiko des höchstmöglichen Tempos bei. Der Lohn ist Platz 2 in diesem Rennen und der 20. Platz in der Gesamtwertung mit 8:56 Minuten. Auch Lokalmatador Bardolf Parthen aus Ilmenau, unser dreifacher Etappenchampion des Erfurter Citybiathlons, macht ein starkes Rennen und verbessert seine Vorjahreszeit um mehr als 90 Sekunden. 8 Treffer, 9:25 Minuten und ein in tiefes Rot verwandeltes Gesicht sind der Ausweis dafür, dass Bardolf mit Platz 22 heute das Optimum aus seinen Möglichkeiten herausgeholt hat.

Das Optimum holte Leon Dreiser, der fünffache Etappenchampion des Weihnachtszauber-Biathlons in Mayen, am Vorabend bei seinem Sieg im Shootingstar-Wettbewerb heraus. Heute läuft es mit 11:16 Minuten und 5 Treffern nicht ganz optimal für den Tourenwagen-Piloten, der sein Lachen dennoch nicht verliert.

Das erste der beiden Finals der 8 Vorlauf-Sieger

Nun sind die 8 Sieger der Rennen also unter sich und die Challenge um den Toursieg 2025/26 geht in die entscheidende Phase. Und um es vorweg zu nehmen. Die nun folgenden 4:58 Minuten werden zum emotionalen Highlight des vierstündigen Finals und nur von den Momenten während der Siegerehrung noch übertroffen. HIER der Start in bewegten Bildern und Sound zum Miterleben. Es werden die 4:58 Minuten der 13-jährigen Emilie König, die nicht nur in begeisterndem Tempo durch die Loipe sprintet und dabei keine Sekunde liegen lässt sondern auch mit perfekten 10 Treffern auf die 23 mm-Ziele als einzige an diesem Finaltag ohne jeden Schießfehler durch die beiden Liegendschießen kommt und die Penalty Box bei ihrer Jagd nach der Bestzeit zweimal rechts liegen lassen kann. Mit ihrem Team, den Chicken Bananas gewann Emilie mit ihren ähnlich talentierten Vereinskolleginnen bereits bei den Touretappen 2025 in Schierke und Braunlage unsere und auch die Herzen vermutlich aller Schaulustigen. Hier in der Oberhofer SkisportHalle fasziniert der Schützling von Trainer Hannes Moring auch Ebs Rösch so sehr, dass der Biathlon-Olympiasieger das Harzer Sporttalent später auf den Schultern durch den Zielbereich trägt und damit auch symbolisiert, dass Emilie’s Weg noch weit nach oben führen kann, wenn sie ihre Talente und Fähigkeiten weiterhin derart perfekt auszuschöpfen versteht, wie an diesem letzten Märzsamstag 2026 in der Oberhofer SkisportHalle. 4:58 Minuten also sind die Marke, die Emilie König unter dem Jubel der nun wahrlich euphorisierten Zuschauer ins Ziel bringt. Michel Fräsdorf hatte bei seinem zweiten Toursieg für die gleiche Strecke im Vorjahr 4:49 Minuten benötigt. Unglaublich, wie weit Emilie schon ist. Aber Achtung: Linus Timmermann wurde im Vorjahr mit 5:21 Minuten Tourzweiter und musste dabei einen Schießfehler in der Penalty Box “absitzen”. Die Entscheidung über den Toursieg ist also noch nicht gefallen. Entscheiden zu seinen Gunsten kann hingegen Andi Hafner als kämpfender Löwe aus Sri Lanka das ganz enge Duell mit Matthias Blaschke. Beide erzielen je 4 Treffer in ihren beiden Liegendschießen und Andi riskiert mutig auf der engen Strecke ca 100 m vor dem Ziel mit wahrlich letzten Kräften den Überholversuch, der tatsächlich gelingt. Mit 6:11 Sekunden holt unser Merchpartner aus dem Schwarzwald Platz 2 in diesem Rennen eine Sekunde vor Matthias Blaschke. Magnus Erdmann aus Suhl folgt bereits einige Sekunden später mit 6:35 Minuten und verbessert seine Vorlaufzeit um 27 Sekunden.

Das zweite der beiden Finals der 8 Vorlauf-Sieger

Auch den Start des zweiten Final-Rennens gibt’s HIER in bewegten Bildern (herzlichen Dank an dieser Stelle an Luca Feulner für die vielen Videoschnipsel zu allen Rennen des Tages). Natürlich liegt der Fokus in diesem Rennen auf Linus Timmermann, dem Tourzweiten des Vorjahres. Er müsste seine Vorlaufleistung um satte 40 Sekunden verbessern um Emilie Königs 4:58 Minuten zu erreichen. Die kleine Chance für den Holzmindener Abiturienten, der seit 4 Jahren zu den Allerbesten der Biathlon-Tour zählt, im Vorjahr sogar bester Thoraxtrainer-Biathlet des Jahres wurde und durch seinen 2. Sieg bei der Touretappe in Paderborn 2025 erneut zum Finalisten wurde, liegt in einem äusserst schnellen Schießrhythmus, wobei ein einziger Schießfehler seine Jagd nach dem Toursieg wohl scheitern lassen würde. Linus kommt gemeinsam mit Roman Stieben zum 1. Schießen und wählt genau diese “Kamikaze-Variante”. Phantastisch ist, dass er tatsächlich mit diesem schnellen Rhythmus komplett fehlerlos durch die 5 Schüsse kommt. Einen Moment lang erscheint Emilie Königs Toursieg in Gefahr, doch Linus müsste eine Sprintrunde hinlegen, um auf Kurs unter 5 Minuten zu bleiben. Die Entscheidung fällt im zweiten Schießen mit dem ersten Schuss. Manches Mal hat der Schlussläufer der Running Gags dieses ganz schnelle Schießtempo zum Wohle seines Teams bei Citybiathlons praktiziert, heute geht die Taktik nicht ganz auf. Fehlschuss und in der Folge kann man förmlich Mitleiden mit dem großartigen Sportler, denn die Luft geht von einer Sekunde auf die andere natürlich komplett raus. jetzt muss er sich fangen, um Platz 2 zu sichern. Wie schwierig das in einem solchen Moment ist, muss man selbst erlebt haben, um es nachfühlen zu können. 45 Strafsekunden bringen Platz 2 in Gefahr, doch der Vorjahreszweite rafft sich auf und bringt 6:00 Minuten ins Ziel. Der zweite Platz war nicht sein Ziel, aber heute ist er das Beste was möglich war.

Hinter Linus bringt Roman Stieben in 6:41 Minuten Platz 2 in diesem Rennen ins Ziel und holt den 6. Platz in der Gesamtwertung. Diese Platzierung erreicht Roman trotz 5 Fehlschüssen und 75 Strafsekunden. Mit einer sehr guten Schießleistung wäre für ihn sogar Platz 2 in Reichweite gewesen. Im Zweikampf um Platz 3 in diesem Rennen behält Felix Gömann in 7:02 Minuten so gerade die Nase vorn gegen Lena Timmermann, die 7:06 Minuten benötigt und damit fast 30 Sekunden schneller als bei ihrem Vorlaufsieg ins Ziel kommt. Auch Felix steigert sich im Vergleich zum Vorlauf und zwar um starke 45 Sekunden.

Tourchampion 2025/26: Emilie König

Wiiie schnell unsere junge Toursiegerin in der Oberhofer Skisporthalle durch die Loipe flitzte könnt ihr HIER im kleinen Video von ihrem Vorlaufsieg miterleben. Als Ebs Rösch sie am Abend mit seiner Olympischen Goldmedaille ehrt, da mag manche/r Anwesende gedacht haben: Ein Olympiasieg ist ein Traum, doch zu Träumen ist die stärkste Energie für ein großes Talent diesen Weg so weit wie es denn möglich ist Realität werden zu lassen. Die Biathlon-Tour kann Dir mitgeben: Suche in Deiner weiteren Karriere so sehr wie heute die Perfektion und lasse Dich so wenig wie heute davon ablenken! Dieser großartige Biathlon-Tag hat HIER noch einige tolle Sekunden in bewegten Bildern für Euch.

Die Biathlon-Tour sagt Dankeschön

Herzlichen Dank an alle Finalisten für ihren Wahnsinns-Einsatz und die unbändige Motivation, im Besonderen auch an unsere beiden Skitrainer, Angelina Straub und Michel Fräsdorf, die Ihre Schützlinge in Rekordzeit von Minute zu Minute zu besseren Skilangläufern machten. Ein großes Dankeschön an das Publikum, die Begleiter, die kleineren und größeren Fanclubs, für die empathische und nie ermüdende Unterstützung ALLER Wettkämpfenden. Mein herzlicher Dank geht an 3 besondere Förderer dieses Wochenende, Den Weltcup Oberhof, Marieleworld.com und AD Hotelconsulting. Unser Hauptpartner, die OSE GmbH als Veranstalter des Biathlon-Weltcups in Oberhof macht durch die großzügige Unterstützung dieses Finale der Etappenchampions überhaupt erst möglich. Anja Daoudi, die Inhaberin von AD Hotelconsulting ist selbst vor Ort und hat zwei Wertgutscheine über 300EUR und 200EUR für die beiden Besten des Tourfinals mit nach Oberhof gebracht. Herzlichen Dank für wahrlich tolle Preise für ein Breitensportevent. Ein Tour-Partner mit riesigem Herz ist Andi Hafner mit www.marieleworld.com. Das hat er nicht nur als Drittplatzierter dieses Finals gezeigt, sondern auch mit seiner Großzügigkeit. Für dieses Tourfinale spendiert unser Partner sämtliche Zusatzpreise für die Finalisten und sämtliche Dankes-Geschenke, die allesamt personalisiert sind und als “Legend of Biathlon-Tour-T-Shirts” hoffentlich dabei helfen, die vielen schönen Erinnerungen an dieses Wochenende etwas festzuhalten. Sehr herzlichen Dank für Partnerschaft auf diesem besonderen Niveau.

Dank gebührt unserem Athletenhotel, dem Ringberg Hotel Suhl. Sophie Seidler als unsere ebenso herzliche wie professionelle Betreuerin hatte alles bestens organisiert.

Ein besonderer Dank gilt unseren kompetenten Schießleitern von Sport Luck, den Experten für Winter- und Sommersportarten im Thüringer Wald. Das Team um Antje Arnold betreute unsere Finalisten zudem kompetent im Skiverleih bei der Auswahl des perfekten Skis. Herzlicher Dank gebührt dem Thüringer Wintersportzentrum, seinen Technischen Leiter, Heiko Krause und seinem zuvorkommenden Team. Es ist uns eine große Ehre unser Tourfinale in dieser einzigartigen Skisporthalle durchführen zu dürfen und zu diesem Zweck in so unkomplizierter Art und Weise auf offene Ohren zu stoßen.

Herzlichen Dank an die zahlreichen Helfer/innen, Silvia Harmeling, Katrin Schliephake, Andreas Timmermann, Gundel Kuhnt, Stefan Käse, Mike Bohne seien hier genannt, die einfach mit anpacken, wenn sie sehen, dass sie sich einbringen können. Super!. Für phantastische Bilder bedanken wir uns bei unserem Meisterfotografen Thomas Lempken. Ein fettes Dankeschön gilt meiner lieben Nichte, Leni, für unzählige große und kleine Momente der Mithilfe, die sie als junge Mama der kleinen Emma auch vom heimischen Schreibtisch aus perfekt umsetzt.

Bestens eingespielt und höchst verlässlich agiert mein vor Ort-Team der Biathlon-Tour, Marco, Harry, Luca und natürlich Gisi, auch wenn sie an diesem Wochenende leider verhindert war. Ohne deren zuverlässige, tatkräftige und persönlich so engagierte Mithilfe wäre keine einzige Etappe und erst recht kein Tourfinale möglich. Dankeschön für ALLES an das Final-Dreamteam, Ebs Rösch und Andreas Braun, die einen wahren Marathon auf Skiern zurückgelegt haben, um wirklich jedem Finalisten persönlich zur Seite zu stehen und damit im schönsten Sinne symbolisch stehen für den unglaublichen, persönlichen Einsatz, der von so Vielen für dieses Finalwochenende gegeben wurde. Wir sind alle zusammen eine ECHTE Biathlon-Tour-Final-Familie und hoffentlich werden viele von Euch Anfang April 2027 wieder dabei sein, wenn die Biathlon-Tour zum nächsten Finale einlädt!

Es grüßt Euch herzlich, Euer Martin Bremer

Hunderte Momente des Tourfinals in Bildern, reels und Videos gibt’s auf https://www.instagram.com/biathlontour