Es ging nicht aus wie das Hornberger Schießen

Ein schöner Zufall führt die Biathlon-Tour an diesem dritten Juli-Sonntag zurück in den Mittleren Schwarzwald und hinein in ein charmantes Städtchen, das für sein “Schießen” in ganz Deutschland bekannt ist und zwar bereits seit Jahrhunderten, denn Friedrich Schiller prägte in seinem Drama, Die Räuber, den Spruch “es geht aus wie das Hornberger Schießen” und bezog sich dabei auf eine Sage von 1564, nach der die Hornberger mehrfach verfrüht ihren Herzog mit Kanonenböllern empfangen wollten, so dass bei seiner tatsächlichen Ankunft sämtliches Pulver verschossen war. Nun könnte man sagen, das Hornberger Schießen stünde seitdem für das Laster, viel Aufhebens um Nichts zu machen, doch man könnte auch sagen, die Hornberger hätten aus einer wenig schmeichelhaften Geschichte eine große Tradition und einige Bekanntheit entwickelt. Richtig ist wohl, dass es gar nicht so viele Städtchen mit gerade etwas über 4000 Einwohnern gibt, die sich mit einer eigenen Identität im ganzen Land in ähnlicher Weise einen Namen gemacht haben.

Doch welcher Zufall ist gemeint, der uns heute hierher in den südlichen Zipfel des Ortenaukreises führt? Die Organisatorin des Hornberger Stadtfestes und Geschäftsführerin der Tourist-Information, Beate Brohammer, entdeckte die Biathlon-Tour im April während des Citybiathlons im 20 km entfernten Schramberg und war gleich überzeugt von der Idee, mit dem Jederfrau-/mann-Biathlon einen sportlichen Akzent auf dem Stadtfest zu setzen. Mit der Anfrage war das Pulver dann auch nicht verschossen, sondern im Gegenteil, es geht mit viel Motivation auf beiden Seiten in die ja eher kurzfristige Zusammenarbeit zur Organisation des 1. Hornberger Citybiathlons.

Mit dem zweiten Schritt kommt der Mut

Einen kleinen Dämpfer müssen wir in der Vorbereitung auf das Event dann doch hinnehmen. Die für 15 Teams ausgeschriebene Biathlonstaffel-Stadtmeisterschaft bringt nur 3 Anmeldungen. Sind das DIE Hornberger, die einst sogar Kühen ein Salut mit Kanonenböllern bereitet haben? Etwas enttäuscht sagten wir das Teamevent ab und konzentrieren uns heute von 11-18 Uhr auf dem Kirchplatz auf das spontane Mitmachevent, bei dem jede/r Neugierige kostenlos Biathlonerfahrung sammeln und die eigene Treffsicherheit an den Infrarot-Biathlongewehren testen kann. Für die Mutigen geht’s dann weiter mit der Challenge, bei der 2 x 250 m Cardio-Skilanglauf in der klassischen Doppelstocktechnik zurückgelegt werden (Damen und Kids U13: 2 x 200 m). Nach dem ersten Abschnitt folgen 5 Schüsse Liegendschießen und nach dem 2. Abschnitt 5 Schüsse Stehendschießen, jeweils aus 10 m Entfernung auf die Ziele mit 45 mm Durchmesser. Und nun, wo sie sehen, anfassen und ausprobieren können, werden die Hornberger dann doch wunderbar mutig und am Ende werden sich tatsächlich mehr als jene 60 Wettkämpfenden in ihre Biathlonchallenge getraut haben, die wir uns Wochen zuvor für die Teamchallenge gewünscht hätten. Unsere Enttäuschung über (zu) wenige Teamanmeldungen ist längst verflogen, weil der 1. Hornberger Citybiathlon mit jeder Stunde lebendiger wird und am Nachmittag zugleich auch Schaulustige auf den Kirchplatz zieht, die sich mit mancher Anfeuerung bemerkbar machen, immer wieder Applaus für die Biathlon-Newcomer spenden und als dann noch die HEEEYS und OOOHS für Treffer und Fehlschüsse über den Kirchplatz hallen, da lässt sie sich schon mehr als erahnen, die Hornberger Biathlonarena, an der weder die Zuschauer noch die Wettkämpfenden vor dem Ende ihr Pulver verschossen haben werden.

Die Etappe in Zahlen

Ein bisschen Statistik zu der Etappe: 350 – 400 Neugierige testen ihre Treffsicherheit an den BIathlongewehren. Ungefähr jede/r Sechste Mitmachende traut sich in den Wettbewerb. In der Haupt- und Kidswertung starten insgesamt 63 Wettkämpfende, 1/3 sind weiblich und 2/3 männlich. Ein ähnliches Verhältnis bildet später auch die Top 10 ab, in die es 3 Frauen und 7 Männer schaffen. Beide Wettbewerbe bringen Damensiege, doch zu unseren beiden Meisterschützinnen kommen wir weiter unten noch. Es sind alle Altersklassen am Start, vom 9-jährigen Fußballer Mats bis zum sportlichen Rentner, Otmar treffen Generationen zusammen und manche Rennen werden zu Familien-Wettkämpfen, wie etwa der Lehmanns, Staigers, Fabianos, Enzmanns, Armbrusters oder der Manns aus Karlsruhe. Auch die Ergebnisse können sich sehen lassen. Gleich 23 Wettkämpfenden und damit mehr als einem Drittel gelingen 7 oder mehr Treffer mit den 10 Schüssen. Schießerfahrung bringen durchaus einige mit, aber das Schießen unter Belastung stellt für die große Mehrzahl der Wettkämpfenden eine Premiere dar. Doch genug der Vorrede, nun schauen wir uns die Besten des Tages einmal genauer an.

Ein ganz starker Beginn in den Biathlontag

Welch einen starken Start in diesen Biathlontag bieten uns der Hornberger Kunstrestaurator, Frederik Armbruster (im weissen T-Shirt) und der Schweizer Dipl.-Ingenieur, Lukas Valerius (im beigen T-Shirt. Die beiden lassen sogar unseren Teambetreuer, Marco, der ausser Konkurrenz diesen Wettbewerb komplettiert, hinter sich, obwohl er 8 seiner 10 Schüsse ins Ziel bringt. Das Liegendschießen erreicht Frederik nach dem 1. Abschnitt über 250 m auf dem Skilanglauf-Cardiogerät kurz vor Lukas und legt im Stile eines Biathleten fehlerlose 5 Treffer mit seinen 5 Schüssen vor. Dem Hobbyjäger war das vielleicht noch so zuzutrauen, doch auch Valerius, der Hobbyfußballer aus Zürich, der beruflich aktuell in Deutschland zu Hause ist, legt fehlerlose 5 Treffer vor. Die beiden Meisterschützen starten in den 2. Skilanglaufabschnitt über 250 m und zunächst erreicht Frederik ziemlich ausser Atem das Biathlongewehr. Mit den 5 Schüssen Stehendschießen folgt die größte Schwierigkeit ganz am Ende der Challenge, doch Frederik, dessen Arbeit als Restaurator für Wandmalerei und Stein im besten Falle komplett unsichtbar bleibt, legt ein Stehendschießen hin, das sich sehen lassen kann. Hoch konzentriert und mit guter Körperbeherrschung bringt er nach 4:35 Minuten 4 seiner 5 Schüsse ins Ziel und zeigt, dass selbst kleine Hasen bei ihm wohl nichts zu lachen haben. 9 Treffer bringen den Lokalmatador an die Spitze der Etappenrangliste und die Leistung ist schon durchaus siegverdächtig. Um so überraschender sind die ebenfalls 4 Treffer des Schweizer Ingenieurs, der bei der Verbandsgemeinde Schweich an der Mosel für den Straßenbau zuständig ist. Lukas benötigt 5:07 Minuten für seinen Wettkampf. So hat diese 13. Biathlon-Touretappe gleich zu Beginn zwei starke Ergebnisse mit je 9 Treffern an der Spitze der Rangliste.

Zwischen Predigt und Biathlonduell liegen nur wenige Meter

Die Damen können mit Treffsicherheit dagegen halten. Überragend macht es die 16-jährige Abiturientin, Ruth Staiger ((im blau-weiss gestreiften T-Shirt). Die junge Hornberger Regionalsiegerin im Jugend debattiert-Wettbewerb kennen wir auch bereits als treffsichere Biathletin beim Teamwettbewerb des Citybiathlons in Schramberg, doch bei ihrem Heimspiel in Hornberg macht es die Ballett-Tänzerin im Wettkampf mit Vater, Hermann, und Schulfreundin, Lene Breithaupt, noch besser und bringt als eine von nur 2 Wettkämpfenden alle 5 Schüsse ihres Stehendschießens ins Ziel. Wie schade, dass ein kleiner Wackler im etwas leichteren Liegendschießen die perfekten 10 Treffer und Etappenführung verhindern. Mit 9 Treffern und 5:49 MInuten erreicht Ruth zunächst hinter Frederik und Lukas den 3. Platz in der Tagesrangliste, knapp vor ihrem Vater, denn Hermann erweist sich ebenfalls als “Beinahe-Meisterschütze” und erreicht jene 9 Treffer mit seinen 10 Schüssen, die heute nur von den 6 besten Wettkämpfenden hinter dem späteren Champion geschafft werden. Hermann benötigt 6:12 Minuten und holt am Ende den 6. Platz dieser Etappe, nicht aber den Titel des Biathlon-Familienchampions der Staigers, denn der geht an Tochter Ruth.

Und Ruth versucht es noch ein zweites Mal, den einen, kleinen Wackler aus dem ersten Rennen zu verhindern und die Etappenspitze zu erreichen. Dabei startet sie mit Magdalena Gramer ins Rennen, mit der sie im Vormonat nur wenige Meter entfernt in der evangelischen Kirche eine gemeinsame Predigt über “Veränderung durch Jesus” hielt. Im sportlichen Duell sind die Millimeter dieses Mal nicht auf Ruths Seite, gleich der erste Schuss im Liegendschießen verfehlt das Ziel. Da ist Biathlon eine gnadenlose Sportart. Nur ein winziger Momemt liegt zwischen Wohl und Wehe. Lange bleibt hingegen Mgdalena auf Meisterschützinnen-Kurs. Nach 5 Treffern im Liegendschießen beginnt die Hobby-Skiläuferin auch das Stehendschießen erfolgreich. Am Ende schafft es Magdalena mit starken 9 Treffern und 6:35 Minuten als drittbeste Dame auf Platz 7 der Tagesrangliste.

Nahe dran am perfekten Biathlon

Wir konzentrieren uns in diesem Nachbericht auf die besten Resultate des Tages und da mag es so wirken, als seien Leistungen mit 8 oder 9 Treffern, also mit nur 1 – 2 Fehlschüssen beinahe selbstverständlich. Sie sind es definitiv nicht und auch heute nur den 13 Besten vorbehalten. Zu ihnen gehört Maurizio Fabiano (untere Bildzeile im beigen T-Shirt). Als stellvertretender Vorsitzender und Darsteller auf der Freilichtbühne gehört er seit Jahren zu den Hauptakteuren des Hornberger Schießens als Bühnenstück. Auch beim etwas anderen Hornberger Schießen auf dem Kirchplatz zeigt er mit 8 Treffern und 4:34 Minuten im Duell mit Ehefrau Sabrina sein Können und erreicht Platz 11 der Tagesrangliste. Sabrina belegt mit 4 Treffern zwar keinen Spitzenplatz darf sich aber mit 4:47 Minuten zweitschnellste Biathletin des Tages nennen, hinter Beate Effinger, die starke 4:38 Minuten schaffte. Familienchampion der Fabianos werden übrigens weder Sabrina noch Maurizio, aber dazu weiter unten mehr.

Leistungen unter 4 Minuten schaffen heute, ausser unseren beiden ausser Konkurrenz startenden Teambetreuern, Marco und Johannes, nur 2 Wettkämpfende. Einer von ihnen ist der frühere Ringer, Dieter Lehmann (untere Bildzeile ganz links, mit weinroter Kappe). Der sportliche Hausacher verbindet Tempo und Treffsicherheit in beeindruckender Weise. Schade, dass 2 Fehlschüsse am Ende den 9. Platz für ihn bedeuten. Mit nur einem Treffer mehr wäre es Platz 2 für Dieter geworden.

Diesem 2. Platz ist ein “anderer Lehmann” ganz nahe und das ist die vielleicht größte Überraschung dieses Biathlontages. Denn Florian Lehmann (obere Bildzeile im grünlichen T-Shirt) ist gerade 14 Jahre jung. Der Volleyballer aus Hausach erreicht zunächst im Familien-Dreikampf mit seinem älteren Bruder, Tobias, und Mama, Birgit, schon starke 7 Treffer, doch muss sich in der Familien-Hierarchie hinten anstellen, weil die beiden ebenfalls mit 7 Treffern glänzen und etwas schneller als Florian sind. Doch was der Familien-Youngster dann bei seinem zweiten Biathlon-Einsatz an diesem Tag leistet, das ist ebenso erstaunlich wie aussergewöhnlich. Florian verbessert seine Zeit um 2 Minuten und zeigt sowohl bei der Technik auf dem Skilanglauf-Cardiogerät, wie auch am Biathlongewehr eine so wunderbar schnelle Lernfähigkeit, wie sie besondere Sporttalente auszeichnet. Es ist eigentlich kaum zu glauben, wie der noch etwas “schmächtige” Schüler das 4 kg schwere Biathlongewehr beim Stehendschießen beherrscht, als habe er das schon hundertfach geübt. Mit 9 Treffern und 4:40 Minuten erreicht Florian Platz 3 der Tagesrangliste und wir hoffen, dass er “Biathlon-Feuer” gefangen hat und bei den Vereinen in der Nähe, vielleicht in Schönwald, Furtwangen oder St. Georgen sein Talent mit Übung weiter verfeinert.

Besondere Momente des Tages

Unbedingt erwähnenswert in diesem Best-of-Nachbericht sind auch die 8 Treffer und 5:03 Minuten von Maik Längin (untere Bildzeile links im grünen T-Shirt). Der Vorsitzende der Schützengemeinschaft Mietersheim wird damit 12.-bester unter den 60 Wettkämpfenden. Zwei junge Wettkämpfer schaffen es zwar nicht unter die Allerbesten des Tages, aber beeindrucken dennoch. Der gerade 14-Jährige, Dustin Montenegro aus Equador (untere Bildzeile im schwarzen Pulli) schafft seinen Wettkampf in ganz schnellen 3:40 Minuten und zeigt sein Talent vor allem beim Tempo im Cardio-Skilanglauf. Parsa Shabani (untere Bildzeile im orangenen T-Shirt) erreicht mit 7 Treffern und 6:01 Minuten einen Platz in den Top 20. Der junge iranische Fußballer bringt eine weitere Qualität mit, die Sporttalente auszeichnet: Begeisterungsfähigkeit. Mit ihr wird nicht alles zu Gold, aber sie ist die treibende Kraft in diese Richtung.

Begeisterung beim Team der Biathlon-Tour entfacht hingegen Kevin Bezek (obere Bildzeile beim aufliegenden Stehendschießen). Der frühere Motocross-Sportler, dem ein Motorradunfall die Behinderung am rechten Arm einbrachte schiebt sich einarmig durch die Cardioloipe und macht das so kraftvoll, dass er mit seinem Kollegen, Robin, bestens mithalten kann. Das Biathlongewehr liegt auf der Schulter seiner Schwester auf, so dass für einen Treffer gleich zwei Personen gleichzeitig komplett wackelfrei bleiben müssen. Den beiden Bezeks gelingt das kleine Kunststück gleich achtmal in zehn Versuchen und Kevin erreicht in kaum für möglich gehaltenen 4:11 Minuten nicht nur den 10. Platz der Tagesrangliste, sondern er steht mit seinem Start in den Biathlonwettkampf zugleich so sehr für jene Werte, die wir mit der Biathlon-Tour durchs ganze Land transportieren möchten: Ganz und gar in die Challenge eintauchen, das beste aus seinen Möglichkeiten machen, den Rückenwind nutzen, den jedes aktive Erlebnis mitbringt und die Erfahrung selbst zum Lehrmeister machen. So kann das ganze Leben zum Erlebnis werden. Kevin steht in besonderer Weise symbolisch dafür.

Die Meisterschützinnen

Wenn diesem Biathlontag auf dem Hornberger Stadtfest noch etwas fehlt, dann wohl nur noch der perfekte Biathlon mit fehlerlosen 10 Schüssen ins Schwarze. Wie schön, dass dies heute gleich zweimal gelingt. In der Kidswertung über 2 x 150 m Cardio-Skilanglauf und 2 x 5 Schüssen Liegendschießen agiert die gerade 10-Jahre junge Chiara Malia Fabiano, als sei sie schon seit Jahren im Biathlontraining. Dabei ist die sportliche Schülerin doch Handballerin bei der SG Hornberg/Lauterbach/Triberg. Doch gute Sportler/innen sind eben auch Bewegungstalente und adaptieren rasch die Anforderung einer neuen Sportart. So meistert Chiara Malia den Wechsel aus der Anstrengung hinein in die sofortige Ruhe am Biathlongewehr nicht nur gut, sondern sogar perfekt und wir reiben uns schon die Augen über makellose 10 Treffer. Wenn Oberhof hier mitliest, dann wird sie vermutlich zum nächsten Talenttag ins Deutsche Biathlonmekka eingeladen, bei uns gibt es für die Meisterschützin zunächst einmal die Medaille und einen Shootingstar-Preis. Herzlichen Glückwunsch!

Dass auch der Hauptwettbewerb mit Liegend- und Stehendschießen nicht ohne Perfektion am Biathlongewehr zu Ende geht, liegt erneut in “Damenhand”. Silke Kahl, die Sportschützin der SG Hornberg erreicht zwar mit 6:58 Minuten keine so schnelle Zeit, wie die zuvor in diesem Nachbericht vorgestellten Wettkämpfenden, doch am Biathlongewehr ist sie eine Klasse für sich. Der Biathlon-Tour-Modus, Treffer vor Zeit, weist dem Tempo erst bei Treffergleichheit die entscheidende Rolle zu, doch eine Treffergleichheit mit Silkes perfekten 10 Treffern gelingt heute im Liegend-/Stehendschießen keinem der Kontrahenten. Silke erzählt uns, dass ihre aktive Zeit als Sportschützin mit dem Luft- und Kleinkalibergewehr schon ein paar Jahre zurückliegt, doch Ihre Ruhe nach der Skilanglaufbelastung ist beeindruckend. In 2 Wettkämpfen und bei 20 Schüssen sehen wir von der Kassiererin im Vorstand der Schützengemeinschaft Hornberg nicht einen einzigen Fehlschuss. Im zweiten Wettkampf verbessert Silke ihre Zeit des ersten um mehr als 2 Minuten und es bleibt Spekulation, ob sie die Zeit weiter hätte verbessern können, wenn der Konkurrenz noch eine Treffergleichheit gelungen wäre? Doch die Frage stellt sich nicht, denn als alleinige Meisterschützin gewinnt Silke Kahl die Reise zum Biathlon-Tourfinale nach Oberhof am 3./4. April 2027, wo sie auf Skiern und am Kleinkalibergewehr gegen die Etappensieger der anderen Tourstädte um den Titel des Tourchampions kämpfen wird. Herzlichen Glückwunsch!

Die Biathlon-Tour sagt herzlich Dankeschön

Mit den Siegen von Chiara Malia Fabiano in der Kidswertung und Silke Kahl endet diese BIathlonetappe in Hornberg eben nicht wie das Hornberger Schießen. Die Biathlon-Tour bedankt sich herzlich bei allen Wettkämpfenden, die mit so viel Mut und Motivation gekämpft haben.

Ein besonderes Dankeschön möchten wir an dieser Stelle auch an unseren Hauptpartner, den Biathlon-Weltcup Oberhof richten. Das größte Deutsche Biathlonspektakel, das im nächsten Jahr erstmals vom 4.-7. März 2027 in der Arena am Rennsteig erneut die komplette Weltelite des Biathlons am Start haben wird, unterstützt die Biathlon-Tour und ermöglicht ihr damit erst den großartigen Siegerpreis der Reise zum Tourfinale für die Besten jeder Etappe.

Herzlichen Dank an mein Team der Biathlon-Tour, an Marco, Johannes, Luca und Gisi für perfektes Teamwork und hohe Bereitschaft.

Ein großes Dankeschön gilt den Organisatoren der TI Hornberg, namentlich Beate Brohammer für ihr Vertrauen in die Biathlon-Tour und die erstklassige Organisation. Herzlichen Dank auch für die Hornberger Siegerkanone an Siegerin Silke Kahl. Es hat uns großen Spaß gemacht in Hornberg!

Biathlon-Tour-Team: Bilder: Johannes Braun, Videos und Infopoint-Betreuung: Gisi Feulner; Wettkämpferbetreuung: Luca Feulner, Johannes Braun, Marco Feulner; Aufbau/Technik: Marco Feulner; Social Media: Lena Bremer und Marvin Meisel; Moderation und Text: Martin Bremer

Der andere Blick auf die Biathlon-Tour: instagram @biathlontour