Legends of Biathlon-Tour erobern Oberhof

Einmal im Jahr verzaubern nicht die Asse auf den schmalen Brettern Deutschlands “Epizentrum” des Biathlons, sondern 32 mutige Helden aus ganz Deutschland, die teilweise nie zuvor auf Skiern standen, finden den Weg nach Oberhof in den Thüringer Wald und starten in der dortigen SkisportHalle mit einiger Begeisterung, einer großen Portion Mut und mit viel Motivation in ihre Challenge des Biathlon-Tourfinals, das sie durch ihre Siege in den Etappenstädten der Toursaison 2025 bei den Citybiathlons auf Cardio-Skiern erreichten. Das mag dann nicht immer elegant aussehen, wie sich unsere Etappenchampions durch die 1200 Schneemeter kämpfen und nicht immer leicht wirken, wie sie die Höhenmeter zum Skihallen-Gipfel erkraxeln, doch jede(r) von ihnen nimmt die Herausforderung so voll und ganz an, schöpft die eigenen Möglichkeiten mit bewundernswerter Konzentration und Hingabe bisweilen weit über die eigenen Grenzen hinweg aus, steckt Stürze weg und rappelt sich auf, dass es eine wahre Freude für die rund 100 Begleiter/innen und Schaulustigen ist, diesem Finaltreiben mit Empathie und stimmungsvoller Unterstützung jenen emotionalen Rahmen zu verleihen, mit dem dieses Breitensport-Finale dem “Mekka des Weltklasse-Biathlons” eine ebenso sympathische wie richtungsweisende Ergänzung bieten kann. Es ist eine echte Biathlonparty, die da an diesem letzten Märzsamstag ganz andere Vibes in diese einzigartige Leistungssport-Infrastruktur zaubert, als sie es hier auf der Suche nach dem nächsten Sven Fischer und der nächsten Vanessa Voigt gewohnt sind, aber es tut diesem Ort einfach gut, wenn er als Bühne begeisterter Breitensportler und Biathlonfans noch viel mehr entdeckt und genutzt wird und damit dem Unterbau des Biathlons wichtige Mosaiksteinchen hinzufügt.
Es sei erwähnt, dass diesem Spektakel durchaus auch Eleganz beiwohnt und zu dem begeisternd schnellen “Skilanglauf-Floh” aus dem Harz, Emilie König, kommen wir weiter unten in diesem Nachbericht auch noch ausführlicher. Etwa die Hälfte der 32 Finalisten bewegt sich mehr oder weniger sicher im Skatingschritt durch die 3 Runden von je 400 m Länge vorwärts und gibt damit bereits einen Hinweis darauf, dass hier einige ambitionierte Wettkämpfer/innen verschiedener Sportarten aufeinandertreffen und Bewegungstalent sehr wohl erkennbar ist. Doch Eleganz ist heute eben nur EIN Aspekt unter vielen, die unsere Finalisten zu “Legends of Biathlon-Tour” machen.
Biathlon in den Spuren der Stars

Wenn wir das Tourfinale mit “Biathlon in den Spuren der Stars” untertiteln, dann meinen wir natürlich nicht nur die 1200 Loipenmeter der SkisportHalle, die bereits unzähligen Biathlon-Assen in den vergangenen 18 Jahren als Trainingsstätte diente, sondern gerade auch das Ambiente und “Drum herum”, das sich Sportfans vor dem TV vorstellen. Also die Frage, wie erleben Olympioniken” eigentlich den Morgen vor dem Wettkampf und wie feiern sie ihre Siege oder erleben sie Trost nach Niederlagen? Nicht wenig Zeit und Energie in der Finalvorbereitung ist genau diesem Aspekt gewidmet, den 32 Besten eines Tourjahres ein Rundum-Erlebnis zu bereiten, dass kraftvoll und lange in Erinnerung bleibt. Das 4-Sterne Ringberg Hotel in Suhl empfängt unsere Finalisten mit Begleitung und spielt die Rolle des Athletenhotels perfekt. Die Party-Location dient schon am Vorabend des Finals für ein get together, bei dem sich gleich 70 Finalisten/Begleiter/Betreuer im Shootingstar-Wettbewerb eine sportlich-spaßige Challenge liefern, die dem Teamgeist bereits wunderbar auf die Sprünge hilft. Beim Frühstück am Wettkampfmorgen lauschen durchaus nervöse Finalisten der Einstimmung und den letzten Tipps von Ebs Rösch, der sich selbst am Vorabend als Teilnehmer am Shootingstar unter die Gruppe mischte.
Und dann wartet auf die abgekämpften Finalisten und Begleiter nach dem Wettkampf natürlich das Buffet und eine Siegerehrung mit folgender Partynacht, die unvergesslich bleiben soll. Dieser Abend bringt wunderbar emotionale Momente hervor, etwa jenen, als Ebs Rösch in seiner Begeisterung die erst 13-jährige Siegerin, Emilie König, mit seiner Olympischen Goldmedaille aus Turin ehrt. Doch eine Nachbildung genau dieser Goldmedaille von Ebs aus Turin erhalten alle 32 Finalisten von Nadine’s Schokoladenmanufaktur sogar mit namentlicher Gravur. Andi Hafner, mit Marieleworld.com der Merch-Partner der Biathlon-Tour, lässt es sich nicht nehmen, für alle Finalisten und Helfer jeweils individuelle Final-T-Shirts zu drucken. DJ Andreas Braun, selbst früher Biathlet in der Belgischen Nationalmannschaft und Sieger der Biathlon-Tour 2026 bringt die Party bis tief in die Nacht mit Licht- und Soundeffekten zum Kochen. Anja Daoudi zeichnet mit ihrer AD Hotelconsulting die beiden Besten des Finals mit Reisegutscheinen über 300 und 200 Euro aus. Moderator Martin Bremer lässt jeden einzelnen der 32 Finalisten mit einer kleinen, persönlichen Geschichte nochmals hochleben (wie das aussieht und sich anhört könnt Ihr HIER miterleben) und dann ist er schon da, der Gänsehautmoment, als die Jüngste des Finals, Emilie König, für ihre tolle Leistung eine gefühlte Ewigkeit lang mit Standing Ovations gefeiert wird und von Ebs unterstützt den Cup nach oben stemmt, der kaum kleiner als sie selbst ist. Keine Frage, so ähnlich muss sie sein, die Siegerparty für Champions.
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