NACHbericht zur 13. Etappe am 1. November in Willingen

Sie kam, um zu gewinnen und tat es auch

Die erste EtappensiegerIN der Tour

Wie könnte ein Etappenmorgen schöner beginnen, als mit blauem Himmel und goldener Herbststimmung im Upland. Die Freizeitwelt Willingen hatte uns eingeladen, eine Etappe der Biathlon auf Schalke-Tour während des Allerheiligeneinkaufs und dem Fest der 1000 Lichter zu veranstalten. Und es wurde ein phantastischer Tag.

Wie könnte ein Etappenmorgen schöner beginnen, als mit blauem Himmel und goldener Herbststimmung im Upland. Die Freizeitwelt Willingen hatte uns eingeladen, eine Etappe der Biathlon auf Schalke-Tour während des Allerheiligeneinkaufs und dem Fest der 1000 Lichter zu veranstalten. Und es wurde ein phantastischer Tag.

Vier erfolgreiche Biathletinnen am Start

Gleich 4 erfolgreiche Biathletinnen gehen in Willingen ins Duell um den Etappensieg. Zusammen erzielten sie 19 von 20 möglichen Treffern und belegten die Etappenplätze 1,3,4 und 13. Doch wer machte das Rennen? Die beiden Willinger Schwestern (Bild unten), Sophie (links) und Theresa Leipold (rechts)? Sophie holte in diesem Jahr den 4. Platz bei der Deutschen Meisterschaft und war bereits vor 4 Jahren Deutschlands beste 15-jährige Biathletin. Oder reicht es für die 20-jährige Schmallenbergerin Marina Pick (Bild oben links), die bereits Ende September auf der Etappe in "Ihrer" Stadt mit dem Duellsieg gegen Klaus Kremer ihr Können zeigte und seinerzeit nur knapp den Etappensieg verpasste? Vierte im Bunde ist die ehrgeizige Catherina Freitag, aus dem "Stall" des DSV Rheinland mit Trainer Stefan Puderbach. Catherina war bereits am Vortag mit ihren Eltern von Neuwied bis nach Kassel gereist, um auf der 12. Etappe der Tour einen starken 4. Platz zu erreichen.

Gleich 4 treffsichere Biathletinnen gehen in Willingen ins Duell um den Etappensieg. Zusammen erzielten sie 19 von 20 möglichen Treffern und belegten die Etappenplätze 1,3,4 und 13. Doch wer machte das Rennen? Die beiden Willinger Schwestern (Bild unten), Sophie (links) und Theresa Leipold (rechts)? Sophie holte in diesem Jahr den 4. Platz bei der Deutschen Meisterschaft und war bereits vor 4 Jahren Deutschlands beste 15-jährige Biathletin. Oder reicht es für die 20-jährige Schmallenbergerin Marina Pick (Bild oben links), die bereits Ende September auf der Etappe in „Ihrer“ Stadt mit dem Duellsieg gegen Klaus Kremer ihr Können zeigte und seinerzeit nur knapp den Etappensieg verpasste?
Vierte im Bunde ist die ehrgeizige Catherina Freitag, aus dem „Stall“ des DSV Rheinland mit Trainer Stefan Puderbach. Catherina war bereits am Vortag mit ihren Eltern von Neuwied bis nach Kassel gereist, um auf der 12. Etappe der Tour einen starken 4. Platz zu erreichen.

Wintersportort mit Schützentradition

Zeitweise wird die Biathlonarena förmlich überrannt, stehen die Neugierigen Schlange. Willingen, die Heimat des Westdeútschen Skiverbandes, der immer noch vom bekannten früheren Skilangläufer Jochen Behle, einem waschechten Willinger, geführt wird, ist touristisch wie auch leistungssportlich ein ambitionierter Wintersportort. Die Einheimischen zeigen nicht nur ein großes Interesse am Biathlon, sondern bringen auch viel Kenntnis zu diesem Sport mit, so dass viele interessante Gespräche entstehen. Dass bei der Tour nicht nur junge Sportskanonen erfolgreich sein können, beweist der 60-Jährige Castrop-Rauxeler Thomas Will (Bilder unten: auf dem Crosstrainer und beim Stehendschießen). In 2:04 Minuten wurde er am Ende Etappenfünfter, nachdem er zu Beginn die Etappenspitze zierte. Der aktive Schütze ist mehrmals im Jahr mit seiner Frau auf Kurzurlaub in Willingen.

Zeitweise wird die Biathlonarena förmlich überrannt, stehen die Neugierigen Schlange. Willingen, die Heimat des Westdeútschen Skiverbandes, der immer noch vom bekannten früheren Skilangläufer Jochen Behle, einem waschechten Willinger, geführt wird, ist touristisch wie auch leistungssportlich ein ambitionierter Wintersportort. Die Einheimischen zeigen nicht nur ein großes Interesse am Biathlon, sondern bringen auch viel Kenntnis zu diesem Sport mit, so dass viele interessante Gespräche entstehen.
Dass bei der Tour nicht nur junge Sportskanonen erfolgreich sein können, beweist der 60-Jährige Castrop-Rauxeler Thomas Will (Bilder unten: auf dem Crosstrainer und beim Stehendschießen). In 2:04 Minuten wurde er am Ende Etappenfünfter, nachdem er zu Beginn die Etappenspitze zierte. Der aktive Schütze ist mehrmals im Jahr mit seiner Frau auf Kurzurlaub in Willingen.

Das treffsichere Ehepaar

Annette und Uwe Schad aus Neckarsulm sind zum Urlaub in Willingen. Die beiden gehen als "fehlerloses Ehepaar" in die Etappenchronik ein, denn die beiden Biathlonfans leisteten sich bei ihren insgesamt 10 Schüssen keinen einzigen Fehlschuss. Annette (Bild links) legt vor und tritt mit dem Willinger Gerhard Glatzer zum Duell an, während Uwe (Bilder rechts) zunächst keine Lust auf den Crosstrainerlauf hat. Doch als er sieht, wie seine Frau mit 5 Treffern in 2:57 Minuten auf Platz 2 der Etappenrangliste vorstürmt und hört, dass der Etappensieger 2 VIP-Karten für den Biathlon auf Schalke am 28.12. gewinnt, da wird die Leidenschaft in den ehemaligen Mittelstürmer wach. Er geht ins Duell gegen Uwe Leipold, den Vater der Biathlongeschwister Sophie und Theresa. In einem schnellen Duell spielt der immer noch aktive Schütze aus Neckarsulm seine Schießerfahrung aus und schafft die 200 m auf dem Crosstrainer sowie seine 5 Treffer in einer Zeit von 2:00 Minuten. Das bringt dem Elektrotechniker den Spitzenplatz, den er sehr lange an diesem Tag halten sollte.

Annette und Uwe Schad aus Neckarsulm sind zum Urlaub in Willingen. Die beiden gehen als „fehlerloses Ehepaar“ in die Etappenchronik ein, denn die  Biathlonfans leisteten sich bei ihren insgesamt 10 Schüssen keinen einzigen Fehlschuss. Annette (Bild links) legt vor und tritt mit dem Willinger Gerhard Glatzer zum Duell an, während Uwe (Bilder rechts) zunächst keine Lust auf den Crosstrainerlauf hat. Doch als er sieht, wie seine Frau mit 5 Treffern in 2:57 Minuten auf Platz 2 der Etappenrangliste vorstürmt und hört, dass der Etappensieger 2 VIP-Karten für den Biathlon auf Schalke am 28.12. gewinnt, da wird die Leidenschaft in dem ehemaligen Mittelstürmer wach. Er geht ins Duell gegen Uwe Leipold, den Vater der Biathlongeschwister Sophie und Theresa. In einem schnellen Duell spielt der immer noch aktive Schütze aus Neckarsulm seine Schießerfahrung aus und schafft die 200 m auf dem Crosstrainer sowie seine 5 Treffer in einer Zeit von 2:00 Minuten. Das bringt dem Elektrotechniker den Spitzenplatz, den er sehr lange an diesem Tag halten sollte.

Können Holländer Biathlon?

Willingen spricht holländisch. Viele Sportclubs aus unserem Nachbarland begegnen uns hier. Erkennungszeichen: Die auffällig kleinen Augen oder Sonnenbrillen, die wohl die Geschichte der vorangehenden Nacht erzählen. Doch von Katerstimmung keine Spur. Und ein kleines Biathlonduell geht auch in der Regenerationsphase. IQ-Entwickler Klaus Kremer kümmert sich um Michel Berkelaar und Ferry Becker (Bilder rechts) und bringt ihnen die Technik des Schießens bei. Doch helfen will das nicht sofort. Mit je einem Treffer aus 5 Schüssen belegen die Beiden die Plätze 47 und 48. Womöglich lag es an der falschen Dosierung des Zielwassers? Besser macht es Tim Kokhuis (Bilder links, unten auf dem Crosstrainer im Vordergrund). Er legt ein starkes Crosstrainerrennen hin und schafft die Zeit von 2:00 Minuten bei 3 Treffern. Am Ende Platz 26. Sein Duellpartner Sten Hartman wird in 2:03 mit 2 Treffern 40. Mit ihrem Humor konnten die vier jedoch bei uns gewinnen.

Willingen spricht holländisch. Viele Sportclubs aus unserem Nachbarland begegnen uns hier. Erkennungszeichen: Die auffällig kleinen Augen oder Sonnenbrillen, die wohl die Geschichte der vorangehenden Nacht erzählen. Doch von Katerstimmung keine Spur. Und ein kleines Biathlonduell geht auch in der Regenerationsphase. IQ-Entwickler Klaus Kremer kümmert sich um Michel Berkelaar und Ferry Becker (Bilder rechts) und bringt ihnen die Technik des Schießens bei. Doch helfen will das nicht sofort. Mit je einem Treffer aus 5 Schüssen belegen die Beiden die Plätze 47 und 48. Womöglich lag es an der falschen Dosierung des Zielwassers?
Besser macht es Tim Kokhuis (Bilder links, unten auf dem Crosstrainer im Vordergrund). Er legt ein starkes Crosstrainerrennen hin und schafft die Zeit von 2:00 Minuten bei 3 Treffern. Am Ende Platz 26. Sein Duellpartner Sten Hartman wird in 2:03 mit 2 Treffern 40.
Mit ihrem Humor konnten die vier jedoch bei uns gewinnen.

Wird es der Sonntag der Catherina Freitag?

Die Abiturientin Catherina Freitag führ an den zurückliegenden beiden Tagen mit ihren Eltern fast 1000 km um vom heimischen Neuwied in Rheinland-Pfalz an den Etappen in Kassel und Willingen teilnehmen zu können. Bereits in Kassel zeigte sie ihren Ehrgeiz und ihre Entschlossenheit, ging gleich fünfmal an den Start und steckte dreimal die Enttäuschung weg, mit dem letzten Schuss eine "Fahrkarte" geschossen zu haben. Am Ende schaffte sie die 5 Treffer und wurde in 2:12 Minuten Etappenvierte. Ein solches Kämpferherz ist sicherlich kein Nachteil auf dem mühsamen Weg nach oben. Mühen scheuen offenbar auch Catherinas Eltern nicht. Heute in Willingen ist die Familie Freitag tatsächlich wieder da. Und Vater wie Tochter haben aus den Erfahrungen des Vortages rasch gelernt. Beide legen ein großartiges Duell hin und erzielen jeweils 5 Treffer. Catherina übernimmt mit 2:03 Minuten zunächst den 2. Platz während Michael mit 2:13 in der Zwischenwertung 4. ist. Doch bei den Beiden sollte man nicht so sicher sicher sein, dass es schon ihr letztes Wort war.

Die Abiturientin Catherina Freitag fuhr an den zurückliegenden beiden Tagen mit ihren Eltern fast 1000 km um vom heimischen Neuwied in Rheinland-Pfalz an den Etappen in Kassel und Willingen teilnehmen zu können. Bereits in Kassel zeigte sie ihren Ehrgeiz und ihre Entschlossenheit, ging gleich fünfmal an den Start und steckte dreimal die Enttäuschung weg, mit dem letzten Schuss eine „Fahrkarte“ geschossen zu haben. Am Ende schaffte sie die 5 Treffer und wurde in 2:12 Minuten Etappenvierte. Ein solches Kämpferherz ist sicherlich kein Nachteil auf dem mühsamen Weg nach oben. Mühen scheuen offenbar auch Catherinas Eltern nicht.
Heute in Willingen ist die Familie Freitag tatsächlich wieder da. Und Vater wie Tochter haben aus den Erfahrungen des Vortages rasch gelernt. Beide legen ein großartiges Duell hin und erzielen jeweils 5 Treffer. Catherina übernimmt mit 2:03 Minuten zunächst den 2. Platz während Michael mit 2:13 in der Zwischenwertung 4. ist. Doch bei den Beiden sollte man nicht so sicher sicher sein, dass es schon ihr letztes Wort war.

Willingens Wintersporttalente

Die Schwestern Sophie und Theresa Leipold gelten als 2 der größten Wintersporttalente der Gemeinde Willingen. Die 19-jährige Sophie gehört in ihrem Jahrgang zu Deutschlands besten Biathletinnen und die jüngere Theresa liess in ihrer Altersklasse bei den Westdeutschen- und Hessischen Meisterschaften bereits alle Konkurrentinnen hinter sich. In einem spannenden Geschwisterduell setzt sich die Ältere, Sophie, knapp durch und gewinnt nach fehlerfreiem Schießen in 2:01 Minuten, während Theresa mit 4 Treffern eine Zeit von 2:05 Minuten erreicht. Sophie verdrängt Catherina Freitag von Platz 2, doch ihr fehlt eine Sekunde, um Uwe Schads Spitzenposition zu übernehmen.

Die Schwestern Sophie (Bild links oben) und Theresa Leipold (Bild links unten) gelten als 2 der größten Wintersporttalente der Gemeinde Willingen. Die 19-jährige Sophie gehört in ihrem Jahrgang zu Deutschlands besten Biathletinnen und die jüngere Theresa liess in ihrer Altersklasse bei den Westdeutschen- und Hessischen Meisterschaften bereits alle Konkurrentinnen hinter sich.
In einem spannenden Geschwisterduell setzt sich die Ältere, Sophie, knapp durch und gewinnt nach fehlerfreiem Schießen in 2:01 Minuten, während Theresa mit 4 Treffern eine Zeit von 2:05 Minuten erreicht. Sophie verdrängt Catherina Freitag von Platz 2, doch ihr fehlt eine Sekunde, um Uwe Schads Spitzenposition zu übernehmen.

Unsere wahren Tour-Helden

Unsere "Helden" sind jene Tour-Teilnehmer, die uns nach ihrem ersten Biathlonerlebnis auch an weiteren Etappenstandorten besuchen kommen. Neben der Familie Freitag durften wir auch in Willingen wieder einige Bekannte begrüßen: Was wäre eine Sauerlandetappe ohne den Mann in der roten Jacke mit dem Fahrradhelm? Erich Bönner (Bild rechts oben) kam mit seinem Fahrrad auch die über 50 km von Meschede nach Willingen und brachte wieder - wie bereits nach Schmallenberg - tolles Herbstwetter mit. Der 58-Jährige, der in Schmallenberg Etappensieger der Tour wurde, verbesserte sich in Willingen nochmals, auf eine Zeit von 1:57 Minuten, doch es unterlief ihm ein Schießfehler, so dass er schließlich den 11. Platz erreichte. Benno Wulf (Bild unten rechts) startete bereits vorgestern auf der Etappe in Kassel und wurde dort Etappendritter. Heute in Willingen war der Korbacher mit Freundin und Familie erneut zu Gast. Trotz schneller Zeit (1:57 Minuten) reicht es für den Judoka und begeisterten Hobbyschützen nur für Platz 39, weil er 3 Schießfehler einstreute. Marina Pick (Bild links), die uns bereits in Schmallenberg mit ihrer Leistung beeindruckte und die bei der Etappe in Kassel mit Freude den Neugierigen das Biathlonschießen mit den Lasergewehren näherbrachte, tritt heute in Willingen wieder als Teilnehmerin an. Ihr Duell sollte noch folgen!

Unsere „Helden“ sind jene Tour-Teilnehmer, die uns nach ihrem ersten Biathlonerlebnis auch an weiteren Etappenstandorten besuchen kommen. Neben der Familie Freitag durften wir auch in Willingen wieder einige Bekannte begrüßen:
Was wäre eine Sauerlandetappe ohne den Mann in der roten Jacke mit dem Fahrradhelm? Erich Bönner (Bild rechts oben) kam mit seinem Fahrrad auch die über 50 km von Meschede nach Willingen und brachte wieder – wie bereits nach Schmallenberg – tolles Herbstwetter mit. Der 58-Jährige, der in Schmallenberg Etappensieger der Tour wurde, verbesserte sich in Willingen nochmals, auf eine Zeit von 1:57 Minuten, doch es unterlief ihm ein Schießfehler, so dass er schließlich den 11. Platz erreichte.
Benno Wulf (Bild unten rechts) startete bereits vorgestern auf der Etappe in Kassel und wurde dort Etappendritter. Heute in Willingen war der Korbacher mit Freundin und Familie erneut zu Gast. Trotz schneller Zeit (1:57 Minuten) reicht es für den Judoka und begeisterten Hobbyschützen nur für Platz 39, weil er 3 Schießfehler einstreute.
Marina Pick (Bild links), die uns bereits in Schmallenberg mit ihrer Leistung beeindruckte und die bei der Etappe in Kassel mit Freude den Neugierigen das Biathlonschießen mit den Lasergewehren näherbrachte, tritt heute in Willingen wieder als Teilnehmerin an. Ihr Duell sollte noch folgen!

Es wurde IHR Tag

Es dämmerte schon, als Marina Pick, gemeinsam mit Lukas Schröder, der am Nachmittag schon starke 1:50 Minuten mit 4 Treffern erzielte, ihren Anlauf auf den Etappensieg nimmt. Die 20-jährige Heilpflegerin, die in Schmallenberg Suchtkranke betreut, war bis zum 17. Lebensjahr eine der besten Deutschen Biathletinnen, pausierte dann während der Berufsausbildung mit dem Leistungssport und möchte nun den Wiedereinstieg wagen. Schon in ihrem ersten Duell am Nachmittag schaffte sie ein fehlerloses Schießen, doch ihre Zeit von 2:02 Minuten reichte "nur" zu Platz 3. In dieses finale Duell geht sie mit der Vorgabe, die "Verschaufpause nach dem Crosstrainerlauf und vor dem ersten Schuss auf ein Minimum zu verkürzen. Das bedeutet ein hohes Risiko, besonders beim ersten Schuss. Doch sie trifft. Und nun ging alles ganz schnell. Im rasanten Rhythmus legt sie die Treffer 2,3,4 und 5 nach. Doch was sagt die Uhr? Sie sprintet die wenigen Meter ins Ziel. Und es hat tatsächlich exakt gereicht. Mit 1:59,59 Minuten schiebt sich Marina noch um einen Hauch vor den so lange führenden Neckarsulmer Uwe Schad und holt sich die beiden Gänsehaut-Tickets für den Biathlon auf Schalke am 28.12. in der Veltinsarena. Dort wird Marina als - bisher einzige - EtappensiegerIN den männlichen Konkurrenten im Finale um den Tourgesamtsieg das Gewinnen sicher sehr schwer machen.

Es dämmerte schon, als Marina Pick, gemeinsam mit Lukas Schröder, der am Nachmittag schon starke 1:50 Minuten mit 4 Treffern erzielte, ihren Anlauf auf den Etappensieg nimmt. Die 20-jährige Sport- und Bewegungstherapeutin, die in Schmallenberg Suchtkranke betreut, war bis zum 17. Lebensjahr eine der besten Deutschen Biathletinnen, pausierte dann während der Berufsausbildung mit dem Leistungssport und möchte nun den Wiedereinstieg wagen. Schon in ihrem ersten Duell am Nachmittag schaffte sie ein fehlerloses Schießen, doch ihre Zeit von 2:02 Minuten reichte „nur“ zu Platz 3. In dieses finale Duell geht sie mit der Vorgabe, die „Verschaufpause“ nach dem Crosstrainerlauf und vor dem ersten Schuss auf ein Minimum zu verkürzen. Das bedeutet ein hohes Risiko, besonders beim ersten Schuss. Doch sie trifft. Und nun ging alles ganz schnell. Im rasanten Rhythmus legt sie die Treffer 2,3,4 und 5 nach. Doch was sagt die Uhr? Sie sprintet die wenigen Meter ins Ziel. Und es hat tatsächlich exakt gereicht. Mit 1:59,59 Minuten schiebt sich Marina noch um einen Hauch vor den so lange führenden Neckarsulmer Uwe Schad und holt sich die beiden Gänsehaut-Tickets für den Biathlon auf Schalke am 28.12. in der Veltinsarena. Dort wird Marina als – bisher einzige – EtappensiegerIN den männlichen Konkurrenten im Finale um den Tourgesamtsieg das Gewinnen sicher sehr schwer machen.

Willingen strahlt im Glanz der Lichter

Mittlerweile legte sich die Dunkelheit über Willingen und das fest der 1000 Lichter nahm seinen Lauf. Einzelhandel, Gastronomie und die zahlreichen Hotels spielten kreativ mit Lichtelementen an Fassaden und in den Räumen. Auch die Biathlonarena erstrahlte im Glanz des Lichtes.

Mittlerweile legte sich die Dunkelheit über Willingen und das Fest der 1000 Lichter nahm seinen Lauf. Einzelhandel, Gastronomie und die zahlreichen Hotels spielten kreativ mit Lichtelementen an Fassaden und in den Räumen. Auch die Biathlonarena erstrahlte im Glanz des Lichtes.

Das Sauerlandfinale

Sie waren unserer Einladung gefolgt, die Etappensieger aus Meschede, Alexander Nölke, aus Brilon, Christian Müller und aus Schmallenberg, Erich Bönner, und treten an diesem Sonntagabend in Willingen zum Sauerlandfinale an. Die Freizeitwelt Willingen, Interessensgemeinschaft der Willinger Leistungsträger, stiftete einen 50 EUR-Einkaufsgutschein für den Sieger. Christian Müller legt im Duell mit Sparringspartner Klaus Kremer 2:33 Minuten und 2 Treffer vor. Im zweiten Duell trifft der 12-jährige Alexander auf den 58-jährigen Erich. Letzterer ist deutlich schneller auf dem Crosstrainer und erreicht in 2:27 Minuten 4 Treffer. Nun kann Alexander, wie schon bei seinem Etappensieg in Meschede mit einem fehlerfreien Schießen erneut den Sieg holen. Doch dieses Mal zeigt der junge Warsteiner Nerven und leistet sich 3 Fehlschüsse. Doch der 12-jährige sollte nicht zu enttäuscht sein, Sporttalente sollen gerade in den Niederlagen wachsen. Schon am 28.12. hat er erneut die Möglichkeit, sein Schießtalent zu beweisen. Erich Bönner holt sich also den Titel Sauerlandsiegers und das ist hochverdient. Mittlerweile ist er 6 x bei einem Biathlonduell gestartet und hatte stets 4 oder 5 Treffer. Herzlichen Glückwunsch, Erich! Für einmal taucht unsere großartige Fotografin Dani nun vor der Kamera auf. Mit ihrer schönen Handschrift übernimmt sie das Schreiben der Siegerurkunden.

Sie waren unserer Einladung gefolgt, die Etappensieger aus Meschede, Alexander Nölke, aus Brilon, Christian Müller und aus Schmallenberg, Erich Bönner. Sie treten an diesem Sonntagabend in Willingen zum Sauerlandfinale an. Die Freizeitwelt Willingen, Interessensgemeinschaft der Willinger Leistungsträger, stiftete einen 50 EUR-Einkaufsgutschein für den Sieger.
Christian Müller (Bild oben links auf dem rechten Crosstrainer) legt im Duell mit Sparringspartner Klaus Kremer 2:33 Minuten und 2 Treffer vor.
Im zweiten Duell trifft der 12-jährige Alexander (Bild unten links) auf den 58-jährigen Erich (Bild unten rechts mit dem Gutschein in der Hand). Letzterer ist deutlich schneller auf dem Crosstrainer und erreicht in 2:27 Minuten 4 Treffer. Nun kann Alexander, wie schon bei seinem Etappensieg in Meschede mit einem fehlerfreien Schießen erneut den Sieg holen. Doch dieses Mal zeigt der junge Warsteiner Nerven und leistet sich 3 Fehlschüsse. Doch der 12-jährige sollte nicht zu enttäuscht sein, Sporttalente sollen gerade in den Niederlagen wachsen. Schon am 28.12. hat er erneut die Möglichkeit, sein Schießtalent zu beweisen.
Erich Bönner holt sich also den Titel „Sauerlandsieger“ und das ist hochverdient. Mittlerweile ist er 6 x bei einem Biathlonduell gestartet und hatte stets 4 oder 5 Treffer. Herzlichen Glückwunsch, Erich!
Für einmal taucht unsere großartige Fotografin Dani nun vor der Kamera auf. Mit ihrer schönen Handschrift übernimmt sie das Schreiben der Siegerurkunden.

Fotos: Dani Schwammenhöferova

Text: Martin Bremer