Nachbericht zur 7. Etappe 2016 in Rheinberg

Die Landpartie mit Charme

Biathlon RheinbergEine Biathlon auf Schalke-Touretappe zum Schützenfest einer höchst lebendigen Schützenbruderschaft ist doch eigentlich so naheliegend. Dennoch musste die Tour 26 Etappen lang auf ihre Schützenfest-Premiere warten, bis sie am heutigen Himmelfahrtstag in Rheinberg-Alpsray nun endlich steigen kann. Die Schützenbruderschaft St. Johannes Nepomuk hatte eingeladen und wir kommen mit Vorfreude in die kleine Ortschaft am Niederrhein, die sozusagen inmitten eines Dreiecks der Touretappenstädte Moers, Xanten und Dinslaken liegt.

Gastgeber wie aus dem Lehrbuch

Biathlon RheinbergAls wir am frühen Morgen bei herrlichem Frühlingswetter am Bürgerzentrum des 1600-Seelen-Ortsteiles Alpsray ankommen, werden wir bereits von zahlreichen Helfern und vom Schützenkönig der Bruderschaft, Arnold Hendricks, erwartet. Der schwere Anhänger wird gleich von einigen kräftigen Schützenbrüdern an den Ort seiner Bestimmung gezogen. Wir mussten gar nicht darum fragen. Dieser Auftakt zieht sich von nun an bis zum späten Abend durch den gesamten Tag, stets ist mindestens ein „Schützenengel“ schon da, auch wenn wir noch gar nicht gerufen haben.  Ein Betreuer, Schießmeister Gernot Weiss , unterstütze uns während der vollen Eventdauer bei der Einweisung der „Schnupperschützen“.  Für das Präzisionsschießen und den Wettbewerb Zielsicherste Stadt steht eine eigens erstellte Alpsrayer Schießrückwand zur Verfügung. Die aktuelle Rangliste aller Biathlon-Wettkämpfer des Tages wird von Ulrich Beaujean stets aktuell auf dem Großbild-TV im Schützenzelt aufbereitet. Zahlreiche zusätzliche Gewinne, u.a. Boutique-, Frisör- und Gärtnerei-Gutscheine für die besten Biathletinnen und Veltins-Fässchen auch für den 40., 50., 60. Platz wurden von der Schützenbruderschaft als Ergänzung zu den beiden VIP-Tickets für den Biathlon auf Schalke am 28.12. in der VELTINS-Arena organisiert.  Wie VIP’s  wird das Tourteam umsorgt. Die komplette Verpflegung für uns geht „auf’s Haus“. Wir sind gerührt von soviel Gastfreundschaft, Unterstützung, Engagement und sagen von Herzen Dankeschön!

Schutzpatron und Tradition

Wer das Selbstverständnis dieser Gastfreundschaft und die Motivation der zahlreichen Helferinnen und Helfer für das Gelingen IHRES Festes verstehen möchte, der muss sich mit den Wurzeln dieser Schützenbruderschaft beschäftigen. 1752 wird sie von dem Pastor Johannes Laers als erste Gemeinschaft Alpsrayer Bürger ins Leben gerufen und steht fortan lebendig für Einigkeit und gegenseitige Hilfsbereitschaft. Schutzpatron ist der Brückenheilige St. Johannes von Nepomuk, jener Prager Erzbischof, der im 14. Jahrhundert wegen seiner Treue zum Beichtgeheimnis vom damaligen Kaiser zur Hinrichtung verurteilt wurde.  Sich nicht verbiegen zu lassen in der Umsetzung der Werte und Überzeugungen für das Gemeinwohl, diese ursprüngliche Kraftquelle sieht man hier auf dem Schützenfest am Bürgerzentrum Alpsray während so vieler Momente geradezu bildlich vor sich. Der Festtag beginnt mit einer heiligen Messe im zur Kapelle umgestalteten Landgasthof, während im gegenüberliegenden Schützenzelt die Band ihre Instrumente mit Hardrock-Klängen einstimmt.  Bestimmt 10 befreundete Schützenbruderschaften, alle zur Feier des Tages herausgeputzt, nehmen an der Zeremonie teil, doch in einer Stunde werden viele von ihnen Hemd und Krawatte abgelegt haben, um die Herausforderung beim Biathlonduell anzunehmen.

Höchste Anzahl an Wettkämpfern

OIQ_4169von den rund 400 Mitmachern gehen im Laufe dieses Tages 75 Wettkämpfer in ein Biathlonduell. Das sind noch etwas mehr Duellanten, als bei den Tagesetappen in den Städten Coesfeld, Monheim und Bergheim. Wer, wie der Autor, dachte, dass das Alter bei einem Schützenfest deutlich über dem Durchschnitt liegt, wird eines besseren belehrt. Allein schon die Schützenbruderschaft Alpsray hat eine gut aufgestellte Abteilung der Jungschützen und – nicht nur – die hatten richtig Lust auf Biathlon. So sollte es ein heisser Kampf um den Etappensieg werden, der sich in der letzten Stunde dann höchst spannend zuspitzte. Im Bild oben sehen wir das vorletzte Duell des Tages zwischen Vorjahres-Etappensieger Léon Doerenkamp (er sucht die Konzentration vor dem ersten Schuss) und – noch auf dem Thoraxtrainer – Julian Poster. Von beiden und von diesem Duell wird noch zu reden sein.

Los geht’s, wie bei der Feuerwehr

FeuerwehrDie freiwillige Feuerwehr steht an diesem Tag nicht nur mit einem Einsatzfahrzeug zur Verfügung, sondern hat auch kreative Ideen und Biathlonfans in der Mannschaft. Robin van Loosen und Andre Cornelissen starten in voller Montur mit der ca. 10 kg schweren Sauerstoffflasche auf dem Rücken. Auf den Thoraxtrainern dürfte es den beiden Schülern mächtig warm geworden sein. Dennoch legen sie in 2:40 und 2:48 Minuten klasse Zeiten hin, die selbst ohne zusätzliche Belastungen aller Ehren wert sind. Gutes Einsatztraining und Spaß hat es den beiden auch gemacht.

Wer entfacht das erste Feuer?

Schützenverein BiathlonDas erste Feuer entfachen Marcel Haupt (Bild oben links im blauen T-Shirt) und Alpsrays Schützenbruder Werner Dufhaus (im Bild rechts der linke Schütze). Beide schaffen 4 Treffer und bleiben in 2:43 und 2:45  unter der 3-Minutenmarke. Werner Dufhaus ist schon ein „alter Bekannter“ der Biathlon-Tour, denn sein Wettkampfdebut fand am 20. Februar auf der 1. Etappe an der Xantener Südsee statt. Auch seinerzeit schaffte er 4 Treffer.  Er sollte nicht der einzige „alte Bekannte“ am heutigen Tage bleiben.

Der Schützenkönig lässt die Flammen lodern

Schützenfest BiathlonEr wollte es heute eigentlich zunächst ganz ruhig angehen lassen. Arnold Hendricks (Bild oben in Siegerpose), Schützenkönig und Mr. Überall der St. Johannes Nepomuk Schützenbruderschaft ist sozusagen ein „uralter Bekannter“ der Biathlon-Tour. Wettkampferfahrung sammelte er bereits im vergangenen Jahr auf dem Weihnachtsmarkt in Moers. Dort war er so begeistert, dass er sogleich eine Touretappe für diesen Himmelfahrtstag festmachte. Im Frühjahr „trainierte“ er das Biathlonduell bereits auf den Etappen in Xanten und Coesfeld. 5 Treffer wollten ihm bisher aber nicht gelingen. Als die Redakteurin der Rheinischen Post, Svenja Jesse, am Bürgerzentrum längere Zeit den Biathlonduellen zuschaut, kann der Schützenkönig sie von einem Duell überzeugen. Das mediale Interesse wirkt Wunder, Arnold Hendricks entflammt und übernimmt, als erster fehlerfreier Schütze des Tages, in 2:41 Minuten die Etappenspitze. Auch Svenja Jesse schlägt sich bestens. Erstmals am Gewehr legt sie nach dem 400 m Skilanglauf auf dem Thoraxtrainer gleich 3 Treffer bei 5 Schüssen auf die 60 mm-Ziele hin. Geschossen wird bei der Biathlon auf Schalke-Tour aus 10 m Entfernung.

Der Funke springt über

Biathlon SchützenfestDer 58-jährige Schützenkönig und Gärtnermeister hat also vorgelegt und nun  den Ehrgeiz der Jungschützen entfacht. Zum ersten Duell trat Julian Poster noch im weissen Oberhemd an, das er nun gegen das schwarze Polohemd eingetauscht hat. Im ersten Duell, gegen Florian Hendricks, schaffte er starke 2:04 Minuten, jedoch „nur“ 3 Treffer.  Nun lässt er es einen Tick langsamer angehen. Das hilft ihm entscheidend beim Schießen. Mit 5 Treffern und 2:18 Minuten legt der 27-jährige Biathlonfan und Sportschütze schon am Mittag ein Ergebnis hin, das bei den Etappen in Xanten, Monheim und Andernach zum Etappensieg gereicht hätte.

Zielsicheres Rheinberg: Oberhäupter am Start

Das Team Rheinberg von links nach rechts: Rainer Müller, Bernd Löscher, Bürgermeister Frank Tatzel und Arnold Hendricks

Das Team Rheinberg von links nach rechts: Rainer Müller, Bernd Löscher, Bürgermeister Frank Tatzel und Arnold Hendricks

Mittlerweile ist der Bürgermeister der Stadt Rheinberg, Frank Tatzel, eingetroffen. Er führt das 4-köpfige Team Rheinberg an, das gleich in den Wettbewerb Zielsicherste Stadt eintreten wird, wo es sich mit 35 Städten messen wird und auf dieser 7. Etappe den führenden Städten Coesfeld und Xanten „auf den Pelz“ rücken möchte. Wir möchten zunächst unsere Freude darüber ausdrücken, dass die Stadt Rheinberg eigens ein Team zu diesem Wettbewerb aufgestellt hat, obwohl es ein leichtes gewesen wäre, dem Bürgermeister im Rahmen des Schützenfestes Sportschützen zur Seite zu stellen. So wird Frank Tatzel also von seinem Kämmerer Bernd Löscher und  dem städtischen IT-Chef Rainer Müller begleitet. Da der vierte städtische Wettkämpfer kurzfristig ausfiel, springt Mr. Überall, Arnold Hendricks, als 4. Schütze ein.

Team RheinbergAls seien 5 präzise Schüsse in 20 Sekunden nicht schon Belastung genug, schaffen wir – natürlich unbeabsichtigt – noch eine weitere Nervenprobe für die 4 Teilnehmer, indem wir den Druckluftverlust am Biathlongewehr nicht gleich wahrnehmen und über 2 Runden darüber rätseln, warum vereinzelte Schüsse nicht ins Ziel finden. Erst im 3. Anlauf läuft dann alles reibungslos und der Bürgermeister legt 39,7 Ringe vor. Bernd Löscher schafft starke 43,7 und IT-Chef Rainer Müller sogar 44,8 Ringe. Schützenkönig Arnold Hendricks steuert mit ausgezeichneten 45,9 Ringen das beste Ergebnis bei. Für das zielsichere Rheinberg bedeutet das 174,1 Ringe und Platz 4, vor Andernach, Monheim und Bergheim. Herzlichen Glückwunsch an das Team Rheinberg für diese famose Leistung

Die Glut bleibt heiss

Biathlon SchützenZwei Schützenbrüder und ein 13-jähriger Musiker sorgen am Nachmittag für die sportlichen Highlights beim Biathlon. Um die Arena herum wird es von Stunde zu Stunde voller. Imbiss, Cafeteria  und die  Schanktheken sorgen ebenso für eine lange Verweildauer der Festbesucher, wie die attraktive und dekorativ aufgebaute Tombola im Schützenzelt. Wer sein Glück weniger vom Zufall abhängig machen wollte, startet ins Biathlonduell. Richtig gut macht dies der Bruder des Schützenkönigs, Heinz Hendricks (Bild oben, ganz rechts). Der Familie fließt offensichtlich das Schützenblut durch die Adern. Heinz ist der dritte von mittlerweile rund 50 Wettkämpfern, der  ein fehlerfreies Schießen schafft. In 3:26 Minuten schiebt er sich auf Platz 3 der Etappenrangliste.

Noch etwas besser macht es der erst 13-jährige Musiker Fynn Deckers (im Bild oberhalb, links). Fynn hat für Sport gar nicht so viel übrig, aber bei seinem Biathlondebut ist „Musik drin“. 3:05 Minuten und 5 Treffer bringen den schüchternen Schüler bis auf den 3. Etappenplatz nach vorne. Um dieses Talent sollten sich die Alpsrayer Jungschützen wirklich bemühen.

Etwas Pech hatte Ulrich  Beaujean (im Bild oberhalb, rechts unten). Er macht bei seinem Biathlonduell eigentlich alles richtig, legt ein tolles 400 m Rennen auf dem Thoraxtrainer hin und schiesst sehr gut. Wäre da nicht dieser eine kleine Moment, der aus einem fehlerlosen Schießen dann doch „nur“ eines mit 4 Treffern macht. Seine Endzeit von 2:16 Minuten hätte zur Etappenführung gereicht, doch nun bleibt zunächst doch nur Platz 5.

Öl ins Feuer

Andreas_TerweyZwei Gäste könnten nun zu denjenigen werden, die das Rennen um den Etappensieg noch einmal ganz neu entfachen? Und es ist, mal wieder, so eine schöne „alte Bekannten“-Geschichte. Blick zurück: Andreas Terwey, „Der Jäger aus Billerbeck“,  kam am 13.03. mit seinen beiden Töchtern und seiner Frau zur Etappe nach Coesfeld und wurde dort beinahe zum Shootingstar. 5 Treffer und 2:17 Minuten bedeuteten damals für ihn ganz lange Zeit die Etappenführung. Erst kurz vor Ende der Etappe wurde er seinerzeit von Jens Seggewiß noch abgefangen und belegte in Coesfeld am Ende Platz 2.  Es arbeitet seither in Andreas und nun nutzt er die Gelegenheit in Alpsray, um den Etappensieg im 2. Anlauf zu schaffen, wie es im vergangenen Jahr auch Carsten Mika in Witten gelang. Spannend ist, das seine 2:17 Minuten aus Coesfeld nun in Alpsray haargenau reichen würden, um die Etappenspitze zu übernehmen. Und Andreas enttäuscht uns nicht, legt ein furioses Thoraxtrainer-Rennen hin und schießt wieder ähnlich schnell, wie in Coesfeld. 2:09 Minuten stehen am Ende für ihn zu Buche. Doch ihm fehlt heute in Alpsray die gewohnte Treffsicherheit. Seine 3 Treffer reichen am Ende nur zu Platz 17. Auf ein Neues, Andreas. Vielleicht in Borken am 4.6. oder Kleve am 26.06.. Dein Happy End kann noch kommen! Die Tour hat ihre eigenen Gesetze.

Matthias_WormannZeitsoldat bei der Bundeswehr in Kalkar ist Matthias Wormann aus dem nahen Kamp Lintfort. Der kräftige 27-Jährige ist gemeinsam mit seinem Vater Martin und Kumpel Dominik auf das Schützenfest in Alpsray gekommen. Vater und Sohn möchten eigentlich nur ins Schießduell gehen und Wormann Senior wehrt sich auch zunächst erfolgreich gegen die „Bewegung“. Wie schön, dass wir ihn doch noch vom Mitmachen überzeugen können, denn es entsteht ein sehr spannendes Duell, bei dem Sohn Matthias bis 100 m vor Schluss knapp in Führung liegt, jedoch im Schlussspurt vom Vater überholt wird. Beide sind derart schnell, dass es nun im Schießen durchaus um den Etappensieg gehen könnte. Martin beginnt jedoch gleich mit einem Fehlschuss. Doch Matthias, der bereits 4 Bundeswehrjahre hinter sich hat, zeigt am Biathlongewehr Souveränität, schiesst fehlerfrei und dreht jubelnd ab. Tatsächlich löst der Biathlonfan mit der tollen Zeit von 2:10 Minuten den so lange führenden Julian Poster an der Etappenspitze ab. Damit ist der Etappenendspurt eingeleitet.

Wendet sich das Blatt abermals?

Endspurt_1Nun kommt es zum eingangs erwähnten Duell. Julian Poster nimmt die Herausforderung an und versucht, mit seinem 3. Start am heutigen Tag, die Etappenführung doch noch einmal zurück zu holen, die er vor wenigen Minuten an Matthias Wormann verloren hat. Wie 5 Treffer gehen, das weiss er und wie man 2:10 Minuten unterbietet, weiss er ebenfalls, denn in seinem ersten Duell heute blieb die Uhr bei 2:04 Minuten stehen. Kann er an diesem Abend nocheinmal sein Optimum abrufen? Helfen möchte ihm dabei unser Tourteam-Mitglied Léon Doerenkamp. Léon, selbst schon Etappensieger der Biathlon auf Schalke-Tour 2015, war als Tourbetreuer auch bereits Wegbereiter des Etappensieges von Jens Seggewiß in Coesfeld, als er mit ihm in das entscheidende Duell ging und sich die beiden auf die Topzeiten von 2:02 und 2:03 Minuten hochschaukelten. Jens Seggewiß ist mit jenen 2:02 Minuten seither Gesamtführender in der Tour-Rangliste. Wird Léon nun wieder zum „Meistermacher? Er selbst darf als Tourbetreuer diese Etappe nicht gewinnen, startet also außer Konkurrenz.

Nach wenigen Sekunden des Rennens wird klar, hier geht die Post ab. Beide geben 20 Minuten vor Ende der Etappe nochmal alles und die Stimmung an der Alpsrayer Biathlonarena entfacht nun einen Hauch Holmenkollenfeeling. Ganz spurlos ist der lange Tag an Julian nicht vorbeigegangen. Ab der Streckenhälfte muss er Léon ziehen lassen. Der 17-jährige Abiturient aus Mönchengladbach lässt nicht locker und geht nach extrem starken 1:30 Minuten vom Thoraxtrainer. Julian folgt ihm nach 1:38 Minuten ans Biathlongewehr. Da hat Léon bereits zwei Treffer gesetzt. Doch im Bruchteil einer Sekunde zerplatzt die Seifenblase auf beiden Seiten. 2 Fehlschüsse und die Luft ist raus aus diesem Duell. 10 Meter weiter dürfte Matthias Wormann aufgeatmet haben Der Etappensieg dürfte ihm nun sicher sein.

Ein letztes Feuerwerk

OIQ_4148Derjenige, der das heutige Feuerwerk eröffnete, der zündet auch die letzte Rakete des langen Etappentages: Arnold Hendricks. Ein letztes mal geht er an den Start. Dieses mal gemeinsam mit seiner Tochter Simone Koch, die als Gesamt-14. zweitbeste Frau des Tages hinter Kerstin Friedrich wird. Und auch Arnold gibt nochmal alles. Am Ende wird er der einzige Teilnehmer bleiben, der gleich zweimal ein fehlerloses Schießen schafft. Und seine Verbesserung ist beeindruckend. Er steigert seine Bestzeit um 23 Sekunden auf 2:18 Minuten und erreicht, gemeinsam mit Julian Poster, den 2. Platz dieser 7.  Etappe.

OIQ_4203So geht eine feurige Etappe, die so viele schöne Momente hervorbrachte, mit dem Etappensieg von Matthias Wormann zu Ende. Am 28.12. werden wir Matthias beim Tourfinale auf Schalke wiedersehen und vielleicht gibt es ja auch ein Wiedersehen mit der Schützenbruderschaft St. Johannes von Nepomuk Alpsray, um 2017 das Feuer neu zu entfachen.

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Fotos: Klaus Kremer

Text: Martin Bremer