Nachbericht zur 21. Etappe 2016 in Dinslaken

Eine Etappe, die neue Maßstäbe setzt

OIQ_4347seit über 40 Jahren versetzen die DIN-Tage, Spätsommer-Festival und Stadtfest im Herzen von Dinslaken, die 70.000 Einwohner-Stadt in kollektive Feierstimmung. Hier, wo das Ruhrgebiet in den Unteren Niederrhein übergeht, führt dieses letzte Augustwochenende auf sympathische Weise die Menschen zusammen: Tradition beim Umzug der Schützen mit Stadtkönigschießen, Party- und Festivalstimmung auf 4 Bühnen mit über 100 Live Acts bis in den späten Abend hinein, Kindertrödelmarkt, Jugend-DIN-Tage, Kulturprogramm, Gastromeile und eben erstmals auch Sports Area auf dem runderneuerten Neutor-Platz.

Wintersport trifft Sommerhitze

Die gastgebende DIN Event GmbH weist der Biathlon auf Schalke-Tour dabei den „Platz an der Sonne“ unmittelbar vor der Neutor-Galerie zu, Dinslakens jüngstem Shoppingerlebnis. Da es auch an beiden Etappentagen ein Platz IN der Sonne bleiben sollte, liegt entspannte Sommerurlaubs-Stimmung in der Luft. Über 30° C gehen aber auch an unserem Biathlon-Mitmachevent nicht spurlos vorüber. Viele nähern sich neugierig der Biathlonarena, doch verbleiben dann in der Zuschauerrolle, weil sie bei diesen Temperaturen die eigene sportliche Herausforderung nicht suchen. Doch oft kommt man mit den Leuten ins Gespräch, denn sie haben Muße mitgebracht. Und dann kommen sie doch zum Schießen ans Biathlongewehr, wenn sie erfahren haben, dass sie auch, ganz relaxed, eine Runde bei uns mitschießen können, ohne gleich in den Wettbewerb starten zu müssen. 500 „Schnupperschützen begrüßen wir ungefähr am Samstag und weitere rund 400 dann am Sonntag. OIQ_4459Immerhin 107 Wettkämpfer gehen insgesamt an beiden Tagen an den Start. Doch das eigentliche Highlight dieser Etappe findet mit der BiathlonStaffel-Stadtmeisterschaft am Sonntag von 14.30 – 17 Uhr statt und es wurden 150 Minuten, die zu den schönsten Momenten der bisher 21. Etappen der Biathlon auf Schalke-Tour 2016 gehören.

Premieren

OIQ_4352Diese BiathlonStaffelmeisterschaft setzt neue Maßstäbe im Rahmen der Biathlon auf Schalke-Tour. Das ist wesentlich ein Verdienst des engagierten und organisationsstarken Gastgebers dieser Etappe, der DIN Event GmbH. Erstmals baut ein Gastgeber eine Tribüne um die Biathlonarena herum auf. OIQ_4286Und das Schönste dabei: Sie ist voll besetzt während der Staffelmeisterschaft.

9 Teams sind bereits in der Woche vor dem Start angemeldet. Auch das trägt zur Qualität des Events bei, weil wir uns auf die Wettkämpfer vorbereiten und sie dem Publikum vorstellen können. OIQ_4298Fanfarenklänge läuten das Event ein, jedes Team läuft mit eigenem Banner und eigener Einlaufmusik ein. Auf dem Podest angekommen bringen die Teams sich und die Zuschauer schon mal auf Betriebstemperatur und lassen ihren Schlachtruf ertönen.

 

OIQ_4338Dann geht’s los. In drei Rennen mit jeweils 3 Staffeln werden die 3 Finalisten-Staffeln ermittelt. Auch das ist eine Premiere bei einer Biathlon auf Schalke-Touretappe: Erstmals sind wir mit 3 Thoraxtrainer-Loipen vor Ort, auf den ersten 20 Etappen waren es stets 2. Hier gilt unser Dank dem Deutschlandvertrieb dieses innovativen Skilanglaufergometers – cardiofitness.de – der immer öfter auch von Triathleten, Schwimmern und im Rehabereich genutzt wird.

Bewährtes

OIQ_4428Jeder Staffelteilnehmer legt 400 Meter auf dem Skilanglaufergometer zurück und gibt 5 Schüsse mit dem Laserbiathlongewehr auf die 60 mm-Ziele ab. Jeder Fehlschuss führt zu einer Zeitaddition von 15 Sekunden. Mit seinem Ergebnis wird jeder Teilnehmer auch in der Einzelwertung erfasst und kann somit auch Etappensieger werden und die beiden VIP-Tickets für den Biathlon auf Schalke am 28.12. in der VELTINS-Arena gewinnen.

Das 1. Staffelrennen

OIQ_4330Der Dreikampf der Startläufer im ersten Staffelrennen hat es gleich in sich.  Für den Olympischen Sportclub Averbruch geht der Teamcaptain, Thomas Fischer (im Bild ganz links, verdeckt) in die Loipe. Der Übungsleiter der Box-Fitness ist mit seinen schlagkräftigsten Athleten am Start.  In der rechten Loipe startet das Team „Filme mit Freunden“ mit ihrem Captain Yannick Pieper. Er und sein Team sind Studenten, die in diesem Jahr erstmals eine Open-Air-Kino-Saison in Dinslaken auf die Beine stellten und dafür die herrliche Kulisse des Burgtheater-Innenhofes nutzen konnten. OIQ_4322Zwischen den beiden springt für das Team SYLSer ein „Gastläufer“ ein, weil den Machern des SYLS-Festivals (Support Your Local Scene) kurzfristig der 4. Wettkämpfer ausfällt. Bei der Auswahl ihres „Gastläufers“ haben die SYLSer ein gutes Händchen.  Der beste Biathlet des ersten Etappentages, Markus Heine, springt ein. OIQ_4331Er macht seine Sache blendend, und bringt die SYLSer gleich mit der Zeit von 2:20 und 5 Treffern in Führung. Diese Leistung wird auch die beste aller 36 Staffelteilnehmer bleiben und unterstreicht die famose Leistung des 24-jährigen Wirtschaftsingenieur-Studenten im 4. Semester in Bocholt. Ob er aber bis zum Schluss die Etappenführung wird verteidigen können, davon berichten wir erst weiter unten.  Auch Thomas Fischer und Yannick Pieper schaffen mit 2:16 Minuten ganz starke Zeiten, haben jedoch beide 2 Fehlschüsse, wodurch ihre  Staffeln mit jeweils 30 Sekunden Zeitaddition belastet werden. In der Einzelrangliste reicht es für die beiden zum geteilten 27. Platz unter 107 Wettkämpfern.

OIQ_4336Martin Pfennig (rechts) holt als 2. Starter des Olympischen Sportclubs den Rückstand gegenüber den SYLSern, die nun Teamcaptain Martin Baumann (mitte) ins Rennen schicken, mit seinem 400 m Skilanglauf komplett auf. Doch am Schießstand holt der SYLS-Chef mit 3:2 Treffern die Führung für seine Staffel zurück. Rund 30 Sekunden dahinter bleibt Kai Philippi (links) vom Team Filme mit Freunden.

OIQ_4353Nun geht die 3. Starterin der Fitness-Boxer, Saskia Ley, natürlich besonders motiviert in das Rennen gegen den SYLSER Jörg Matzgen, doch dabei geschieht ihr gleich zum Start ein Malheur am Thoraxtrainer. Sie reisst die Zugbänder des Ergometers aus der Verankerung. Die Reparatur dauert bittere rund 30 Sekunden. OIQ_4355Ist das schon die Entscheidung zugunsten der SYLSer? Saskia kämpft sich wieder heran, holt einige Meter auf Jörg Matzgen auf, vor allem aber schafft sie 2 Treffer mehr als Jörg und bringt den Olympischen Sportclub wieder auf Augenhöhe mit den SYLSERN. Auch Moritz Weber-Frerigmann macht für „Filme mit Freunden“ ein starkes Rennen in 2:36 mit 3 Treffern, übergibt jedoch nur als 3. an seinen Schlussläufer, Sven Scholten.

Pawlik_WiekerDuell um den Sieg im ersten Rennen nun zwischen Fitness-Boxer Axel Pawlik (rechts) und dem Co-Chef der SYLSer, Stefan Wieker (links). Stefan ist der etwas Schnellere in der Loipe. Doch die Entscheidung fällt am Schießstand. Stefan bleibt in dieser spannenden Situation nervenstark und schafft 4 Treffer, während es für Axel nur zu einem Treffer reicht. OIQ_4373Die SYLSer ziehen mit 13:00 Minuten als Sieger des ersten Rennes ins Finale ein. Der Olympische Sportclub belegt in 13:45 Minuten Rang 2, Filme mit Freunden schaffen 14:11 Minuten und müssen mit Rang 3 zufrieden sein. Stefan Wieker erreicht mit seinen 2:22 Minuten und 4 Treffern den 8. Platz in der Etappenwertung.

 

Das 2. Staffelrennen

OIQ_4379Im zweiten Staffelrennen treten die Werbegemeinschaften aus Hiesfeld und Dinslaken sowie das Team Göwis finest aus dem Voerder Stadtteil Göwis an. Bei allen 3 Staffeln gehen die Teamcaptains als Startläufer ins Rennen. Für die Hiesfeld Quichottes Marc Kriester (rechte Loipe), der Inhaber der ältesten Apotheke der Stadt, Glückauf-Apotheke, für die Werbegemeinschaft Dinslaken Axel Wolff (mittlere Loipe), der Inhaber des gleichnamigen Fotogeschäfts und für Göwis finest Anne Heim, die Veranstaltungskauffrau der DIN Event GmbH.

In der Loipe kämpft Hiesfeld Quichotte Marc Kriester nicht gegen Windmühlen und setzt sich vor Axel Wolff in Führung. Doch am Biathlongewehr ist der Fotoexperte im Bilde, schafft 3:2 Treffer und bringt seine Dinslakener damit knapp in Führung. Anne Heim fehlt nach ihrem beherzten Skilanglauf etwas die ruhige Hand. Sie bleibt ohne Treffer.

OIQ_4396Doch für Göwis finest geht nun der Handballer Frederik Rutendorf (ganz links) in die Spur und schafft es, den gesamten Rückstand wieder aufzuholen. „Behilflich“ sind ihm dabei seine beiden Kontrahenten, Jürgen Lange-Flemming (mittlere Loipe), der 1. Vorsitzende der Werbegemeinschaft Dinslaken und Torsten Weißenfels (rechte Loipe), der selbständige Optiker aus Hiesfeld. OIQ_4414Die beiden verausgaben sich auf der 400 m – Langlaufstrecke so sehr, dass ihnen kein Treffer gelingen will, während Frederik dreimal trifft. Die jeweils dritten Läufer gehen nun fast gleichauf ins Rennen.

OIQ_4416Doch während die Krankenpflegerin Christina Nieweich (hintere Loipe) für Göwis finest und Rewe-Inhaber Michael Meyer (vordere Loipe) für die Hiesfeld Quichottes  nun doch scheinbar gegen Windmühlen anzukämpfen haben, kann der 22-jährige Physikstudent, Martin Wolff (mittlere Loipe), die Werbegemeinschaft Dinslaken mit kräftigen Stockschüben Meter für Meter in Führung bringen. OIQ_4424Martin, der Sohn des Teamcaptains, Axel, spielt Hockey und hatte es während seines Auslandsemesters mit seinem Talent bis in Spaniens Studentenauswahl geschafft. Beim Biathlon macht er beides richtig gut,  kommt schnell durch die Loipe und schafft, als einer von nur 4 Wettkämpfern an beiden Tagen, ein fehlerloses Schießen. OIQ_4425In der Einzelrangliste erreicht er den 3. Etappenplatz und die Werbegemeinschaft Dinslaken bringt er in diesem zweiten Staffelrennen auf die Siegerstraße, denn sein Widersacher, Michael Meyer, ist mehr für Musik zu haben, als für Sport. In seiner Band, Die Marlows, spielt der Meidericher, der 2014 den Rewe-Supermarkt in Hiesfeld übernahm, gemeinsam mit seinem Sohn. Und auch Martin Wolff könnte, vom Alter her, sein Sohn sein.  Der Geschäftsmann büßt auf den 22-Jährigen knapp 2 Minuten ein und verliert bei 2 Treffern weitere 45 Sekunden durch die Zeitaddition. Ähnlich geht es auch Christina Nieweich von Göwis finest.

OIQ_4440Sebastian Schliwa reicht nun ein ordentliches Ergebnis, um den Sieg für die Werbegemeinschaft Dinslaken als Schlussläufer zu sichern. Doch vielleicht bringt ihn Entertainer Roland Donner doch noch aus dem Konzept. Er startet für die Hiesfeld Quichottes und tritt hinter seine Kunstfigur, Olaf Overbiss, zurück. Das ist schon witzig, wie er, in Hape-Kerkeling-Manier, den beflissen-schusseligen Traumtänzer mimt. Doch kann Olaf auch auf die Zähne beissen, wenns drauf ankommt? Und ob er kann! Zielsicher schafft er 4 Treffer und schafft es unter die besten 20 der Etappenrangliste. OIQ_4442Zum Sieg reicht es dann doch nicht mehr. Den sichert Sebastian Schliwa (Bild unten) mit seinen 2 Treffern für die Werbegemeinschaft Dinslaken in 15:16 Minuten. Overbiss‘ Hiesfeld Quichottes werden Zweite in 17:17 Minuten und Göwis finest, bei denen Medizinstudent Tim Hofkleid als Schlussstarter 2 Treffer macht, belegen in 18:03 Minuten den 3. Platz in diesem Rennen.

 

Das 3. Staffelrennen

OIQ_4453Das favorisierte Team folgt nun im letzten Vorrundenrennen. Dinslakens populärer Sportverein, der Eishockeyclub Dinslaken Kobras, ist mit 4 Cracks aus ihrer Regionalliga-Mannschaft am Start. Captain Sven Linda, Mr. Eishockey in Dinslaken und bereits seit 1984 für Dinslaken auf dem Eis, hat 4 Youngster für die Staffel nominiert. Der Älteste von ihnen ist Marvin Linse (im Bild vorne), der 24-jährige Verteidiger macht den Startläufer. Neben ihm startet für die Karnevalsgesellschaft Eppinghoven die 1. Vorsitzende Anja Kebaier, während  für die Burning Snowflakes der junge Kampfsportler und Sportschütze, Philipp Pranskat, (im Bild hinten) beginnt. Es sollte ein verrückter Start werden. Während Marvin Linse mit rund 80 m Vorsprung auf Philipp aus der Loipe geht, deutet sich bereits an, dass die Karnevalisten die Wertung „leidenschaftlichster Fanclub“ gewinnen könnten. Anja Kebaier kämpft denn auch wie eine Löwin gegen die beiden starken Sportler und versucht den Rückstand möglichst klein zu halten.

3_1Am Biathlongewehr wackeln die Favoriten. Marvin Linse (im Bild links) verfehlt  mit seinen 5 Schüssen das Ziel, während Philipp (Bildmitte) die burning snowflakes mit 4 Treffern zunächst in Führung bringt. Philipp Heffler (Bild unten links), der 20-jährige Neuzugang der Dinslakener Kobras muss also nun einen Zeitrückstand von einer Minute gegen Nina Springer (Bild unten rechts) von den Burning Snowflakes aufholen. Schön zu sehen, wie Marvin Linse seine persönliche Enttäuschung hinten anstellt und seinen Teamkollegen gleich anfeuert. Eishockey ist eben ein Teamsport, das sieht man hier in besonders schöner Weise.  Anja Kebaier (im Bild rechts) gibt ihrem Präsidenten den „Rucksack“ mit 5 Fehlschüssen auf den Weg. Kann Rainer Droese die Karnevalisten nochmal ranbringen?OIQ_4469OIQ_4475

 

 

 

 

 

 

 

 

 

OIQ_4487In Philipp Heffler haben die Kobras definitiv einen schnellen Linksaussen. Als einziger der 36 Staffelwettkämpfer schafft er eine Endzeit unter 2 Minuten. In ganz starken 1:55 Minuten und mit 3 Treffern bringt er die Kobras in Führung. Die sportliche Nina Springer, die als Tänzerin auch Wettkampfsportlerin war und mit Begeisterung klettert und Ski fährt geht bei dem Versuch, Philipp nicht zu weit enteilen zu lassen, sichtbar über ihre Leistungsgrenze hinaus. Leider führt das zu 5 Fehlschüssen, so dass der Karnevalspräsident (im orangenen T-Shirt), getragen vom immer stimmgewaltigeren Fanclub, die Eppinghovener mit 4 Treffern in 2:59 Minuten auf Position 2 bringt.

OIQ_4481OIQ_4486Moritz Hofschen (Bilder oben)  sorgt als 3 Starter der Kobras mit dem besten Ergebnis der 4 Eishockeycracks, in 2:14 Minuten mit 4 Treffern bereits für eine Vorentscheidung. In der Etappenwertung erreicht der 20-jährige angehende Physiotherapeut, der bei den Kobras als Verteidiger eingesetzt wird, damit Platz 7 und übergibt einen fast sicheren Vorlaufsieg an seinen Teamkollegen Dennis Schott. Laura Wolff (Bild unten im weissen T-Shirt) muss für die Karnevalsgesellschaft leider 5 Fehlschüsse hinnehmen und auch Maximilian Hercik kann für die Burning Snowflakes nur einen Treffer erzielen.

OIQ_4495Dem 20-jährigen Mittelstürmer Dennis Schott  (im Bildvordergrund) reichen 2 Treffer, um den Vorlaufsieg der Kobras perfekt zu machen. In 11:47 Minuten werden sie zudem schnellstes Team der Vorrunde. Platz 2 in diesem Rennen geht an die sympathischen Karnevalisten aus Eppinghoven, OIQ_4510für die Michael Golinski mit Clownnase gute 2:47 Minuten schafft, während knapp dahinter die Burning Snowflakes in 17:59 Minuten einlaufen. Kampfsportler Max Schuster konnte dabei als Schlussläufer noch 2 Treffer beisteuern.

 

Das Staffelfinale

OIQ_4526Die Dinslaken Kobras, die SYLSer und die Werbegemeinschaft Dinslaken müssen nun Durchhaltevermögen unter Beweis stellen, denn 15 Minuten nach dem letzten Vorrundenrennen steigt das Finale.OIQ_4538

Es beginnt spannend. Marvin Linse von den Kobras muss den Etappenführenden und „Gastläufer“ der SYLSer, Markus Heine, ziehen lassen, verliert 18 Sekunden und bleibt auch bei den Treffern mit 2:4 zurück. OIQ_454248 Sekunden beträgt der Vorsprung der SYLSer nach Starter 1. Zweiter ist die Werbegemeinschaft, für die Axel Wolff ein starkes Rennen läuft und ebenfalls 4 Treffer erzielt. 13 Sekunden hinter der Werbegemeinschaft folgen die Kobras auf Platz 3.

Doch Geschichte wiederholt sich.  Philipp Heffler (Nr. 156) schmeisst für die Kobras wieder den Turbo an und schafft wiederum in 1:56 Minuten eine phantastische Zeit und mit 3 Treffern ein solides Schießen. OIQ_4544Die 48 Sekunden Rückstand holt er nicht nur auf, sondern verwandelt ihn in 44 Sekunden Vorsprung gegen den aufopferungsvoll kämpfenden Leiter des ND-Jugendzentrums, Martin Baumann (Nr. 136), der für die SYLSer 3 Treffer und 3:28 Minuten schafft. Reisebüro-Inhaber Jürgen Lange-Flemming, spezialisiert auf Kreuzfahrten und Golfreisen, bekommt die Putts mit dem Biathlongewehr einfach nicht hin. So gerät die Werbegemeinschaft zunächst in Rückstand.OIQ_4564

Moritz Hofschen (Nr. 157) vergrößert den Vorsprung für die Kobras und läuft unter dem Jubel der Kobrasfans in 2:05 Minuten nochmal 9 Sekunden schneller, als in seinem Vorlauf. Allerdings schafft er dieses mal nur 2 Treffer. OIQ_4559Jörg Matzgen kann  für die SYLSer leider keinen Treffer erzielen, so dass Martin Wolff die Werbegemeinschaft mit 3 Treffern in 2:21 Minuten wieder auf Rang 2 bringt.

OIQ_4569Ganz stark bringt Dennis Schott den Sieg der Kobras nach Hause. 2:10 Minuten und 4 Treffer bringen ihm persönlich den 6. Platz dieser Etappe und damit wird er noch zum besten Biathleten seiner Kobras-Staffel. OIQ_4578

OIQ_4593Im Kampf um Platz 2 bleibt Stefan Wieker (im blauen T-Shirt)  von den SYLSern ganz souverän und überholt noch Sebastian Schliwa von der Werbegemeinschaft durch 4:1 Treffer.

 

Eine stimmungsvolle Biathlonstaffel-Stadtmeisterschaft findet ihren verdienten Sieger mit den Dinslaken Kobras. Den finalen Schlusspunkt setzt der Veranstalter, DIN Event GmbH mit einer toll geplanten Zeremonie für die Sieger. Mit Zeremonie, Podest, Bronze-, Silber-, Goldmedaillen und dem Stadtmeisterpokal für die Kobras aus den Händen von DIN Event-Geschäftsführer Jörg Springer. Und wie kann ein würdigerWettbewerb so kurz nach Olympia in Rio nur enden? Natürlich mit der Nationalhymne für die Sieger und feierlich emporgezogener Flaggen.OIQ_4607

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Der Wettbewerb Zielsicherste Stadt

Spiel ohne Grenzen, Sportschießen NRWAm Samstag  um 16.00 Uhr tritt das VIP-Team Dinslaken  zum Wettbewerb Zielsicherste Stadt an. Angeführt wird das Team vom Bürgermeister der Stadt Dinslaken, Dr. Michael Heidinger.  Unterstützung erhält er von dem amtierenden Stadtkönig, Frank Dunkel, der dem Schützenverein DJK Siegfried Lohberg angehört vom 1. Vorsitzenden des Schützenverbandes Dinslaken, Dieter Petrak und vom 1. Vorsitzenden des BSV Barmingholten, Alexander Schiller.

Weiterhin das Maß der Dinge in diesem Wettbewerb ist das Team Coesfeld, das nach 20 Etappen mit 183,9 Ringen vor den Teams aus Warendorf (182,8 Ringe)  und Xanten (182,5 Ringe) in Führung liegt. Wir sind schon gespannt, wie zielsicher das Team Dinslaken sein wird?

Wettkampfbericht

Die DIN-Tage sind für Dinslakens beliebten Bürgermeister, Dr. Michael Heidinger, durchaus harte Arbeit. Während Dinslaken feiert hat er so manche Repräsentation zu erledigen. Um so mehr freuen wir uns, dass er zum Wettbewerb Zielsicherste Stadt antritt und auch völlig entspannt bleibt, als wir wegen eines Softwareproblems am Laserpräzisionsziel einige Minuten länger als geplant benötigen.

Als es dann los geht, ist der Bürgermeister hochkonzentriert und schafft mit seinen 5 Schüssen in nur 7 Sekunden einen Durchschnitt von 8 Ringen. 40,1 Ringe sind sein Ergebnis. Wir erinnern uns an nicht wenige Bürgermeister/innen, die auf den ersten 20 Etappen dieses Wettbewerbs die 40-Ringe-Marke nicht erreichen konnten.

Gute Vorlage also für die Spezialisten. Zuerst für den sympathischen 1. Vorsitzenden des BSV Barmingholten, Alexander Schiller. Starke 45,4 Ringe schafft er und bringt das Zielsichere Dinslaken nun schon klar auf Top 10-Kurs.

Frank Dunkel, der amtierende Stadtkönig von der DJK Siegfried Lohberg, der am nächsten Tag beim Stadtkönigschießen seinen Nachfolger ehren wird, schafft königswürdige 43,4 Ringe.

Die schwierigste Aufgabe bleibt nun für den Repräsentanten aller Dinslakener Schützen, den 1. Vorsitzenden des Schützenverbandes, Dieter Petrak. Trifft er so gut wie Alexander Schiller, dann bringt er Dinslaken auf den 6. von 21 Plätzen, schaft er die Trefferzahl von Frank Dunkel, dann bleibt Dinslaken als 10. immer noch in den Top 10.  Wie schnell landet in einer solchen Drucksituation jedoch auch ein Schuss mal neben der Scheibe. Dann würde Dinslaken weit zurückfallen. Dieter Petrak schiesst nervenstark 43,3 Ringe und sichert für das Zielsichere Dinslaken den 10. Platz nach 21 Etappen.

Wir bedanken uns herzlich bei dem sympathischen Team für diese spannenden Wettkampfminuten.

Zielsicheres_Dinslaken_OIQ_3944Die Etappenbesten

6 aus den Top 10 dieser zweitägigen Etappe haben wir bereits im Nachbericht der BiathlonStaffel Stadtmeisterschaft kennengelernt. Doch am Vortag gab es einige tolle Leistungen, die nicht unerwähnt bleiben sollen. Und die spannende Frage ist zudem, ob es für den besten Einzelstarter unter den 36 Staffelwettkämpfern, Markus Heine, zum Etappensieg gereicht hat?

Platz 9

OIQ_4132Gefühlt kaum eine Minute der insgesamt 14 Etappenstunden verpasste Khoder Foleman (im Bildvordergrund) an der Biathlonarena. Sechs mal geht der 28-jährige Friseur an diesen beiden Tagen in den Biathlon-Wettkampf und verbessert sich dabei gleich bei 4 Versuchen. Sein bestes Resultat, 2:35 Minuten und 4 Treffer reicht für Platz 9.

Platz 5

MaikAlles richtig macht der 21-jährige Maik Grimm aus dem nahen Hünsburghausen. Kraftvoll und schnell bringt der ehemalige Judoka in 1:32 Minuten die 400 m Skilanglaufstrecke hinter sich und schiesst bereits nach nur sehr kurzer Erholung. Der Treffer gibt ihm recht. Doch ertrifft auch mit dem2, 3 und 4 Schuss. Die Uhr zeigt gerade 2:00 Minuten an. Der nächste Treffer würde den Betreuer behinderter Kinder am Albert Schweitzer-Heim an die Etappenspitze bringen. Doch da schlägt das Biathlonschicksal wieder zu, der verflixte 5. Schuss, durch den wir schon so viele „Fast-Etappensieger“ haben scheitern sehen, verweigert auch Maik den Sprung auf den Etappenthron. Den Sieg so nah vor Augen kann ein 5. Platz natürlich nicht trösten.

Platz 4

Markus_KempmannDas bestmögliche Resultat holt Steuerberater Markus Kempmann für sich heraus. Auf dem Thoraxtrainer muss der 38-jährige Hobbyfussballer den fast 20 Jahre älteren Willi Spickermann ziehen lassen, doch ein perfektes Schießen bringt den Hünxer in 3:14 Minuten bis auf Platz 4 nach vorne.

Platz 2

MuecayitMücayit Örem ist an diesem Samstag mit der ganzen Familie auf den DIN-Tagen. Der 35-jährige Türke ist Jugendobmann des Fußballclubs SV Yesilyurt Möllen und trainiert dort die E-Jugend, in der nun auch sein Sohn kickt. Dass er selbst noch fit ist, beweist der Montagetechniker bei Siemens in Krefeld auf dem Thoraxtrainer. Mit kräftigem Doppelstockschub benötigt er 1:40 Minuten für die 400 m-Strecke und lässt sich vor dem ersten Schuss etwas Zeit. Das ist eine gute Entscheidung, denn danach trifft er, kommt in seinen Rhythmus und lässt nicht mehr locker. 5 Treffer in 2:33 Minuten bedeuten einige Zeit lang die Führung und am Ende einen tollen 2. Platz unte r107 Wettkämpfern.

Etappensieg für Markus Heine

Markus_HeineMit seinen 3 Wettkampfergebnissen an den beiden Dinslakener Etappentagen würde Markus Heine die Plätze 1, 2 und 5 belegen. Wir werten ihn natürlich mit seinem stärksten Ergebnis von 2:18 Minuten mit 5 Treffern, doch die Gesamtbetrachtung zeigt deutlich, wie überlegen Markus diesen Etappensieg erringen konnte. Die Siegerleistung erzielt der 24-jährige Wirtschaftsingenieur-Student bereits am Samstagabend im Dreikampf mit Luca Steffel und Timo Schwarzenbart. Seine Statur deutet schon an, dass er regelmäßig das Fitnessstudio besucht. Entsprechend schnell kommt er durch die Loipe, lässt sich aber vor dem 1. Schuss mehr Zeit als Timo Schwarzenbart. Für Markus ist das die richtige Entscheidung, denn sie führt zu einem perfekten Schießen und 15 Sekunden Vorsprung vor dem nun zweitplatzierten Mücayit Örem.

Am Sonntag sehen wir Markus wieder an der Biathlonarena. Durch Zufall bzw. den Ausfall eines Staffelläufers „rutscht“ der Mechatroniker als „Gastläufer“ in die Staffel des Festivalteams SYLSer. Mit der besten Leistung aller 36 Staffelwettkämpfer hat Markus großen Anteil am Finaleinzug der SYLSer und im Finale bringt er seine Staffel als Startläufer dann sogleich in Führung, doch am Ende gibt es für die SYLSer die Silbermedaille. Zum schönen Abschluss der Etappe tritt Markus mit Silbermedaille um den Hals noch einmal im Duell mit seinem Vater an. In diesem Duell deutet er mit der starken Zeit von 1:54 Minuten an, dass mit ihm im Finale auf Schalke gerechnet werden sollte. In Dinslaken geht der 5. Schuss noch daneben, aber sein Etappensieg ist ja ohnehin bereits sicher. Wir freuen uns auf Markus beim Finalke auf Schalke und sind schon gespannt, wer ihn begleiten wird.

Unser herzliches Dankeschön

Marina_Lucagilt unseren fleissigen und kompetenten Helfern am Schießstand. Biathletin Marina Pick, die, nimmermüde, bei hunderten Schnupperschützen die Schießhaltung und Technik korrigiert. Luca Steffel, der 15-jährige Handballer, der uns an beiden Etappentagen mit viel Umsicht und Aufmerksamkeit unterstützte. Auch als es während der Staffelmeisterschaft laut und hektisch wurde hehielt Luca kühlen Kopf. OIQ_4202Souverän, wie immer, betreuten am Sonntag unser Etappensieger aus 2015, der Bochumer Ulf Quooß und seine bald 18-jährige Tochter Kimberly. Beide übernahmen während der Staffelmeisterschaft die Ermittlung der Einzelergebnisse und hatten dabei alles im Griff.

Ein besonders großes Dankeschön geht an Jörg Springer und sein Team der DIN Event GmbH. OIQ_4597Die Zusammenarbeit zu dieser Etappe ging in vielerlei Hinsicht über die übliche Etappenvorbereitung hinaus. Wir waren beinahe etwas irritiert, als uns das freundliche Aufbauteam beim Entladen unseres Anhängers half. Das kannten wir so noch nicht. Dann wurde uns eine Tribüne aufgebaut, die ihren großen Wert während der Staffelmeisterschaft eindrucksvoll unter Beweis stellte. OIQ_3992Bereits vor der Etappe war das komplette 36-köpfige Starterfeld für die Staffelmeisterschaft organisiert und mit Informationen zu jedem Starter zugeschickt worden. Wow! Natürlich waren ein Siegerpokal und sehr sehenswerte Gold-, Silber- und Bronzemedaillen nicht nur pünktlich organisiert, sondern auch in würdiger Weise präsentiert. Fanfaren, Einlaufmusik, Hymne…alles perfekt von Maik organisiert und sogar die Nationalflaggen werden zur Hyme dem Himmel entgegen gekurbelt. Ja, für uns war es ein himmlischer Sonntag. Herzlichen Dank Euch allen.

Bilder: Dani Schwamenhöferova    Text Martin Bremer

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