Nachbericht zur 26. Etappe 2016 in Marl

Biathlon-Stadtmeisterschaft im Marler Stern

k-img_9072Zum 2. Mal nach 2015 macht die Biathlon auf Schalke-Tour am letzten Septembersamstag Station im Marler Stern. Unter dem größten Luftkissendach der Welt nimmt die Biathlonarena ihren Platz in der Unteren Ladestraße, unweit des Haupteingangs am Marler Rathaus ein und lässt die Marler Sport- und Shoppingfans vis-à-vis der Rossmann-Filiale und der Buchhandlung Kottmann für einen Tag zu Biathleten werden.

k-img_9090Die Etappe in dieser 1. Shoppingadresse der 83000 Einwohner-Stadt im nördlichen Ruhrgebiet und Tor zum Münsterland steht für die Biathlon auf Schalke-Tour unter einem guten Stern. Der Centermanager, Olaf Magnusson, ist dem Sport zugetan und war viele Jahre selbst im Vorstand des Westdeutschen Skiverbandes aktiv.

Centermanager Olaf Magnusson

Centermanager Olaf Magnusson

Die Etappe im Marler Stern entwickelt sich durch seinen Organisationseinsatz nun, ähnlich wie die Biathlon-Rheinlandmeisterschaft in Remagen, zu einer offiziellen Biathlonmeisterschaft weiter. Für die 1. offenen Marler Laser-Biathlon Stadtmeisterschaften kooperiert das Centermanagement mit den beider Fachschaften für Skisport (Leiter: Rüdiger Behnke) und Sportschießen (Leiter: Ralf Schumacher) des Stadtsportverbandes Marl und schreibt diese Premiere für die Altersklassen Schüler/Jugend (12-17 Jahre) und Erwachsene (ab 18 Jahre) aus. k-img_9300Der Modus orientiert sich an dem bewährten Sprint-Biathlon der Biathlon auf Schalke-Tour mit 400 m-Lauf in den simulierten Loipen und 5 Schüssen aus 10 m Entfernung auf die 60 mm-Ziele. Somit wird am Ende dieser Etappe nicht nur der Etappensieger und Gewinner der beiden VIP-Karten für den Biathlon auf Schalke am 28.12. in der VELTINS-Arena gekürt, sondern zudem auch die jeweils besten 5 Wettkämpfer der beiden Altersklassen, für die Einkaufsgutscheine im Wert von insgesamt 400 Euro ausgelobt sind.

Ausflug in den Wintersport

k-img_9066Es sollte ein lebhafter Wettbewerb werden mit ausgezeichneten sportlichen Leistungen. Gleich 4 Etappensieger bisheriger Biathlon auf Schalke-Touretappen treffen  bei dieser Biathlonmeisterschaft aufeinander und die Tour wird am Ende des Tages um eine hochspannende Geschichte reicher sein, wie man es fast schon erwarten darf, wenn der „Tour-Spezialist“ für damatische Entscheidungen, Carsten Mika, am Start ist. 70 Starts von 50 Wettkämfern finden zwischen 10 und 17 Uhr statt. Es sind die Mutigen von rund 300 Mitmachern. Die Mehrzahl der Neugierigen testet sich am Biathlongewehr, traut sich dann aber doch nicht in den Wettkampf um die Stadtmeisterschaft. k-img_9142Wenn das Tourteam Wünsche und Zielsetzungen für die Zukunft benennen sollte, dann gehört eine positive Entwicklung der Wettkampfkultur dazu. Es zeigt sich zweifellos als Qualität, Freude und Antrieb an der Herausforderung zu entwickeln. Der Tourmodus mit seinem nur 2-4 Minuten kurzen Biathlonduell ohne Voranmeldung und ohne Wartezeit schafft ideale Teilnahmebedingungen für Jedermann.

Die Tour und ihre Etappensieger

marina_tolgerViele Etappensieger der Biathlon auf Schalke-Tour sind nicht nur erfolgreiche Sportler, sondern sie geben auch etwas zurück von der Freude, die sie mit dem Erlebnis am Finaltag der Tour während des Biathlons auf Schalke verbinden. Marina Pick, knieend im Bild links, die selbst Biathletin ist, unterstützt das Tourteam bereits seit gut einem Jahr bei vielen Etappen. Auch heute im Marler Stern kümmert sie sich wieder engagiert um die kleinen und großen „Biathleten für einen Tag“ und feilt mit ihnen an der bestmöglichen Schießtechnik. Tolger Arnold (im Bild rechts), Etappensieger im Marler Stern 2015 und täglich trainierender Triathlet hilft uns an diesem Tag, gemeinsam mit seiner Freundin, Judith Sander (im Bild rechts am Gewehr) bei der Fotoerstellung. Das Bild oben ist eines der wenigen von den ca. 400 Etappenbildern, das nicht von den beiden Polizisten geschossen wurde. Allen Dreien sagen wir an dieser Stelle sehr herzlich dankeschön!

Startschuss um 10 Uhr

vfl_huelsDen Anfang machen, kurz nach Eröffnung des Einkaufszentrum am Morgen, die Leichtathleten des VFL Hüls und ihr Trainer, Michael Hollmann. k-img_8923Vorbildlich ist schon die Vorbereitung. Mit seinen Athleten/innen läuft sich der Coach vor dem Marler Stern bei einer Runde um den City-See ein. Die Mittelstrecklerin, Conceicao Raschke (im weissen Träger, hier im Duell mit Mehrkämpferin Denise Gertz), kann die Tipps von Marina Pick am Biathlongewehr prima umsetzen und schafft nach dem 400 m-Skilanglauf auf dem Thoraxtrainer 3 Treffer mit ihren 5 Schüssen. Damit wird die 14-Jährige am Ende unter 12-17 Jährigen 4.

Sprinter Mark Walendzik (nebenstehendes Bild) fordert danach den Trainer heraus und kämpft auf der für ihn recht langen und natürlich ungewohnten 400 m-Strecke beherzt, muss sich Michael Hollmann aber beim Schießen mit 0:2 Treffern geschlagen geben.

louIm Duell mit ihrer Mutter, Bianca, erreicht die 16-jährige Fußballerin des FC Marl und Rettungsschwimmerin, Lou Pflips (im nebenstehenden Bild), eine sehr starke Zeit von 2:33 Minuten und wird damit am Tagesende die schnellste Jugendliche sein. Doch beim Schießen muss sie 3 Fehlschüsse hinnehmen. Deshalb reicht es für Lou „nur“ zum 5. Platz unter den 12-17-Jährigen. Der 1. Vorsitzende der Ski-Zunft Marl, Wolfgang Gerke (im Bildhintergrund), schaut interessiert zu, denn Lou macht beim Skilanglauf auf dem Thoraxtrainer eine sehr gute Figur. Die machte der 65-Jährige zuvor auch selbst auf dem Thoraxtrainer hin und schaffte die 13.-schnellste Duellzeit gegen die 50 größtenteils jüngeren Wettkämpfer.

 

Judith setzt sich an die Etappenspitze

k-img_9130Schon rasch bekommt die Laser-Biathlon Stadtmeisterschaft im Marler Stern ihre erste Biathletin mit einem fehlerlosen Schießergebnis. Dass es die „scharf schießende“ Fotografin dieses Etappentages, Judith Sander, sein würde, die dieses begehrte Resultat als erste schafft und sich an die Etappenspitze setzt, überrascht nicht so sehr, denn die sportliche Polizistin aus Marl hat auch schon auf der Etappe im Jahr zuvor im Marler Stern eine Top 10-Platzierung geschafft, seinerzeit mit 4 Treffern. Ab jetzt ist die Herausforderung hoch. Wer Stadtmeister werden möchte muss nach der Belastung fehlerlos schießen und die Zeit von 3:37 Minuten schlagen.

Bleibt der Sieg im eigenen Haus?

o_magnussonGanz nahe kommt der Centermanager, Olaf Magnusson, der Etappenspitze. Im Duell mit der Redakteurin der Marler Zeitung, Isabel Wessels, läuft der Gastgeber eine der 10 besten Zeiten auf dem Thoraxtrainer und schafft mit den ersten 4 Schüssen 4 Treffer. Ob er nicht die Führung bei „seiner“ Meisterschaft übernehmen möchte oder ob es der für so viele „verflixte“ letzte Schuss ist, wir wissen es nicht. Jedenfalls verpasst Olaf Magnusson nur aufgrund dieses einen Schießfehlers die Etappenführung und wird in 2:27 Minuten mit 4 Treffern schließlich 11.

Der Dritte des Tour-Finales 2015 am Start

carsten_mika_janaDie emotionale Begegnung des 21-jährigen Carsten Mika mit der Biathlon-Tour begann vor genau einem Jahr mit seinem so unglücklichen Abschneiden bei eben jener Touretappe im Marler Stern 2015. Mehrfach stand er seinerzeit kurz vor der Etappenführung, doch der letzte Treffer blieb ihm an diesem Tag verwehrt. Mit neuem Mut kam Carsten mit seiner Freundin Sarah zur nächsten Etappe in Witten und holte sich dort in einem spannenden Finale mit Tourrekordzeit den Etappensieg. Im Finale der Etappensieger auf Schalke schaffte Carsten den starken dritten Platz. Nun sehen wir ihn auf dieser 26. Etappen erstmals auch zur Tour 2016 wieder. k-img_9067Wie passend, dass er hier mit dem „Star“ der diesjährigen Tour, Jana Harmeling“ ins Duell ziehen kann. Die 14-jährige Ruderin und Handballspielerin ist sicher die große Überraschung dieser Tour, denn sie gewann die Etappen in Warendorf und Emmerich, obwohl sie nie zuvor Erfahrung mit Sportschießen gemacht hatte. k-img_9059Klar, dass jetzt die „Post abgehen“ wird. Carsten startet, wie wir ihn aus dem letzten Jahr kennen, mit vollem speed. Da gehört schon Mut dazu, die ersten hundert Meter unter 20 Sekunden anzugehen. Das haben wir von 1700 Wettkämpfern der bisherigen Tour 2016 erst zweimal gesehen. Jana lässt es etwas ruhiger angehen, als in Emmerich, wo sie als Siegerzeit 2:34 Minuten erreichte. Später sagt sie, dass sie mit der frischen Luft bei den Outdooretappen einfach besser zurecht kommt. Carsten wechselt nach 90 Sekunden ans Biathlongewehr, Jana 30 Sekunden später. Nun meldet sich der Tourdritte des Vorjahres eindrucksvoll zurück, lässt keinen Gedanken an einen verflixten letzten Schuss aufkommen und erklimmt in starken 2:17 Minuten mit 5 Treffern die Etappenspitze, während Jana in 2:49 Minuten mit 4 Treffern die Führung bei den 12-17-Jährigen übernimmt.

Ein(e) Harmeling kommt nicht allein

dirk_harmelingWer eine Etappe gewinnen möchte, wenn die Harmelings am Start sind, der muss gleich auf 2 starke Gegner aufpassen. Jana hat die „Tour-Familie 2016“ schon zweimal zum Sieg geführt und Vater Dirk, heute mit Schalke-Fanshirt am Start, holte bei der Heimetappe der Harmelings am 4. Juni in Borken den 2. Platz hinter Andreas Terwey, der seinerzeit seinen 3. Anlauf auf den Etappensieg zum Happy End brachte. Dass Dirk die 2:17 Minuten von Carsten Mika drauf hat, bewies er vor drei Wochen auf der Etappe in Emmerich, bei der er als 6. die Zeit von 2:10 Minuten schaffte, dabei aber mit dem letzten Schuss patzte. Und heute? Auf der 400 m-Strecke wirkt er noch entschlossener, als bei seinen letzten Starts. nach 86 Sekunden wechselt er im Duell gegen Ibrahim Öztas ans Biathlongewehr. Ja ist denn schon wieder ein „Harmeling-Tag“? Fehlerlos in 2:09 Minuten setzt sich Dirk unter dem Applaus der Zuschauer auf Platz 1 der Etappenrangliste und erreicht die 9.-beste Leistung unter 1700 Wettkämpfern der bisherigen Tour 2016. Wird der Gemener mit dieser starken Leistung heute noch zu schlagen sein?

Der schnelle Stürmer aus Sinsen

david_voigtDer Stürmer des A-Ligisten Tus 05 Sinsen, David Voigt (im Bild ganz in grau), erweist sich als kraftvoller Skilangläufer. Im schnellsten seiner Biathlonduelle ist er 7 Sekunden schneller, als der Etappenführende Dirk Harmeling, und erreicht 2:02 Minuten. Im Duell mit dem Coesfelder Christoph Schemmer (im Bild oben links) schaffen beide Wettkämpfer 4 Treffer. Christoph hat Pech und verliert sicher rund 15 Sekunden durch einen Defekt am Thoraxtrainer. k-img_9158Das rückt seine Zeit von 2:26 Minuten in ein anderes Licht. Er hat das Potential für einen Etappensieg. Schade, dass er keinen 2. Anlauf mehr nimmt. Diesen 2. und sogar 3. Anlauf nimmt Fußballer David. Seine stärkste Zeit kann er nicht mit 5 Treffern krönen, sondern es unterlaufen ihm 2 Fehlschüsse, aber mit seinem letzten Versuch geht er auf dem Thoraxtrainer nicht bis an seine Grenze und schon passt es für ihn und er zeigt die Treffsicherheit eines Goalgetters. 2:41 Minuten und 5 Treffer bringen ihn schließlich auf Platz 4.

Vorjahressieger Tolger Arnold greift an

tolgerSchafft es Dirk Harmeling im 4. Anlauf ausgerechnet im Marler Stern den Etappensieg zu holen? Hier ist es besonders schwer, denn hier bekommt man es mit Vorjahressieger Tolger Arnold zu tun. Der Leistungssportler, der mit seinen 36 Jahren  in dieser Saison in der 2. Triathlon-Bundesliga für Herne startete ist mit seiner Ausdauer und der Kraft aus dem Schwimmtraining nur ganz schwer zu schlagen auf dem Thoraxtrainer.Was für ihn möglich ist, zeigt der Gelsenkirchener Polizist, als er in der Loipe „Vollgas“ gibt. Seine 1:50 Minuten sind eine der schnellsten Zeiten dieser Tour. Doch ein solcher Sprint erhöht eben auch das Risiko für Fehlschüsse. 1:50 Minuten und 3 Treffer reichen nicht für die ersten 15 Plätze. Also ändert Tolger seine Taktik, lässt sich im nächsten Versuch deutlich mehr Zeit vor dem 1.Schuss und schafft das fehlerfreie Schießen in 2:29 Minuten, die ihn auf Platz 3 hinter Dirk Harmeling und Carsten Mika bringen. Klar, dass er nun noch einen finalen Anlauf nehmen wird. Nach fulminanten 80 Sekunden ist die 400 m-Strecke geschafft. Der für Tolger heute so schwierige erste Schuss landet nun im Schwarzen. Nacheinander gehen alle 5 Treffererkennungslampen an und wir stoppen für den Vorjahressieger 1:58 Minuten. Die Etappenführung. k-img_9085Wirklich? Tolger Arnold selbst ist so fair, darauf aufmerksam zu machen, dass ein Trefferlicht durch den Repetiervorgang ausgelöst wurde und damit einen Fehlschuss kompensierte. Im Profisport gilt es schon seit Jahrzehnten als clever, solche fehlerhaft zustande gekommenen Resultate nicht zu den eigenen Ungunsten zu korrigieren. Für diesen Sporttag hier im Marler Stern kann es keinen schöneren Sieg geben, als diesen der Menschlichkeit.

Spannendes Finish bei den Jugendlichen

lara_linaZwei junge Marlerinnen suchen im letzten Duell der Jugendklasse noch die Chance, mit einem fehlerfreien Schießen den Stadtmeistertitel der 12-17-Jährigen in Marl zu halten und die führende Borkenerin, Jana Harmeling, noch vom ersten Platz zu verdrängen. Lara Türkcü (im Bild oben ganz links), die Sportschützin, hält derzeit Platz 2 mit 3:17 und 4 Treffer, während die Reitsportlerin, Lina Kebsch, Vierte mit 4:25 Minuten und 3 Treffern ist. Zu schlagen sind die 2:35 Minuten und 4 Treffer, die Jana Harmeling mit ihrem zweiten Start nachgelegt hatte.

Lara ist schneller unterwegs als Lina und versucht es mit einem schnellen Schießrhythmus. Doch drei Treffer bringen ihr keine Verbesserung. Lina hingegen lässt sich recht viel Zeit zwischen den Schüssen und kann sich auf 4 Treffer verbessern. Hinter Lara wird sie mit 5:04 Minuten und 4 Treffern 3. bei den 12-17 Jährigen.

Die Top 5 der Stadtmeisterschaft der 12-17 Jährigenk-img_9300

  1. Jana Harmeling, 2:35 min / 4 Treffer
  2. Lara Türkcü, 3:17 min / 4 Treffer 
  3. Lina Kebsch, 5:04 min / 4 Treffer
  4. Conceicao Raschke, 4:09 min / 3 Treffer
  5. Lou Pflips, 2:33 min / 2 Treffer

Der letzte Angriff auf den Etappensieg

k-img_9066Als Carsten Mika mit Freundin Sarah zurück zur Biathlonarena kommt und erfährt, dass er seine Etappenführung an Dirk Harmeling verloren hat, entscheidet er spontan, nicht noch einmal ins Duell zu ziehen. Doch es wäre nicht der Carsten Mika, den wir kennen, wenn nicht innerhalb weniger Minuten des Mitfieberns an der Biathlonarena die Motivation wieder übersprudeln würde. Natürlich zieht er in sein finales Duell um den Etappensieg. Und die ersten Meter in der Loipe zeigen, es wird kein halbherziger Versuch. Nach großer Kraftanstrengung schließt er die 400 m-Strecke in 84 Sekunden ab. Er ist wohl der einzige, der die Meter vom Thoraxtrainer zum Biathlongewehr rennt, wie ein junges Pferd. Muss er denn nicht verschnaufen? Anscheinend nicht. Er schiesst so schnell, wie wir es sonst nur von Léon Doerenkamp, dem Etappensieger von Jülich, gesehen haben. Carsten trifft mit dem ersten, dem zweiten, dem dritten, dem viertem Schuss. Die Zeit zeigt 1:54 Minuten. Und der 5. Schuss? Verflixt oder phantastisch liegen nun ganz eng beieinander. Im Marler Stern 2015 war es dieser 5. Schuss, der ihm den Etappensieg kostete, während er in Witten mit seinem 5.Schuss den Sieg holte. Er schießt und …sinkt mit einem lauten „Neeein“ auf den Boden. Marl bleibt Marl für den jungen Lokalmatador. Doch der Kämpfer wird nicht lange liegen bleiben, denn das Aufstehen hat er längst gelernt.

Die Top 5 der Stadtmeisterschaft der Erwachsenenk-img_9314

  1. Dirk Harmeling, 2:09 min / 5 Treffer 
  2. Carsten Mika, 2:11 min / 5 Treffer 
  3. Tolger Arnold, 2:29 min / 5 Treffer 
  4. David Voigt 2:41 min / 5 Treffer 
  5. Judith Sander 3:37 min / 5 Treffer

 

Wettbewerb Zielsicherste Stadt

zielsicheres_marlDas beste Ergebnis seit 11 Etappen bzw. seit dem 1. Juli, als das Team Warendorf Platz 2 erreichte, erleben wir an diesem Samstag im Marler Stern. Es fängt schon stark an, als der Bürgermeister der Stadt Marl, Werner Arndt, das Team in den Wettkampf führt. Der SPD-Politiker ist Linksausleger. An unserem Biathlongewehr bedeutet das einen kleinen Nachteil, weil das Umgreifen zum Repetieren etwas Zeit kostet. Doch Marls erster Bürgervertreter hat nach 7 Jahren im Amt schon manches Königsschießen eröffnet und bringt die nötige Schützenerfahrung für einen super Start mit. 45,1 Ringe, also durchschnittlich gut 9,0 Ringe pro Schuss sind sogar noch besser, als die 45,0 Ringe des Coesfelder Bürgermeisters, Heinz Öhmann, der mit seinem Team seit der 3. Etappe mit 183,9 Ringen den Wettbewerb anführt.

Doch die Coesfelder hatten seinerzeit als zweites die überragende Sportschützin Silke Herbstmann am Start, die 48,4 Ringe erzielte. Da bräuchte Buchhändler Dirk Niewöhner, der 2. Vorsitzende der Werbegemeinschaft Marler Stern, schon ein Zauberhändchen wie Harry Potter im gerade frisch erschienenen Roman. Ohne Magie sind seine 40,6 Ringe ein sehr ordentliches Ergebnis, doch nun fehlen knapp 8 Ringe auf den Spitzenreiter.

Der amtierende Stadtkönig, Marcus Tudyka schießt mit 4 Schüssen prima, hat nur einen einzigen Ausreisser nach unten, mit 6,1 Ringen. Dieser Schuss kostet ihn ein königliches Ergebnis. Sportlich sind sie aber allemal, seine 42,5 Ringe.

Der Leiter für Sportschießen des Stadtsportverbandes Marl, Ralf Schumacher, holt dann aber doch noch ein königliches Ergebnis für sein Team. Seine 46, 5 Ringe bringen das Team Marl auf einen starken 6. Platz von nunmehr 26 Städten, die in diesem Wettbewerb bisher „in den Ring gezogen sind“. Wir gratulieren den 4 Marlochern und sagen herzlich dankeschön für die Teilnahme am Wettbewerb Zielsicherste Stadt.

k-img_9053Der herzliche Dank

k-img_9019geht heute nicht nur, wie weiter oben bereits geschrieben, an den Centermanager des Marler Sterns, Olaf Magnusson, an unsere helfenden Etappensieger, an die Fachschaften Skisport und Sportschießen des SSV Marl, sondern auch ein Mitglied des Tourteams selbst. Timo Schwarzenbart vertrat den an diesem Wochenende im Modernen Fünfkampf engagierten Klaus Kremer beim Auf- und Abbau der Biathlonarena ausgezeichnet. Auch dem Auf- und Abbauhelfer, Herr Lassing, gebührt unser herzlicher Dank.

Bilder: Judith Sander und Tolger Arnold   Text: Martin Bremer

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